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Die größten Verluste im Investmentbanking der letzten 20 Jahre


Diese Seite listet die größten Verluste auf, die von Investmentbankern in den Jahren 1995 bis 2012 verursacht wurden und wie mit den betroffenen Personen verfahren wurde.

Prozentgraph
Es kann nicht immer aufwärts gehen
© Artis111 | Dreamstime.com
In Zeiten der Finanzkrise, fällt es schwer zu glauben, dass es Angestellte in einer Investmentabteilung einer Bank gibt, die durch Geschäfte mit Aktien, Derivaten oder anderen hoch komplexen und risikoreichen Finanzgeschäften oftmals hohe Schäden verursachen. Eine kleine Übersicht über hohe Verluste und damit Betrugsfälle im Investmentbanking gibt diese Seite. Dabei werden Betrugsfälle von 1995 bis 2012 beachtet, wobei an dieser Stelle zu sagen ist, dass in den Jahren vor 1995 kaum Betrugsfälle in Milliardenhöhen aufgetreten sind.

  • 1995: Nick Leeson, Barings Bank (insolvent durch von Nick Leeson verursachte Verluste)
    Riskante Geschäfte mit Derivaten in Singapur verursachten einen Verlust von 1,4 Milliarden Dollar und die Pleite der bis dahin ältersten Investmentbank Barings Bank (London). Er wurde zu 6,5 Jahren Haft verurteilt, wobei er aufgrund einer Krebsdiagnose nach 4 Jahren aus dem Gefängnis Changi in Singapur wieder entlassen wurde.
  • 1995: Toshihide Iguchi, Daiwa Bank
    Der Japaner verursachte durch unerlaubte Geschäfte im Rahmen seiner Tätigkeit als Händler für Staatsanleihen einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar. Dafür kam er für vier Jahre hinter Gitter.
  • 1998: Yasuo Hamanaka, Sumitomo Corporation
    Yasuo Hamanaka agierte als Chef-Trader bei Sumitomo Corporation und erzielte durch dubiose Geschäfte auf den Rohstoffmärkten (insbesondere Kupfer) Verluste in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar. Er erhielt dafür 8 Jahre Haft und wurde 2005 ein Jahr vor dem Absitzen der gesamten Strafe daraus entlassen.
  • 2002: John Rusnak, Allied Irish Banks (AIB)
    Durch riskante Wetten auf den Finanzmärken entstanden der AIB ein Verlust von 0,691 Milliarden Dollar, der von Rusnak durch Scheingeschäfte verschleiert werden sollte. Der ehemaligen Investmentbanker muss durch diese unerlaubten Geschäfte eine Haftstrafe von 7 Jahren verbüßen.
  • 2008: Jérôme Kerviel, Société Générale
    Der größte Verlust im Investmentbanking - verursacht durch einen Mitarbeiter - entstand 2008 der Société Générale während der globalen Finanzkrise. Durch hochriskante Geschäften auf den Finanzterminmärkten wurde von Jérôme Kerviel ein Verlust von 6,8 Milliarden Dollar verursacht. Dafür wurde er zu 3 Jahren Haft verurteilt, wobei er am 24. Oktober 2012 Berufung dagegen einlegen wird.
  • 2011: Kweku Adoboli, UBS
    Ebenso durch riskante Kontrakte hat Kweku Adoboli 2,3 Milliarden Dollar verzockt. Aktuell sind noch keine Informationen über das Strafmaß bekannt, wobei auch in diesem Fall aufgrund der Schwere mit einr Haftstrafe zu rechnen ist.

Stand aller Informationen: 13. September 2012

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Letztes Update dieser Seite: 17.10.2013 - 23:59:25