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Wann ist ein Tierarztbesuch notwendig?


Wenn sich der Hund komisch verhält oder einfach gesagt anderes ist als normal, ist es vielleicht empfehlenswert einen Doktor aufzusuchen. Diverse weitere Gründe und Ratschläge hierzu erfahren Sie hier.

Tierarzt
© Andres Rodriguez
| Dreamstime.com
Wenn ein Hund krank wird oder sich verletzt hat, bemerken die Halter dies meist, weil sich das Verhalten des Tieres ändert. Verletzungen werden beleckt oder der Hund wirkt durch eine Erkrankung apathisch, frisst nicht mehr oder schläft wesentlich mehr als üblich.

Symptome richtig einzuschätzen erfordert oftmals Erfahrung und Halter wissen nicht recht, wie sie dem Hund helfen sollen oder ob sie es überhaupt müssen.
Ob ernsthafte Erkrankung oder nur ein kurzzeitiges Unwohlsein kann dann in vielen Fällen erst der Tierarzt sagen.

Sowohl bei Verletzungen als auch bei Erkrankungen wie Durchfall oder Husten sollte der Halter vor allem einen kühlen Kopf bewahren. Dem Hund ist nicht geholfen, wenn Herrchen oder Frauchen vor Sorge graue Haare bekommen. Mit genauem Beobachten und dem rechtzeitigen Gang zum Tierarzt ist dem Hund dagegen wesentlich mehr gedient.

Ständiges Kratzen

Auch wenn Flöhe und ähnliche Parasiten die häufigsten Auslöser für andauerndes Kratzen sind, können unzählige andere Faktoren ebenso einen Juckreiz auslösen.

So kann beispielsweise eine Allergie das eigentliche Problem sein. Knabbert der Hund an bestimmten Stellen und hält dieser Juckreiz über mehrere Tage an, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt konsultiert werden, um der genauen Ursache auf den Grund zu gehen.
Kann der Arzt einen Parasitenbefall ausschließen, wird der Hund anhand eines Bluttests auf Allergien untersucht.

Ständiges Kratzen der Ohren und das Schütteln des Kopfes bedeutet nicht etwa, dass der Hund mit etwas nicht einverstanden ist. Zumeist sind dies Symptome eines Parasitenbefalls.
Gerade Milben fühlen sich in den Hundeohren überaus wohl und verursachen dort starken Juckreiz. Am heimischsten fühlen sie sich in Schlappohren (beispielsweise bei Dackel oder Beagle). Eine Reinigung durch den Arzt kann dabei helfen. Dieser erklärt auch, wie Parasitenbefall vorgebeugt werden kann und die Ohren richtig gesäubert werden.

Tränende Augen

Wenn der Hund „weint“ und die Augen rot und geschwollen wirken, kann dies auf eine Bindehautentzündung hinweisen. Diese kann durch Zugluft begünstigt werden. Hält das Tränen und die Rötung mehrere Tage an, sollte ein Tierarzt aufgesucht und eine entsprechende Behandlung angesetzt werden.

Häufiges Pinkeln

Leidet der Hund unter Nierenproblemen oder einer Blasenentzündung, zeigen sich diese Erkrankungen meist durch ständiges Pinkeln.
Möchte der Hund so wenig wie möglich pinkeln, wimmert dabei etwas oder lässt das Urinieren sogar ganz sein, könnten dies auch Symptome für derartige Erkrankungen sein, denn oftmals verursacht das Urinieren dann Schmerzen. Beobachtet ein Halter derartige Symptome ist ein Gang zum Tierarzt dringend erforderlich.

Durchfall und Erbrechen

Am schwierigsten einzuschätzen sind Erkrankungen des Magen-Darm-Bereichs.

Zeigt der Hund Auffälligkeiten wie Erbrechen oder Durchfall sollte der Hund genau beobachtet werden und der Halter muss sich auf sein Gefühl verlassen. Wirkt der Hund über längere Zeit apathisch und übergibt sich mehrmals, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Gleiches gilt für anhaltenden Durchfall. Es ist durchaus möglich, dass sich der Hund „nur“ den Magen verdorben hat, weil er etwas unverträgliches gefressen hat.

Nicht tiermedizinisch geschulte Halter sollten eine ernsthafte Erkrankung dennoch lieber von einem Tierarzt ausschließen lassen.

Fazit

Insgesamt gilt die Regel: Beobachtung und ein Gesamtbild der vorhandenen Symptome helfen bei der Entscheidung wann ein Tierarzt um Rat gebeten werden sollte. Bei Unsicherheiten sollte lieber einmal mehr der Profi zurate gezogen werden, als einmal zu wenig.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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Letztes Update dieser Seite: 09.04.2014 - 20:53:52