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Gruselorte in Ostdeutschland

In Ostdeutschland gibt es einsame und gruselige Orte. Von alten Brunnen bis hin zu verlassenen Heilstätten. Hier stellen wir Ihnen beispielhaft einige dieser Gruselorte vor.
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Unheimliche Geschichten mit Gänsehautcharakter ranken sich um alte Gemäuer, schaurige Wälder und gruselige Friedhöfe im Osten Deutschlands. Einige von ihnen sind fast 1000 Jahre alt und lassen einem den Atem stocken. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Berlin-Brandenburg: Klosterruine in Mitte

Um 1300 lebte in dem damaligen Franziskanerkloster, der hinkende Mönch Pater Roderich. Verjagt aus seiner Heimat, wegen einer Liaison mit einem Burgfräulein, flüchtete er in das Kloster in Mitte. Verbittert und mit gebrochenem Herzen veränderte er sich.

Streitlust und Boshaftigkeit zierten seinen Charakter, sodass er seine Brüder sogar zum Mord anstiftete. Als er mit einem jungen Mann, der plötzlich im Kloster auftauchte, in einen Streit geriet, sperrte er diesen in den Keller. Wenig später erfuhr er, dass es sich bei dem jungen Mann um seinen Sohn handelte. Entsetzt lief er in den Keller. Als er ihn befreien wollte, war dieser schon tot. Roderich brach trauernd zusammen.

Er wurde schließlich durch eine gereizte Volksmenge erschlagen, die seine ganzen Machenschaften nicht guthieß. Seine wehklagende Stimme soll noch heute nachts durch die Gemäuer ziehen. Ganz in der Nähe des Fernsehturms.

Berlin-Brandenburg: Friedhof Grunewald Forst – Der Selbstmörderfriedhof

Friedhof Grunewald Forst
Gräber am Friedhof Grunewald Forst
rolfkremming - stock.adobe.com / 88341843
Im Forst Grunewald, unweit der Havel, liegt ein Grabfeld. Durch einen Knick des Flusses wurden dort im 19. Jahrhundert immer wieder Wasserleichen von Selbstmördern angespült. Als Todsünde deklariert war es Selbstmördern natürlich nicht gestattet, auf einem kirchlichen Friedhof beigesetzt zu werden.

Für die damalige Forstverwaltung wurden die Leichen allmählich zu einem Entsorgungsproblem und so legte sie gegen 1878 diesen Waldfriedhof an.
Angehörige von Selbstmördern verbuddelten dort teilweise heimlich ihre Toten. Des Nachts sind die „unerlösten Seelen“ noch immer verzweifelt auf der Suche nach Frieden.

Berlin-Brandenburg: Beelitz-Heilstätten

Beelitz-Heilstätten
Einblick in die Beelitz-Heilstätten
campix - stock.adobe.com / 67964463
Die Ruinen waren in ihrer Vergangenheit nicht nur stumme Zeugen illegaler Partys, satanischer Messen oder spiritistischer Séancen. Auch der Tod schwebte über der ehemaligen Lungenanstalt und nahm nicht nur die Seelen von ehemaligen Patienten in Empfang.

1991 versetzte „die Bestie“ von Beelitz die Umgebung in Angst und Schrecken. Der als „Rosa Riese“ bekannte Mörder, tötete dort eine Frau und ihr Baby. Den Namen verdankte der 1,90 m große Mann seiner Vorliebe für rosafarbene Damenunterwäsche.

2008 erwürgte ein Hobbyfotograf in einem Pförtnerhaus sein Fotomodel und 2010 verlor zudem ein Jugendlicher bei einem Sturz sein Leben.

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Mecklenburg-Vorpommern: Geisterwald Nienhagen

Die bizarre Erscheinung der 90 – 170 Jahre alten Bäume, lässt einem den Atem stocken. Der salzige und stürmische Ostseewind hinterlässt helle, kahle Stämme, die wirken wie in den Himmel ragende Knochen.

In der Dämmerung, wenn Nebelschwaden durch den Wald ziehen, bekommt man das Gefühl einem dunklen Geheimnis auf der Spur zu sein, das von alten Waldgeistern geschützt wird.
Sie verstecken sich vermutlich in den knöchernen Baumkronen und warten nur auf jemanden, der vom Weg abkommt. Wer sich zu tief hineinwagt, kommt vielleicht nie wieder hinaus.

Sachsen: Rakotzbrücke – Die Brücke des Teufels

Der Legende nach wurde diese handgefertigte Brücke mithilfe des Teufels erbaut. 1860 begann der Rittergutsbesitzer Friedrich Herrmann Roetschke mit der Arbeit.
Aber er befürchtete, dass er es nicht rechtzeitig schaffen würde, die aus Basaltsteinen errichtete Brücke fertigzustellen, und so ging er einen Pakt mit dem Teufel ein. Dieser forderte als Tribut das erste Lebewesen ein, das über die Brücke ging.

Hier scheiden sich die Geister. Die einen sagen, der Brückenbauer habe sich selbst geopfert und sei über die Brücke gegangen. Andere sagen, er habe ein Hahn oder Hund vorgeschickt und damit den Teufel in Aufruhr versetzt.

Durch die Spiegelung im Wasser bildet die Brücke einen perfekten Kreis und gilt auch als ein Tor zu einer anderen Welt.

Sachsen: Der böse Brunnen bei Zwickau

Zwischen Marienthal und Königswalde, im Weissenborner Wald, findet man noch heute das alte Mauerwerk eines uralten Brunnens.
Die Legende aus dem 15. Jahrhundert besagt: Aus Habgier wurden zwei Schwestern vom Mann der einen dazu angestiftet, ihren Bruder und Haupterben des Hofes, auf dem sie wohnten, zu töten. Sie erstickten ihn und warfen ihn in den Brunnen. Ein Waldarbeiter hatte sie dabei beobachtet und sie den Behörden gemeldet. Sie wurden hingerichtet.

Seither kehren die beiden Schwestern jede Nacht zum Brunnen zurück und weinen. Ob aus Trauer oder weil sie erwischt worden waren, weiß niemand so genau.

Autor: K. v. Arbour
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