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Ursachen und Gegenmittel gegen Müdigkeit


Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Ursachen von Müdigkeit und dazu passende Tipps was Sie gegen Müdigkeit im Alltag und Arbeit tun können. Ebenso wird auf die Gefahren eines Burnouts hingewiesen.

Es gibt verschiedene Krankheiten, zum Beispiel Narkolepsie, die eine vermehrte Müdigkeit verursachen.
Deshalb: Als erstes sollten diese Dinge beim Hausarzt durch den Gesundheits-Checkup abgeklärt werden. Dann ist es ratsam eine Bilanz über die persönliche Situation zu ziehen:

  • Wie geht es mir?
  • Bin ich zufrieden im Arbeits- und Privatleben?
  • Habe ich einen stabilen Freundes- und Bekanntenkreis?

Müde Frau
© Petro Feketa | Dreamstime.com

Burnout und Depression als Ursachen oder Folgen von Müdigkeit

Ein Erschöpfungssyndrom kann sich schnell zu einer Depression entwickeln. Besonders Berufe im Gesundheitswesen sind für ein "Ausbrennen" typisch. Aber auch LehrerInnen oder Hausfrauen sind anfällig dafür, da sie nur wenig Anerkennung für ihre Leistungen bekommen.
Es handelt es sich wahrscheinlich um einen Burnout, wenn körperliche Ursachen für die ständige Müdigkeit nicht in Frage kommen.
Zu einem Burnout führen folgen Lebenslagen:
  • Monotone Arbeit ohne eigene Gestaltungsmöglichkeiten
  • Ständige Erreichbarkeit und zu große Flexibilität bei der Arbeit
  • Keine klare Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben
  • Überlastung durch die Pflege von kranken Angehörigen
  • Mangelnde Erholung, im Urlaub wird nur noch geschlafen

Gegenmittel:

  • Prüfung der Arbeitsstrukturen, gibt es eine Unter
  • oder Überforderung?
  • Sind die Arbeitsabläufe zu schnell und müssen verändert werden?
  • Ist es möglich eine Putzfrau anzustellen?
  • Gibt es eine Entlastung bei der Pflege von Kindern oder Eltern durch ehrenamtliche HelferInnen?
  • Kann der Arbeitsplatz gewechselt werden?
  • Gibt es die Möglichkeit in einem kleineren Unternehmen mit weniger Bürokratie und weniger Hierarchie zu arbeiten?
  • Gibt es die Möglichkeit die Arbeitszeit zu reduzieren?
  • Kann ein Lehrer ein Sabatical also ein Jahr Auszeit nehmen?

Bei Männern versteckt sich eine Depression oft jahrelang durch risikoreiches Verhalten. Sie trinken zu viel Alkohol, fahren schnelle Autos und neigen dazu beim Pokern Geld zu verspielen. Auch ein übertriebener Körperkult mit überaktiven sportlichen Betätigungen können auf eine Depression hindeuten. Oftmals dauert es sehr lange bis bei den Betroffen eine Magersucht diagnostiziert wird. Diese Menschen neigen zwar nicht zum Suizid, sie sterben aber irgendwann an den gesundheitsschädlichen Folgen der Magersucht.

Gegenmittel:

  • Professionelle Hilfe durch einen Psychologen oder eine Psychologin
  • Stationärer Aufenthalt in einer Spezialklinik für Depressionen oder Essstörungen

Entgegen der landläufigen Meinung, das gibt sich wieder, zeigen Studien ein anderes Bild. Wenn die Schwierigkeiten nicht frühzeitig durch eine Gesprächstherapie angesprochen werden, kann es zu einem chronischen Verlauf kommen.
Anstatt sich Hilfe zu holen wie Frauen es machen, neigen Männer eher dazu sich umzubringen. Seit dem Selbstmord von Robert Enke 2009 hat sich die Einstellung in der Gesellschaft zu Depression verändert. Müdigkeit und Erschöpfung gelten nicht mehr als Stigma, sondern können durch Schicksalsschläge oder eine stetige Überforderung entstehen. Es kann jeder erkranken, natürlich sind Frauen in den Wechseljahren vermehrt anfällig. Die Kinder sind womöglich aus dem Haus, der Körper verändert sich und der Ehemann leidet selbst unter einer Midlife-Crisis. Aber es erkranken sowohl Männer wie Frauen, der Hormonhaushalt ist nicht alleine verantwortlich.

Es gibt eine genetische Vorbelastung in Familien, das Alter mit seiner Vereinsamung bedeutet einen weiteren Risikofaktor. Auch chronische Krankheiten oder das soziale Umfeld können sich auf das Wohlbefinden auswirken. Ein Haustier kann hierbei wahre Wunder wirken. Eine Katze oder ein Hund sorgen für Abwechslung und bieten Gelegenheit für Zärtlichkeiten. Das Tier ist ein Freund, der Hund sorgt beim täglichen Gassi gehen für Kontakte mit anderen Menschen.

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Autor: Ingrid Münsch
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Letztes Update dieser Seite: 18.10.2013 - 00:48:22