Eigenen Server daheim betreiben
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Ein Serversystem für den privaten Gebrauch
Wer einen eigenen Homeserver betreiben will, der benötigt entsprechende Hard- und Software. Der Name Server bezeichnet nur das Betriebssystem. Die Hardware nennt man Host.Der Server stellt verschiedene Dienste und Verzeichnisse bereit und kann von allen anderen Computern, Notebooks oder Tablets im Netzwerk angesprochen werden.
Man kann also seine Filme, Daten, Bilder und Musik zentral an einem Ort ablegen. Ein wenig Know-How vorausgesetzt, ist sogar ein Zugriff aus dem Internet, über den heimischen Router, möglich - natürlich nur unter dem Aspekt des Zugriffschutzes.
Nutzungsmöglichkeiten des Homeservers
Neben den oben beschriebenen Möglichkeiten der Nutzung als NAS-Server, also netzgebundener Datenspeicher, kann man auch Drucker an den Host anschließen und für den "Netzwerk-Druck" freigeben.Hat man zu Hause einen netzwerkfähigen Fernseher, kann man Filme oder Bilder vom Server abrufen.
Wird der Server so konfiguriert, dass er aus dem Internet erreichbar ist, kann man Software für einen Webserver installieren und seine eigene Webseite hosten. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit wäre eine Art Dropbox bereit zu stellen. Hierzu sollte man sich aber im Hinblick auf Sicherheit mit der Konfiguration einer Firewall gut auskennen.
Kauf der Hard- und Software
Um seine Daten zentral speichern und abrufen zu können, könnte man sich überlegenMit Hilfe von speziellen Internetseiten ist das Gerät relativ einfach zu konfigurieren. Um ein Netzwerk aufzubauen kann man einen Netgear Switch verwenden. Allerdings ist in den meisten Haushalten eine FritzBox! vorhanden, die entsprechende Netzwerkfunktionalität mitbringt.
Vor- und Nachteile eines Homeservers
Wie fast bei jeder Anschaffung, hat auch ein solches System, ob Server oder NAS, Vor- und Nachteile:
Vorteile
- zentraler und gleichzeitiger Zugriff auf Daten
- kein Datenverlust bei defekter Festplatte
- kostengünstiger Speicherplatz
- Daten sind vor Fremdzugriff geschützt
Nachteile
- je nach Hard- und Software hohe Anschaffungskosten (außer RaspberryPI)
- konstanter Stromverbrauch
- Laien brauchen Zeit für die Installation
- Netzwerkkabel müssen verbaut werden
- zusätzliche Hardware steht herum
Fazit
Mit etwas Geschick und mit Hilfe des Internets lässt sich ein Server als Mediencenter oder ein NAS-System als Datenspeicher im Heimnetzwerk installieren.Trotzdem sollte man die Sicherheit nicht aus den Augen verlieren und wissen, was man tut. Im Idealfall sollte man sich also nochmal bei einem Fachmann erkundigen, bevor man sich über Datenverlust ärgert.
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Autor: TSM
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