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Der Re-Commerce Trend


Verbraucher verkaufen über entsprechende Plattformen Ihre gebrauchten Elektrogeräte, Bücher oder Spiele.
Wie sowohl Verbraucher als auch die Plattformen von diesem Re-Commerce Trend profitieren können, erfahren Sie hier.

Re-Commerce

Verpacken gebrauchter Bücher
© Bialasiewicz | Dreamstime.com
Re-Commerce liegt seit einigen Jahren im Trend. Die Verbindung der beiden Begriffe „E-Commerce“ und „Re“ stehen für den elektronischen Handel, während Letzteres für „zurück“ oder „wieder“ steht. Zusammengefasst wird unter Re-Commerce der An- und Verkauf gebrauchter Produkte verstanden.

In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Elektronikartikel und Unterhaltungsmedien wie beispielsweise Bücher, CDs, DVDs. Auch der Handel gebrauchter Textilien und Möbel über entsprechende Plattformen im Internet ist keine Seltenheit.
Die USA gelten als Vorreiter dieses Trends, der sich seit einiger Zeit auch vermehrt in Deutschland durchsetzt.

Der Unterschied zum direkten An- und Verkauf zwischen Anbieter und Käufer via Kleinanzeigen in Zeitungen oder dem Internet ist insbesondere darin zu finden, dass der Handel via Re-Commerce prinzipiell über die Plattform eines Zwischenhändlers abgewickelt wird.

Aus Alt mach Neu – das Prinzip des Re-Commerce

Das Prinzip der Händler ist so banal wie erfolgreich: Nachdem Artikel von Privatpersonen aufgekauft wurden, werden diese gründlich geprüft, getestet, gegebenenfalls repariert und in einen möglichst guten Zustand versetzt.
Daraufhin werden die Produkte über die Internetplattformen der Händler angeboten und mit einem mehr oder weniger lohnenden Gewinn weiterverkauft.

Re-Commerce findet immer mehr Fans

Alte Handys
Alte Handys
Gebrauchtes zu Barem zu machen kommt immer mehr in Mode. Lange Zeit nicht mehr genutzte Dinge verstauben schnell in Kellern und auf Dachböden und verlieren so rasant an Wert. Was an Wert und Funktionalität einbüßt, landet früher oder später im Müll – doch genau hier findet ein Umdenken statt.

Während auf der einen Seite immer mehr Gebrauchtes Abnehmer findet, setzt sich analog dazu das Verwerten gebrauchter aber lange Zeit nicht mehr genutzter Gegenstände durch. Am Ende steht der Gedanke, lieber einen kleinen Betrag für die Artikel zu bekommen, als sie (womöglich sogar kostenpflichtig) zu entsorgen.

Und auch die Anschaffung erfährt eine entsprechende Entwicklung: Produkte müssen nicht mehr zwingend neu sein – es genügt vielen Menschen, wenn sie funktionieren und in einem möglichst guten Zustand sind.
Hierbei bares Geld zu sparen ist ein weiterer Faktor, der immer mehr Menschen vom Neukauf zum Gebrauchtwarenkauf lenkt.

Beispiel eines derartigen Anbieters

Je nach Produktpalette finden sich im Internet mittlerweile mehrere größere Re-Commerce-Händler. Zu den bekanntesten zählt beispielsweise medimops.de. Hier liegt die Spezialisierung überwiegend im An- und Verkauf von CDs, DVDs und Büchern. Auch Spiele und Software gehören zum Sortiment des Händlers.

Insbesondere für Re-Commerce-Neulinge eignet sich der Einstieg mit dem An- und Verkauf dieser Artikel. Um sich mit dem Ablauf und den Bedingungen eines Verkaufs gebrauchter Waren sowie des Ankaufs vertraut zu machen, bieten sich Bücher und ähnliche Artikel als „Testware“ an.

Während für Besitzer gebrauchter Waren Re-Commerce eine profitable und zudem umweltfreundliche Option zur Entsorgung der Artikel bereithält, stellt der Erwerb gebrauchter Waren für Käufer eine günstigere Alternative zum teuren Neukauf dar und wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter durchsetzen.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
Weitere Informationen zur Urheberschaft von Artikeln bei dasinternet.net finden Sie hier.

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Letztes Update dieser Seite: 25.08.2014 - 11:36:44