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Einfaches Kochrezept: Schinkennudeln


In diesem Rezept erfahren Sie, wie man schnell und einfach Schinkennudeln kocht und/oder noch schmackhafter gestalten kann.

Schinkennudeln

Schinkennudeln
Fertige Schinkennudeln
Ein schmackhaftes, preiswertes und zudem auch noch einfaches Rezept zu finden, fällt mittlerweile in Anbetracht der diversen Onlineblogs und Kochforen alles andere als leicht.

Mit dem Basisrezept für Schinkennudeln gelingt jedoch selbst blutigen Kochanfängern ein durchaus anspruchsvolles Gericht. Wie dieses Basisrezept im Einzelnen aussieht, welche Zutaten für den Küchenklassiker aus der Alpenlandschaft benötigt werden und mit welchen Tipps und Tricks sich diese Leckerei noch etwas aufpeppen lässt, verraten die folgenden Zeilen.

Allgemeines

Ähnlich wie für Kartoffelsalat & Co. gibt es zwar auch ein klassisches Rezept für Schinkennudeln, doch mittlerweile haben sich nur allzu viele Abweichungen und Sondervariationen verbreiten können, sodass die verschiedenen Schinkennudelrezepte nur allzu unterschiedlich ausfallen können.

In allen Rezepten kommen jedoch Zutaten wie Nudeln, Schinken, Eier, Zwiebeln und Käse vor – Mengenangaben, Gewürze und sogar die Zubereitungsmethode können allerdings von Rezept zu Rezept stark voneinander abweichen.

So werden klassische Schinkennudeln beispielsweise in der Pfanne zubereitet. Einige Formen kommen allerdings auch aus dem Ofen und wieder andere werden, vermischt mit einer Portion Salatcreme, als eine Art Nudelsalat gereicht.
Je nachdem, welche Variante an Schinkennudeln auf den Teller kommt, lohnt es sich zudem, eine kleine Beilage wie einen Salat oder ein frisches Stück Weißbrot, zu reichen. Ansonsten können die Nudeln schnell etwas fade schmecken.

Der Klassiker

Das traditionelle Schinkennudelrezept (vgl. Bild oben), wie man es in vielen Kochbüchern aus Omas Rezeptregister findet, verlangt sehr wenige Zutaten, macht dafür aber zugleich auch sehr satt.

So sollten (für vier Portionen) rund 250 Gramm Nudeln nach Packungsanweisung gekocht werden. Die genaue Art der Nudeln ist dabei im Grunde genommen nicht von Bedeutung – der Klassiker sieht jedoch die Verwendung von Spirellis oder Spätzle vor.

Im nächsten Schritt rund 200 Gramm Schinken in Würfel oder Streifen schneiden, die Zwiebel feinhacken beziehungsweise würfeln und zusammen mit dem Schinken in einer beschichteten Pfanne in Schweineschmalz anbraten.
Wer kein Schweineschmalz im Haus hat, darf selbstverständlich auch klassisches Sonnenblumen- oder sogar Rapsöl nehmen.

Nachdem die Schinken-Zwiebel-Mischung von allen Seiten unter gelegentlichem Rühren gut angebraten ist, sind die fertig gegarten (und abgetropften) Nudeln in die Pfanne zu geben und noch einmal ein, zwei Minuten aufzuwärmen.
Nun vier Eier in einer Schüssel aufschlagen, mit einem Klecks Milch, Sahne oder einem guten Esslöffel Creme Fraîch sowie ein paar Blättern Petersilie mit dem Handbesen verrühren, die Temperatur des Pfannenkochfelds herunterschalten und die Eiersahne in die Pfanne geben.

Nachdem das Gemisch etwas gestockt hat, rund 100 Gramm Gouda oder Emmentaler (entweder in Scheiben geschnitten oder vom Stück gerieben) auf die Oberfläche der Nudeln geben und mit einem Pfannenwender einzelne Partien wenden.
Diesen Vorgang alle 2 bis 3 Minuten wiederholen, bis die gesamte Eiermasse gestockt ist. Abschließend mit Salz und Pfeffer, eventuell noch mit einer Prise Paprikapulver oder Muskat, würzen und fertig ist die Schinkennudelpfanne.

Deluxe-Versionen und Alternativrezepte

Wie bereits erwähnt, gibt es für Schinkennudeln einige Abwandlungen, die erstaunlich unterschiedliche Geschmäcker hervorrufen können.

Als Bonus können zum Beispiel Paprikastückchen, Erbsen oder Mais in die Pfanne gegeben werden. Außerdem bietet sich das Austauschen des klassischen Hinterschinkens gegen Serrano- oder Culatelloschinken an.
Wer es besonders deftig mag, darf zudem eine Portion Speck in die Pfanne geben oder die Käsemenge verdoppeln.

Apropos Käse: Neben Gouda und Emmentaler sind auch Blauschimmelvarianten wie Gorgonzola oder aber französische Weichkäsesorten denkbar.

PS:
Für alle, denen der Sinn nach Aufläufen steht, bietet sich zudem die Zubereitung im Ofen an. Hierfür kann im Grunde genommen genauso wie bei der Pfannenzubereitung verfahren werden, mit dem Unterschied, dass die Nudeln mit den angebratenen Schinken-Zwiebeln in eine gefettete Ofenform gegeben, mit der Eiermilch übergossen und mit dem Käse lediglich gratiniert werden.
Und wer es etwas würziger mag, darf auch noch eine klein geschnittene Chilischote und/oder eine zerdrückte Knoblauchzehe in die Eiermilch rühren.

Autor: Jan Lauer
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Letztes Update dieser Seite: 31.10.2013 - 15:25:27