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Multimedia - Innovative und interaktive Technik am Messestand


Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema, wie man durch interaktive und Multimedia-Technik die Aufmerksamkeit für seinen Messestand erhöhen kann.
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Messestand
Hier fehlen nur noch Inhalte für einen perfekten Messestand
ID 33523711 © Nerthuz | Dreamstime.com
Im Wettbewerb um mehr Aufmerksamkeit für den eigenen Messeauftritt ist Multimedia das Schlagwort für Innovation. Neben der Wahl des Standorts sind es die eingesetzten Werbe- und Kommunikationsmittel, die für Aufmerksamkeit am Messestand sorgen.

Das große Plus von Multimedia sind die Bewegtbilder sowie teilweise die Möglichkeiten für den Besucher, aktiv mit Unternehmen und Produkten zu interagieren. Tatsächlich lösen visuelle Bewegungsreize besondere Reaktionen beim Betrachter hervor. Geschickt eingesetzt entwickelt sich der Messestand so zum echten Besuchermagnet.

Videos: Von klassisch bis kinetisch

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen regelmäßig Videos auf der Videoplattform YouTube - Tendenz zunehmend. Das liegt nicht nur daran, dass Videos bequemer zu erfassen sind als Texte.
Es liegt vor allem an den zusätzlichen Faktoren Emotionalität und Bewegung. Ob Erklärvideos, Firmenvideos oder 3D-Animationen - Videos können Geschichten erzählen, die in der Kürze der Zeit mehr Sinne ansprechen als Gedrucktes oder Statisches.

Während fest installierte Produktpräsentationen im dichten Gedränge einer Messe nur wenigen Gästen auffallen, sind bewegte Bilder echte Eyecatcher.
Das Ziel: Vorübereilende Besucher bleiben stehen, um sich ein Video oder einen Messestand (genauer) anzusehen. Diesen Moment gilt es für den Einstieg in ein Gespräch mit einem möglichen Neukunden zu nutzen.

Gute Messevideos sind so konzipiert, dass sie über die Bewegungsabfolge reflexartiges Hinschauen auszulösen. Unternehmen spielen diese auf Messen meist ohne Ton ab, damit sie im persönlichen Gespräch nicht störend wirken. Hinzu kommt, dass der Lärmpegel auf Messen oft sehr hoch ist, sodass diese akustisch sowieso kaum erfasst werden. Die Präsentation erfolgt dabei meist großformatig per Flachbildschirm oder Großbildprojektion.

Sogenanntes „Projection Mapping“ - besser bekannt als „Video Mapping“ - erweckt zudem ausgefallene Projektionsflächen beispielsweise als Wasserfälle, aber auch dreidimensionale Objekte wie Maschinen, Automobile oder Fassaden illusorisch zum Leben.

Tablets: Perfekt für Präsentation und Datenerfassung

Mann mit Tablet
© Odua | Dreamstime.com
Im Verkaufsgespräch haben sich Tablet-Computer in vielen Branchen zum Standardtool auf Messen entwickelt. Dies bestätigt auch Per Schwarz von der Nord Display GmbH, und ergänzt: „Tablet-Computer stehen symbolisch für ein modernes Unternehmens, das auf dem aktuellen Stand der Technik agiert.
Mitarbeiter können den Kunden so individuelle Kosten- und Angebotskalkulationen sowie Produktvarianten virtuell und direkt vor Ort übersichtlich und verständlich präsentieren.“

Ein weiterer Vorteil: Angebote oder Aufträge können dem Kunden sofort per E-Mail geschickt werden. Auch zur Leadgenerierung eignen sich Tablets also sehr gut.
Schwarz fügt hinzu: „Ob passiv über Firmenmitarbeiter oder aktiv über fest installierte Tablet-Ständer am Messestand - der Anreiz, sein Kontaktdaten einzugeben, ist oft ausreichend stark wenn einfache und ansprechende Anreize geboten werden.
Wichtig bei der Nutzung von Tablet-Computern auf Messen ist jedoch eine zuverlässige WLAN-Verbindung und eine ausreichend hohe Ladekapazität der Geräte.“

Unverzichtbar: Interaktive Touchscreen-Anwendungen

Kleine und große Bildschirme mit berührungsempfindlichen Oberflächen gehören in vielen Branchen ebenfalls zu den geläufigen Kommunikationstools auf Messen. Sowohl Mitarbeitern wie auch Besuchern bietet ihre Interaktivität neue Formen der Produktpräsentation.
Touchscreen-Anwendungen erlauben größtmögliche Informationspräsenz auf kleinstem Raum und bedeuten eine Kostenersparnis für kleinere Standgrößen.

Multimedia pur: Kinect-Anwendungen

Ein weiterer aktueller Trend auf Messen sind kinetische Steuerungen. Besonders die Nutzung von Microsofts Kinect für die Messekommunikation und Produktpräsentation sorgt hier oft und gerne für echten Andrang an Messeständen, denn kinetische Steuerungen steuern Bildschirme und Projektionsflächen ohne sie berühren zu müssen.

Ursprünglich für Spielekonsolen entwickelt, gibt es inzwischen hochinteressante Anwendungen für die Messekommunikation, sodass Kinect längst keine Spielerei mehr ist.
Die Gestensteuerung erlaubt es so zum Beispiel ansonsten sehr gut gesicherte Produkte und Prototypen hinter Glas virtuell in alle Richtungen zu drehen, zu zoomen und zusätzliche Produktinformationen abzurufen. Im Bereich Messekommunikation sind sie das Neueste, das Unternehmen als Werbemittel auf Messen einsetzen.

Weitere Möglichkeiten: Apps und QR-Codes mit Mehrwert

Digitale Lösungen, angeboten als Apps oder über QR-Codes, unterstützen zusätzlich bei der Generierung von Messe-Leads wie auch von Bestandskunden. Je nach Budget enthalten sie eine Vielzahl nützlicher Features, die Premium-Kunden auf Messen durchaus exklusiv angeboten werden können.

Daher sollte man darauf achten, dass eine möglichst hohe Bandbreite von Nutzer mit unterschiedlichen Systemen angesprochen wird - zumindest jedoch Apple iOS, Android und Windows Phone.
Besonders Apps vom Unternehmen sind inzwischen sehr beliebt um vor, während und nach der Messe mit den Nutzern in Kontakt zu bleiben. Wichtig ist dabei jedoch, dass diese dem Nutzer auch einen entsprechenden Mehrwert bieten.

Das Fazit

Besonders bei der Imagebildung und zur Neukundengewinnung setzen Unternehmen verstärkt auf Multimedia-Elemente am Messestand. Bewusst und gekonnt eingesetzt, sorgen bewegte Bilder und interaktive Tools für deutlich mehr Aufmerksamkeit und Besucher.

So gesehen lohnt es sich also, seinen bestehenden Messestand für die nächste um zusätzliche, multimediale Elemente zu erweitern.

Autor: Per Schwarz
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Letztes Update dieser Seite: 31.12.2016 - 10:54:54