Gefahren von Browsergames für Kinder
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Browsergames für Kinder - sinnvoller Zeitvertreib oder Gefahr?
Distanzen überbrücken und gegen Gegner aus aller Welt antreten – Onlinegames werden immer beliebter. Der Vorteil von Browsergames liegt dabei für die begeisterten Spieler darin, dass keine Installation auf dem eigenen Computer notwendig ist. Gespielt wird über den Web-Browser. Daher ist diese Gamevariante für jedermann zugänglich, der über eine stabile Internetverbindung verfügt und es wird kein Speicherplatz des heimischen PCs belegt.Ein weiteres Argument für den Online-Spielspaß: In aller Regel sind Browsergames kostenlos und damit wesentlich günstiger als viele aktuelle PC-Games. Nach einer kurzen Anmeldung beim Anbieter des Browsergames kann demnach nach Lust und Laune gezockt werden.
Dabei bieten die Onlinespiele nicht nur für Jugendliche und Erwachsene die kostenlose Möglichkeit, ins Treiben der virtuellen Spielewelt einzutauchen. Auch Browsergames für Kinder erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Kindgerechte und fantasievolle Spielideen fesseln daher auch die Jüngsten an den PC, das Tablet oder das Smartphone und ersetzt für viele mehr und mehr die Interaktionen des „realen Lebens“.
Die Liste der Spielevarianten ist unendlich – neben zahlreichen pädagogisch wertvollen Browsergames bietet das Netz auch einige Spielearten, die unter Umständen in die entgegen gesetzte Richtung wirken. Und was zur Belohnung nach den gelungenen Schularbeiten oder als kurzzeitige Beschäftigungsmöglichkeit durchaus sinnvoll sein kann nimmt leider immer mehr überhand.
Denn die Gefahren, die von den harmlos wirkenden Spielen ausgehen können, sind den meisten Eltern dabei kaum bewusst.
Wann der virtuelle Spaß zur Gefahr wird
Eine der größten „Gefahren“, die Eltern eingehen, wenn sie nicht strikt auf die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet achten, sind Kosten, die entstehen können. Die meisten Browsergames (für Kinder) sind zwar kostenlos, jedoch können diese Basisspiele durch sogenannte „Items“, die käuflich erworben werden können, ausgebaut werden. Unter Umständen kann sich hier eine regelrechte Kostenfalle auftun.
Neben dieser Gefahr, die sich von Seiten der Eltern dank der Möglichkeit der Sperrung bezahlter Inhalte, die von vielen Anbietern eingerichtet wird, durchaus eindämmen lässt, heißt das größte Risiko wohl „Sucht“. Von erwachsenen Onlinespielern ist diese Problematik durchaus bekannt – doch auch Kinder sind vor einer Sucht nicht sicher.
Onlinespiele für Kinder sollen den Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit der Kinder wecken und stärken und dabei auch noch Spaß machen. Diese Ziele bergen jedoch auch die Gefahr, dass dieser Ehrgeiz zu einer Sucht wird.
Zeitabsprachen, Bedingungen für das Spielen und ein wachsames Auge der Eltern sind daher unbedingt notwendig, wenn Kinder Gefallen an Browsergames finden.
Da das Internet Herberge für Inhalte aller Art ist, laufen unsere Jüngsten außerdem Gefahr, bei der Suche nach einem neuen Browsergame oder bei nicht werbefreien Games auf Seiten zu stoßen, die nicht für Kinderaugen gedacht sind.
Diese Gefahr lässt sich jedoch einschränken, wenn Eltern genauere Informationen zu Browsergame-Anbietern einholen. Werbefreie Plattformen bieten den besten Schutz gegen ungebetene Werbung und nicht jugendfreie Pop-ups.
Fazit: Genau hinsehen lohnt sich
Das Internet kann bei Eltern den kalten Angstschweiß auslösen – nirgends scheint das Kind sicher vor nicht jungendfreien Inhalten. Doch ganz so böse und unüberschaubar ist das weltweite Netz nicht, wenn es um Browsergames für Kinder geht.Im Allgemeinen bleibt zu sagen: Die Recherche lohnt sich. Sichere Seiten, bei denen sich Eltern keine Sorgen machen müssen, gibt es im Internet mindestens ebenso häufig wie Seiten, deren Inhalte gewisse Gefahren mitbringen.