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Von jungen Chinesen angesprochen werden - was bedeutet das?


In chinesischen Großstädten wie zum Beispiel Peking oder Shanghai werden Touristen an bestimmten Orten relativ häufig von jungen Chinesen auf Englisch angesprochen.
Was dies zu bedeuten hat und was man dabei unbedingt beachten sollte, erfahren sie auf dieser Seite.

Angesprochen werden...

Nanjing Road Shanghai
Nanjing Road: hier werden Sie garantiert angesprochen
Wer in chinesische Großstädte - insbesondere Shanghai oder Peking - reist, bei dem ist es sehr wahrscheinlich, dass er in der Nähe bekannter Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel vor der Verbotenen Stadt in Peking oder in der Nanjing Road (chinesisch 南京路) in Shanghai, auf Englisch von jungen Chinesen angesprochen wird.

Auffällig dabei ist, dass es sich oftmals um gut aussehende junge Chinesinnen handelt, die sich als Studenten ausgeben. Außerdem treten sie meist in Gruppen von 2 bis 4 Personen auf und sprechen ausländische Touristen aus den verschiedensten Gründen an:

  • "Wir wollen gerne mit dir Englisch üben!"
  • "Magst du schnell ein Foto von uns machen?"
  • "Magst du dir eine Kunstausstellung unserer Universität anschauen?"
  • "Magst du mit uns einen Tee trinken gehen?"
  • "Die Geschäfte hier sind relativ teuer - wir wissen Geschäfte wo es billiger ist!"
  • u.s.w.

Doch was wollen die wirklich?

Jeder, der sich vor seiner Chinareise ein bisschen über das Land informiert hat, weiß, dass es sich bei diesen Ansprechversuchen nahezu immer um Betrugsversuche handelt.

Je nach erster Fragestellung geht zunächst darum ein Gespräch anzufangen, in dem beispielsweise zunächst ziemlich harmlos nach einem Foto vor der berühmten Skyline von Shanghai gefragt wird.
Meist erkundigen sich die Chinesen auch noch kurz, wie oft man schon in China war, um so auch sicherzugehen, ob der Tourist nicht schon mit dieser Betrugsmasche vertraut ist.

Darauf aufbauend wird versucht den Tourist zu einem Besuch in einem Teehaus, einem Geschäft mit Kleidung oder Uhren oder eben eine Kunstausstellung zu überreden. Auch anderes oder gleichzeitige Besuche von einem Teehaus und Geschäften sind bekannt.

Besuche in einem Teehaus sind auch dem Auswärtigen Amt als der sogenannte Teehausbetrug bekannt. Dabei wird üblicherweise (billiger) chinesischer Tee zu völlig überzogenen Preisen serviert, wobei der Tourist mindestens einen Teil der (manchmal sogar die gesamte) Rechnung begleichen muss.
Preise von mehreren Hundert Euro sind dabei keine Seltenheit!

Shop mit gefälschter Lacoste Kleidung Shanghai
Echte Lacoste Polos wird es in diesem Shop nicht geben

Beim Besuch von Geschäften oder Kunstgallerien werden dem Tourist qualitativ minderwertige und gefälschte Markenkleidung oder billige Kunst (z.B. gedruckte Bilder) zu relativ hohen Preisen präsentiert.
In derartigen von der Hauptstraße abgelegenen Geschäften kommt es nicht selten vor, dass die Touristen förmlich zum Kauf gedrängt werden und so die überteuerten Waren erwerben.

Was sollten Sie zusammengefasst beachten?

Der Meinung von dasinternet.net nach funktioniert diese Masche deshalb so gut, da viele Touristen im Urlaub relativ leichtsinnig sind und natürlich auch gerne eine fremde Kultur bei einer gemütlichen Tasse Tee kennen lernen möchten.
Darüber hinaus sind Europäer und Amerikaner sehr schnell als Touristen in Asien zu erkennen, was sie natürlich zu einer relativ leichten "Beute" für Betrüger macht.

Fazit
Um China als ein sehr schönes Reiseziel zu erleben, sollte man daher darauf verzichten sich auf ein derartiges Gespräch mit Chinesen einzulassen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Chinesen, die eher schüchtern sind, einen wildfremden an der Straße ansprechen und mit ihm gemeinsam zum Tee trinken gehen.

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Letztes Update dieser Seite: 22.09.2014 - 20:55:09