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Interneteinsteiger

Dieser Artikel richtet sich an alle, die das Internet nicht kennen und sich über die vielfältigen Möglichkeiten im Internet informieren möchten.

Was der Interneteinsteiger wissen sollte...

Interneteinsteiger
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Das Internet hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts zum Medium der ersten Wahl entwickelt. Es ist einfach toll, was das Netz so alles bietet. Aber es ist auch nicht ganz ungefährlich, im Internet zu surfen. Denn in der virtuellen Welt gibt es ganz reale Bedrohungen durch Kriminelle und deren Machenschaften.

Viren, Trojaner und andere Schadprogramme können Ihren Computer beschädigen. Diverse Spionagesoftware kann Daten und Passwörter ausspähen. Und dann gibt es da noch die Abzocker, die für vermeintlich kostenlose Dienste auf einmal doch Geld möchten. Gerade die älteren Internetnutzer lassen sich von solchen skrupellosen Geschäftemachern einschüchtern und bezahlen oft horrende Summen, weil ihnen mit Inkasso und Anwälten gedroht wird.

Die Vorsicht steht an oberster Stelle

Gerade Neulinge sollten im Internet nicht einfach planlos darauf los surfen. Grundsätzlich sollte die Firewall des Computers aktiviert sein und ein sicheres Programm zum Schutz vor Viren aktiv sein.

Auch wenn man etwas im Internet kaufen möchte, sollte man Vorsicht walten lassen. Seriöse Onlineshops sind mindestens zu den Geschäftszeiten erreichbar und haben eine Hotline oder eine Festnetznummer angegeben. In ausländischen Shops sollte man nur kaufen, wenn man die Firma und die Zollbestimmungen genau kennt.

Die meisten seriösen Onlineshops haben inzwischen gut sichtbare Gütesiegel wie z.B. das "Trusted Shops"-Sigel. Im Zweifelsfall lässt man das Geschäft lieber sein, bevor man auf dubiosen Seiten auch noch die vollständigen Kreditkartendaten angibt.

Wer an Gewinnspielen im Internet teilnimmt, muss sich im Klaren sein, dass seine E-Mail-Adresse oder auch die gesamte Postadresse samt Geburtsdatum verkauft wird. Auf vielen Webseiten ist der Verkauf der Daten der einzige Grund, warum diese Gewinnspiele überhaupt veranstaltet werden.

Eine E-Mail-Adresse ist nötig

In jedem Fall wird man eine E-Mail-Adresse brauchen, um vernünftig im Internet unterwegs sein zu können. E-Mails zu versenden macht nicht nur Spaß, sondern es geht auch viel schneller als einen Brief zu schreiben und ist darüber hinaus auch noch kostenlos.

Die Kommunikation per E-Mail dauert in der Regel nur Sekunden und ist relativ sicher. Wer noch keine E-Mail-Adresse hat: Hier gibt es eine perfekte Anleitung zum Erstellen einer kostenlosen E-Mail-Adresse.

Das Internet bietet tausend (weitere) Möglichkeiten

Im Internet kann man nicht nur etwas kaufen, sondern man kann auch noch viele andere Sachen machen. Es ersetzt das Lexikon (z.B. Wikipedia) und manchmal sogar die Tageszeitung (z.B. Spiegel Online). Die neuesten Nachrichten kann man zu jeder Tageszeit im Internet lesen und man kann den Wetterbericht samt Vorhersage nachsehen.

Man findet im Internet Landkarten, Routenplaner und Reisetipps. Man kann sich in sozialen Netzwerken anmelden und sich dort mit Bekannten oder Gleichgesinnten austauschen.

Auf den Webseiten vieler Ärzte kann man seinen Termin inzwischen online über ein Formular buchen. Auch die Bankgeschäfte kann man über das sogenannte Onlinebanking erledigen. Die meisten Energieunternehmen bieten einen Kundenzugang, über den man Rechnungen und Verbrauch nachsehen und Tarife wechseln kann. Man kann über Chatprogramme mit der Tante in Kanada kommunizieren und kostenlos das Bildtelefon von Skype nutzen.

Auch an Auktionen kann man via Internet teilnehmen, wie beispielsweise bei eBay. Man kann darüberhinaus auch Radio hören und sogar manche Fernsehsendungen schauen.

Wenn das alles keine Argumente für das Internet sind? Aber wie gesagt, bis man sich besser auskennt, ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen, denn schon nach wenigen Wochen der Internetnutzung ist man mit Sicherheit ein Internet-Profi!

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Autor: Claudia Duhonj-Gabersek
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