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Menschen ohne Auto - wie kommt man damit zurecht?


Für Autofans wohl unbegreiflich: Es gibt Leute, die kein Auto möchten, es nicht brauchen und damit aus Prinzip darauf verzichten.
Wie man damit zurecht kommt, beschreibt dieser Artikel etwas genauer.

Das Auto in der heutigen Zeit

Straße in Xi'an (China)
Straßen voller Autos
In der heutigen Zeit ist es für die meisten Menschen selbstverständlich, ein Auto zu besitzen. Der Weg zur Arbeit, zu Ärzten und Supermärkten sowie viele andere Verpflichtungen lassen sich häufig leichter mit einem eigenen fahrbaren und motorisierten Untersatz bewerkstelligen.

Insbesondere in ländlicheren Gegenden kommt man daher häufig kaum ohne Auto aus. Trotzdem wird das autofreie Dasein immer interessanter. Vor allem in großen Städten verzichten immer mehr Menschen auf ein eigenes Auto.

Die mittlerweile in den meisten Städten sehr gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetze machen diese Entscheidung zu einer aus wirtschaftlicher Sicht klugen Möglichkeit, zugleich die eigenen Nerven, die Umwelt und auch das Portemonnaie zu schonen.

Ohne Auto zur Arbeitsstelle – dank öffentlicher Verkehrsnetze

U-Bahn Station München Marienplatz
Mit der U-Bahn zur Arbeit
Häufig liegt die Arbeitsstelle in mehr oder weniger greifbarer Nähe, so dass der Weg problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen ist.

Wer es etwas weiter zur Arbeit hat, nutzt U- und S-Bahnen, den Bus, bildet eine Fahrgemeinschaft oder nutzt Carsharing. Die Fahrgemeinschaft bietet sich an, wenn Kollegen mit ähnlichen Arbeitszeiten auf der Strecke zwischen Wohnort und Arbeitsplatz wohnen oder man sich an einem geeigneten Platz trifft, an dem sich die Arbeitsstrecken beider Beteiligten kreuzen.
Diese aus „Aus zwei Autos mach eines“-Taktik erfreut sich jedoch nicht nur in der Stadt großer Beliebtheit, sondern auch auf dem Dorf. Schließlich muss so nur ein Auto bewegt werden, wo normalerweise zwei die gleiche Strecke zurücklegen würden. Auch das „Teilen“ eines Autos ist für viele eine Alternative – sowohl für die Arbeitsstrecke als auch für die Freizeitplanung.

Den Alltag ohne Auto bewältigen – für viele Stadtmenschen kein Problem

Der Einkauf ist mit das größte Problem, das sich Menschen ohne Auto stellt. Wer nicht den Luxus genießt, direkt in der Nähe eines Supermarkets zu wohnen, nutzt hierzu in städtischer Wohnlage ebenfalls gerne die öffentlichen Verkehrsmittel oder greift auf ein Taxi zurück. Dies stellt jedoch für viele Städter kein Problem dar – vieles wird einfach auf dem Weg zur Arbeit oder dem Nachhauseweg erledigt.

Auch hier nutzen viele jedoch die Möglichkeit, mit Nachbarn oder Freunden den Einkaufsweg zu teilen und so den Luxus eines Autos als Transportmittel zu nutzen.

Gleiches gilt häufig für die Freizeitplanung – hier bilden sich meist Fahrgruppen, so dass maximal ein Auto gebraucht wird. Die öffentlichen Verkehrsmittel sowie Taxis sind ebenso eine Alternative, auch wenn die Fahrpläne an Wochenenden und Feiertagen häufig anders – in großen Städten jedoch nur selten merklich reduziert - sind, als an Werktagen.

Fazit: Ein Leben ohne Auto

Nur unzureichende Busverbindungen, zu wenig Flexibilität und für den Notfall nicht gewappnet zu sein – wenn beispielsweise das Kind spontan abgeholt werden muss oder Ähnliches. Das sind nur einige der Faktoren, die ein autoloses Dasein für die meisten Dorfbewohner nicht in Frage kommen lässt.

Stadtbewohner dagegen tendieren in den vergangenen Jahren wieder verstärkt dazu, auf den Luxus eines eigenen PKW zu verzichten und stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Umwelt wird geschont, außerdem der eigene Geldbeutel und der Stadtverkehr nimmt vielen sowieso die Lust auf spontane Ausfahrten – von der Parkplatzsituation in den meisten Städten ganz zu schweigen.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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Letztes Update dieser Seite: 27.02.2015 - 10:45:58