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Was sind die Ursprünge des Adventskalender?


In diesem Artikel werden die Ursprünge des Adventskalenders genauer betrachtet, mit welchem die Tage vom 01. Dezember bis hin nach Weihnachten gezählt werden.

Adventskalender - wenn wir Weihnachten entgegen fiebern

Wenn Weihnachten näher rückt, steigt insbesondere bei unseren Jüngsten die Spannung. Die Tage werden gezählt, bis es endlich Zeit für die lang erwartete Bescherung, Familientreffen und gemütliche Runden ist. So viel sich auch in den vergangenen Jahrzehnten im Bezug auf Weihnachten geändert haben mag – diese kindliche Aufregung gehört zur Vorweihnachtszeit wie eh und je und ist wohl so alt wie das Weihnachtsfest selbst.

Der Adventskalender – eine Entwicklung über viele Jahrzehnte

geöffneter Milka Adventskalender
Adventskalender heute
Um vor allem den Kindern die Adventszeit zu verkürzen findet sich in wohl jedem Haushalt der eine oder andere Adventskalender, an dem Tag für Tag ab dem 1. Dezember bis Heilig Abend ein Türchen geöffnet werden darf.
Dabei handelt es sich nicht etwa um eine neumodische Idee der Süßigkeitenkonzerne. Der Werdegang des Adventskalenders lässt sich bis ins 19. Jahrhundert nachvollziehen.
So stammt der erste handgemachte Adventskalender vermutlich aus dem Jahr 1851.

Die Anfänge des heutigen Adventskalenders machte allerdings die protestantische Sitte, 24 Tage lang je ein Bild aufzuhängen, um die Adventswochen als eine sehr besondere und besinnliche Zeitspanne hervorzuheben.

Später wurden 24 Kreidestriche an die Wand gemalt, die von den Kindern nach und nach weggewischt werden durften. Eine etwas andere Form des frühen Adventskalenders ist noch heute bekannt: die Adventskerze. Diese wurde 24 Mal markiert, woraufhin sie Tag für Tag bis zur nächsten Markierung abbrannte und so das Voranschreiten der Adventszeit symbolisierte.

Die Ideen, um den Kindern das Herannahen der Weihnachtstage und deren Wichtigkeit nahe zu bringen, waren schon früh äußerst kreativ. So wurde in manchen Familien einem Krippenbild täglich eine weitere Kerze hinzugefügt, wobei das zunehmende Licht dafür stand, dass in der Vorweihnachtszeit die Ankunft von Jesus Christus, dem Licht der Welt, bevorsteht. (Man könnte auch sagen, dass der erste Adventskranz 24 Kerzen hatte.)

So wurde der Adventskalender zum Zeitmesser, durch den die für Kinder abstrakte Zeitspanne bis Heiligabend Formen annahm.

Der Adventskalender versüßt noch heute die Vorweihnachtszeit

Etwa im Jahr 1900 kam die Idee des gedruckten Adventskalenders auf. Hier durften sich die Kinder täglich von Gerhard Lang (1881-1974) verfasster Verse erfreuen.
1985 eroberte der erste mit Süßigkeiten gefüllte Adventskalender die Herzen der Kinder.

Mittlerweile hat sich dieser Brauch etabliert und in den meisten Adventskalendern finden sich Nascherei oder Spielzeug. Aus Deutschland stammend fand die Idee des Adventskalenders in seiner modernen Form in den 1950er Jahren auch in anderen Ländern Zuspruch und gehört heute nicht nur für Kinder unweigerlich zu Weihnachten.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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Letztes Update dieser Seite: 03.01.2017 - 21:50:37