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Windows 7 oder Windows 8 (für Unternehmen)


Dieser Artikel richtet sich an Unternehmer und Selbstständige, die überlegen von Windows XP oder Windows 7 auf das aktuellste Windows 8 zu upgraden.
Dabei wird der Frage nachgegangen, ob sich das lohnt.

Prozentuale Verteilung von Windows-Editionen

Windows 7 Dialog
Größter Marktanteil für Windows 7
Im Juli 2014 betrug der Anteil an PCs, auf welchen Windows installiert ist 91,68 Prozent und stellt damit andere Betriebssysteme wie Linux oder Mac OS weit in den Schatten.
Diese Statistik ist nicht nur auf den Privatbereich zutreffend, sondern auch die PCs in der Arbeitswelt.

Erstaunlich dabei ist, dass der Anteil an Windows 7 (ca. 51%) und auch der von Windows XP (ca. 25%) immer noch den der neusten Windows-Editionen 8 (ca. 6%) und 8.1 (ca. 6,5%) übertrifft.

Aufgrund dieser Daten ist die Frage durchaus berechtigt, ob Unternehmer von Windows 8 nicht abgeschreckt sind. Dieser und auch der Frage, ob sich von einer alten Windows-Version ein Upgrade auf Windows 8 oder die 32 Bit Version von Windows 7 Professional lohnt, wird in diesem Artikel nachgegangen.

Angst vor Windows 8

Windows 8
Eines ist sicher: Microsoft hat Windows 8 an vielen Stellen grundlegend überarbeitet. Sofort ins Bild fällt dabei die Kacheloberfläche, die insbesondere für die Bedienung mit Touchscreens (z.B. bei Tabletts) entwickelt wurde.

Der Meinung von dasinternet.net ist es deshalb nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen den Wechsel auf ein Betriebssystem scheuen, welches sich von der Bedienung vorheriger Systeme grundlegend unterscheidet.
Daneben schnüren wohl folgende Fakten Angst vor dem Wechsel auf die Version 8:

  • Schulungen für Mitarbeiter
  • Kosten für Konfiguration von Windows 8
    Die Kacheloberfläche ist für den Arbeitsbetrieb völlig unbrauchbar, weshalb eine aufwendige und kostspielige Konfiguration von Windows 8 erforderlich ist.
  • Lizenzkosten für Windows 8
    Wer bereits jetzt Windows 7 installiert hat, will durch das Bleiben bei Windows 7 zweifellos Kosten sparen.

remove_red_eye Es ist deshalb keineswegs verwunderlich, dass Unternehmer vor Windows 8 bzw. einem Wechsel darauf Angst haben.

Wechsel auf Windows 7

... oder dabeibleiben

Für Firmenarbeitsplätze lohnt sich der Meinung von dasinternet.net nach ein Wechsel auf Windows 8 oder auch 8.1 zunächst nicht. Logischer wäre es hier direkt bei Windows 7 zu bleiben und/oder das im dritten oder vierten Quartal 2015 erscheinende Windows 10 abzuwarten.

Die Gründe hierfür wären:

  • Windows 7 ist ein modernes Betriebssystem, welches ein ähnliches Bedienkonzept wie vorherige Editionen hat.
  • Der Wechsel auf Windows 8 würde nur hohe Kosten verursachen und wenig Nutzen bringen.
  • Häufig genutzte Office-Anwendungen funktionieren auch in Ihrer neusten Version perfekt unter Windows 7.

Wechsel von Windows XP (oder älter)

Im April 2014 ist der Support für Windows XP ausgelaufen und kann nur über Bezahlung einer besonderen Gebühr wieder aktiviert werden.

Wenn man das Alter von Windows XP bedenkt, wäre in diesem Fall für Unternehmer der Meinung von dasinternet.net ein Wechsel auf Windows 7 baldmöglichst sinnvoll. Auf einen direkten Wechsel auf Windows 8 kann man aus den oben genannten Gründen verzichten.

Die Gründe hierfür wären:

  • Der Support für Windows XP ist abgelaufen, sodass es sicherer ist auf ein neueres zu wechseln. Der Support kann nur über zusätzliche Kosten erweitert werden.
  • Wie oben schon gesagt: Windows 7 ist ein modernes Betriebssystem
  • Wichtige Software läuft auf Windows XP unter Umständen nicht mehr.
  • Der Umstieg von Windows XP auf 7 ist einfacher als der Umstieg auf 8, da das grundlegende Bedienkonzept erhalten blieb.
    Außerdem sind Lizenzgebühren für Windows 7 geringer als für das neuere 8.

Das Fazit

Wie gerade angesprochen, ist es für Unternehmer mit sehr alten Windows-Versionen sinnvoll auf das neuere Windows 7 zu upgraden.
Ein Upgrade auf Windows 8 oder 8.1 ist dagegen nicht unbedingt sinnvoll. Hier ist es sinnvoll auf das neuere Windows 10 zu warten, welches bald erscheint.

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Stand aller Informationen: Januar 2015, Statistikdaten: Juli 2014.
Die Aussage des Artikels basiert rein auf der Meinung von Christoph Neumüller.
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Letztes Update dieser Seite: 05.01.2015 - 11:04:06