Parasiten beim Hund - dasinternet.net
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Parasiten beim Hund


Diese Seite stellt eine Liste diverser Parasiten, die einen Hund befallen können, zusammen.

Kranker Hund
© Igorr | Dreamstime.com

Woher stammen die Parasiten?

Da könnte das Leben als Hund doch so angenehm und einfach sein. Wären da nicht die lästigen Parasiten, von denen kaum ein Vierbeiner verschont bleibt. Sie lauern beinahe überall: Beim Gassigehen durch Wald und Wiesen und in Pfützen, aus denen der Vierbeiner trinkt.
Und auch Artgenossen können sie als Gastgeschenk mitbringen.

Wirklich sicher kann der Haushund also nicht sein, gänzlich von den Biestern verschont zu bleiben. Da hilft nur, seinen „Feind“ zu kennen, zu „erkennen“ und zügig zu vertreiben.

Parasiten, die den Hund heimsuchen, können überaus lästig werden. Der Hund geht mit dem Parasiten eine unfreiwillige Lebensgemeinschaft ein, in der sich das Ungeziefer in oder auf dem Wirtsorganismus „häuslich“ niederlässt und sich auf schmarotzende Weise von seinem Wirt ernährt.

Parasiten beim Hund - eine Liste

Die häufigsten ungebetenen „Untermieter“ des Hundes sind neben Flöhen und Läusen vor allem Zecken, Milben und Würmer.

Flohbefall

Flöhe ernähren sich vom Blut des Tieres. Dazu lassen sie sich auf Hund oder Katze nieder und stechen jeweils bis zu zehn Mal täglich. Die Stiche des Flohs kosten den Hund Nerven, denn die betroffenen Stellen jucken enorm.
Durch das ständige Kratzen und Scheuern können so auch noch Entzündungen zustande kommen.

Zu erkennen ist ein Flohbefall vor allem an kleinen schwarzen Hinterlassenschaften der Flöhe: Dem Flohkot, der im Fell des Tieres zurückbleibt und als Nahrung für neue Flöhe dient.

Flöhe pflanzen sich rasant fort. Die weiblichen Exemplare legen dazu bis zu 50 Eier pro Tag, welche dann aus dem Fell des Hundes oder der Katze fallen, sich zu Larven entwickeln und überall, in Polstern, zwischen Fußbodendielen oder in Teppichen, verkriechen.

Zecken

Zecken leben nicht auf ihren Wirten. Sie benötigen deren Blut jedoch als Nahrung. Dazu saugen sie sich an der Haut des „Opfers“ fest und bedienen sich meist über mehrere Tage an dessen Blut. Bei immensem Befall kann es zu Blutarmut kommen. Wesentlich gefährlicher sind jedoch die Krankheiten, die Zecken übertragen können, wie beispielsweise Borreliose.

Beim Entfernen der Zecken muss darauf geachtet werden, dass der Kopf nicht abgetrennt wird und in der Haut stecken bleibt. Hunde oder Katzen können die ungebetenen Gäste auch durch Lecken der betroffenen Stelle los werden.
Dabei besteht jedoch ebenso die Gefahr, dass der Kopf in der Haut zurückbleibt. Diese Stellen könnten sich infizieren, was zu Hautschwellungen oder Entzündungen führen kann.

Läuse

Läuse können auf der Haut des Tieres erkannt werden. Normalerweise weisen sie eine hellbraune Färbung auf. Nach der Blutaufnahme färbt sich der Hinterleib dunkel. Zu erkennen sind sie als bewegliche kleine Punkte auf der Haut des Tieres.
Außerdem kleben die hellen Eier der Läuse nah an der Hautoberfläche des Wirts.

Häufiges Kratzen und Knabbern kann auf einen Läusebefall hindeuten. Davon abgesehen, dass der Juckreiz den Hund sehr aus der Ruhe bringt, können so auch Entzündungen und Verletzungen entstehen.

Läuse können relativ leicht bekämpft werden. Kratzt sich der Hund ungewöhnlich oft, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, der die Ursache klärt und entsprechende Behandlungsschritte einleitet.

Milben

Die mikroskopisch kleinen Tierchen leben im Fell und bevorzugt auch in den Ohren ihrer Wirte. Dabei lösen die Ausscheidungen der Milben starken Juckreiz aus. Im Fall eines Milbenbefalls sollten die Anweisungen des Tierarztes exakt befolgt werden, denn diese Parasiten sind überaus robust und kehren sonst immer wieder erneut zurück.

Würmer

Würmer können vom Hund auf unterschiedliche Weise aufgenommen werden. Dies ist kaum zu vermeiden. Abmagerung, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Unregelmäßigkeiten im Stuhlgang können auf Wurmbefall hinweisen.

Manche Wurmarten können durch eine Stuhlprobe nachgewiesen werden, da der Hund Eier oder Glieder des Wurmes mit ausscheidet. Diese können teilweise auch mit bloßem Auge erkennbar sein.
Regelmäßige Wurmkuren schützen den Hund nicht vor der Aufnahme der Wurmeier, helfen aber dabei, die Schmarotzer los zu werden.

Vereinzelt können Würmer auch für Menschen, insbesondere für Kinder oder sensible Erwachsene, gefährlich werden. Daher sollte darauf geachtet werden, regelmäßig und gewissenhaft Wurmkuren durchzuführen.

Bei allen Parasitenbefällen hilft der Tierarzt gerne weiter.
Meist müssen alle im Haushalt lebenden Tiere und gegebenenfalls auch Menschen mitbehandelt werden. Der Fachmarkt bietet sowohl zur Vorsorge als auch zur Bekämpfung ein umfangreiches Sortiment.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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Letztes Update dieser Seite: 09.04.2014 - 21:14:34