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Was gehört üblicherweise in die Reiseapotheke?


Egal wohin man reist bzw. wo man Urlaub macht. Eine Reiseapotheke ist in jedem Fall zu empfehlen. Tipps, was da reingehört, finden Sie nun auf dieser Seite.

Sorglos in die Ferien

Reiseapotheke
© Lianem | Dreamstime.com
Was gehört in den Koffer, was ins Handgepäck? Sind die Flipflops bereits eingepackt und wo ist die Sonnencreme geblieben? Das sind übliche Fragen, wie sie bei wohl jedem reisebereiten Urlauber auftauchen, kurz bevor die Reise losgehen kann.
Eine dieser typischen Fragen dreht sich um einen sehr wichtigen Teil des Gepäcks: die Reiseapotheke.

Damit uns der Urlaub mit nichts überraschen kann und wir für die meisten Erkrankungen gewappnet sind, die nicht zwingend eine ärztliche Untersuchung oder Behandlung benötigen, sollte an einiges gedacht werden. Selbstverständlich variiert der ideale Inhalt der Reiseapotheke je nach Urlaubsziel sowie Alter und Gesundheitszustand des Reisenden. Ein absolutes „Patentrezept“ kann es daher für die persönliche Reisetasche kaum geben.

Einige medizinische Hilfsmittel und freiverkäufliche Arzneien gehören jedoch tatsächlich in jede Reiseapotheke. In allen Bereichen gilt: Eine Beratung in der Apotheke oder beim Hausarzt ist unumgänglich, wenn das erste Mal die Reisemedizin zusammengestellt wird.

flag Tipp: Speziell für den Transport von Medikamenten hergestellte Kühltaschen (siehe Bild) sind in der Apotheke erhältlich.
Die Anschaffung macht Sinn, denn viele Medikamente benötigen die Kühlung, um nicht zu verderben und ihre Wirkung zu behalten.

dasinternet.net stellt nun eine mögliche Grundausstattung kurz und übersichtlich für Sie zusammen:

Checkliste

Schmerzmittel

Schmerzen haben eine eigenartige Angewohnheit: Sie tauchen prinzipiell am ehesten auf, wenn wir sie nicht gebrauchen können – beispielsweise im Urlaub.
Falls nicht bereits bekannte, eventuell sogar chronische, Scherzen vorhanden und somit auch spezielle Schmerzmittel bekannt sind, sollten der akute Bedarf mit freiverkäuflichen Mitteln wie Acetylsalicylsäure und Ibuprofen abgedeckt sein.

Salbe oder Gel gegen Prellungen und Verstauchungen

Insbesondere die sportlichen unter uns kennen das: Meist geht’s nicht ohne eine kleine Prellung. Auch Mütter und Väter wissen, dass Verstauchungen schnell passieren, wenn die Kleinen am Strand toben.

Diese sind zwar schmerzhaft, meist aber nicht besorgniserregend. Salben und Gel helfen schnell und effektiv, zum Beispiel die kühlende Diclofenac-Creme oder Traumeel-Salbe.

Magenverstimmungen und Reisekrankheit

Anderes Klima, anderes Essen und Aufregung führen oft zu Magenverstimmungen, Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Im Idealfall legen sich diese nach wenigen Stunden wieder.

Zur Unterstützung, auch während des Fluges, können Magensäurebindende Medikamente eingenommen werden. Krampflösende Mittel gegen Verstopfung sowie Durchfallmedikamente (zum Beispiel Perenterol) helfen je nach Symptom schnell und langanhaltend. Ein Fieberthermometer gehört ebenso in die persönliche Reisetasche.

Wund- und Desinfektionsmittel sowie Pflaster und Verbandmaterial

Gerade wenn Kinder mit in den Urlaub fahren gehören kleinere Verletzungen fast schon zum Alltag. Pflaster, Verbandsmaterial sowie Mittel zur Desinfektion und Heilsalben (zum Beispiel Bepanthen und Jod) sollten daher in ausreichenden Mengen mitgeführt werden. Pinzette, Schere und ähnliche Hilfsmittel sollten ebenso nicht fehlen.

Sonnen- und Insektenschutz

Vor allem wenn es uns für die Ferien in die sonnigen Gebiete zieht, sollte ein entsprechender Sonnenschutz nicht fehlen.
Mittlerweile sind auf dem Markt unterschiedliche Ausführungen zum Cremen und Sprühen erhältlich (zum Beispiel von Ladival). Insbesondere sollte dabei auf den Sonnenschutzfaktor (LSF) geachtet werden.

Je nach dem wie lange und intensiv die Haut der Sonne ausgesetzt ist, sollte dieser LSF angepasst werden. Für Kinder und Allergiker sind spezielle Produkte erhältlich.

Auch Insekten sind ein häufiges Problem. Effektive Mittel sind etwa von der Marke Autan erhältlich. Hat bereits ein Insekt seinen Hunger gestillt, hilft beispielsweise Fenistil, das jedoch möglichst gekühlt aufbewahrt werden sollte.

Gegen Unwohlsein

Wer im Urlaub bei geringen Schmerzen, Fieber oder allgemeinem Unwohlsein schnell wieder fit sein will, der kann auf Medikamente wie Aspirin zurückgreifen, das es sowohl als Tabletten als auch Brausetabletten zum Auflösen oder als Pulver zum Schlucken gibt.
Der Meinung von dasinternet.net sollte deshalb Aspirin als "schnelles Allheilmittel" in keiner Reiseapotheke fehlen.

Wichtige Hinweise

Menschen, die unter chronischen Erkrankungen leiden, sollten selbstverständlich die entsprechenden Medikamente in ausreichenden Mengen mitführen.

Außerdem sollte ein Attest des Hausarztes im (Hand-)Gepäck mitgeführt werden. Dieses stellt sicher, dass bei einem Notfall im Urlaubsland keine Unklarheiten über den Gesundheitszustand und eingenommene Medikamente auftauchen.
Gerade für Alleinreisende gehört dieses Attest, in dem die schwerwiegendsten Erkrankungen sowie die verschriebenen Medikamente und Behandlungen erwähnt werden, zu den wichtigsten Reiseutensilien.

Weitere Informationen

Je nach Reiseziel sollte auf die empfohlenen Impfungen geachtet werden!
Das Auswärtige Amt bietet eine umfangreiche Informationsseite, auf der die wichtigsten Reiseinfos je Land der Erde zusammengetragen wurden.

Das dasinternet.net Urlaubs-Fazit

Ferienzeit ist Entspannungszeit.
Und: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Daher sollte der Gang in die Apotheke oder zum Arzt auf jeden Fall weit oben auf der „To-do-Liste“ stehen, wenn ein Urlaub geplant ist. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine Inlandsreise oder um einen Flug um die halbe Welt handelt – die typischen „Wehwehchen“ machen auch vor einem fremden Land nicht halt.

Ebenso wichtig: Bei Erkrankungen im Urlaubsland den Gang zum Arzt nicht scheuen – niemand nützt es, wenn Sie krank nach Hause zurückkehren.
Schließlich ist der Urlaub zur Erholung da!

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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Letztes Update dieser Seite: 23.04.2014 - 21:42:08