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Schlechter Rasen - was kann man tun?


Diese Seite informiert Sie über die Ursachen von schlechtem Rasen im Garten und gibt Ratschläge, was man dagegen tun kann.
Rasen nach dem Winter
Rasen nach dem Winter

Viele Gartenbesitzer investieren einen beträchtlichen Anteil ihrer Zeit in die Pflege des Rasens. Sie sind stolz auf das satte Grün und das wohltuende Gefühl, barfuß über die weiche Fläche zu laufen.

Jede Rasenfläche ist jedoch ständigen Veränderungen unterworfen. Einzelne Bodenbereiche heben oder senken sich durch Setzungserscheinungen und so manches Insekt oder Kriechtier gräbt sich in den Boden ein.

Der größte Feind eines jeden Rasenliebhabers sind jedoch Moos und verschiedenste Unkräuter. Sie durchziehen ohne rechtzeitige Bekämpfung in kurzer Zeit den gesamten Rasen und verunstalten ihn zu einer holprigen Landschaft sprießender Blütenstände, großer Unkrautblätter und verfilzter Rasenteile. Die eigentlichen Rasenpflanzen ziehen dabei den Kürzeren, denn als gezüchtete Kulturpflanzen sind sie längst nicht so widerstandsfähig wie Löwenzahn und Wegerich.

Was tun, wenn Unkraut und Moos gesiegt haben

Gegen Unkraut und Moos bietet der Fachhandel zahlreiche chemische Wirkstoffe. Manche von ihnen gehen vor allem gegen breitblättrige Unkräuter vor und bekämpfen diese wirkungsvoll. Andere dieser Mittel sind aber auch ihr Geld nicht wert und das Unkraut sprießt nach wie vor.

Das wichtigste Argument gegen diese Mittel ist jedoch ihre chemische Beschaffenheit. Sie sind zwar als grundwasserunschädlich getestet und mögen auch diese Anforderungen erfüllen – sie bleiben dennoch chemische Keulen. Deshalb ist der kraft- und zeitaufwendige Weg immer noch der bessere, indem diese Unkräuter durch gründliches Ausstechen beseitigt werden. Dieser Vorgang muss jedoch mehrmals wiederholt werden.

Beim Vorhandensein von Moos gesellt sich jedoch auch die Forschung nach der Entstehungsursache dazu. Moos verträgt kein intensives Sonnenlicht und bildet sich deshalb hauptsächlich an stark beschatteten, ständig feuchten Rasenbereichen. Dort wird es sich nie vollständig vermeiden lassen und deshalb ist es zumindest eine Überlegung wert, in diesen Bereichen auf den Rasen zu verzichten.

Vor allem bei der Neuanlage eines Gartens und sofortiger Rasenaussaat setzt sich der Boden nachträglich. Diese Veränderungen können beträchtlich sein, und solche Senken sehen nicht nur unschön aus.
Bei Starkregen sammelt sich in ihnen das Regenwasser und der Boden ist an diesen Stellen über lange Zeit schlammig. In einem solchen Fall lohnt sich nur, die Beseitigung aller vorhandenen Unkräuter mit einem Vertikutiergang und anschließendem Ausgleich mit Mutterboden zu verbinden.
Nach mindestens zwei Wochen Setzung und Bewässerung erfolgt die Neuaussaat.

Damit der Rasen lange ein Rasen bleibt

Sattes Grün
Ein Rasen benötigt ständige Pflege und die beginnt mit dem regelmäßigen Mähen.

Sollte das Gras durch längere Abwesenheit zu hoch gewachsen sein, darf nicht gleich zu tief abgemäht werden. Der Rasen benötigt Nährstoffe, die in Form von hochwertigen Rasendüngern eingebracht werden. Billigprodukte sind dabei ungeeignet, denn sie führen oftmals zum Verbrennen des Rasens. Einmal jährlich im Frühjahr sollte der Rasen mit einem Rasenbelüfter oder Vertikutierer gelockert werden.

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Autor: Wolfgang Herzog
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Letztes Update dieser Seite: 01.03.2017 - 22:38:22