Erfahrungsbericht Dienstmädchen - dasinternet.net
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Erfahrungsbericht Dienstmädchen


Lesen Sie hier die Erfahrungen einer jungen Frau als Dienstmädchen in Deutschland.

Ich war auf der Suche nach einem Job als Dienstmädchen, um dies auch Mal im Ausland zu praktizieren, wollte ich in Deutschland Erfahrungen sammeln. Nach mehreren kläglichen Versuchen fand ich dann eine Stelle in Essen-Werden in einem großen Einfamilienhaus. Die Dame des Hauses war alleinstehend, gut betucht und hatte zwei pubertierende Kinder. Meine Aufgabenbereiche wurden mir klar aufgezeigt und gingen von Putzen, Garten sauber halten, Mittagessen machen, Bügeln und Einkaufen.

Ich fing somit schon morgens um 08:00 Uhr an und konnte tagsüber gegen 14:00 Uhr wieder gehen. Das Essen durfte ich ja schließlich in der Mikrowelle packen. Täglich lagen 20€ für mich als Verdienst auf den Tisch, was ein Verdienst von 100€ die Woche machte und somit 400€ im Monat. Ich fand diese Art von Bezahlung sehr praktisch, weil ich so immer mit dem Geld rechnen konnte. Darüber hinaus wurde meine Fahrkarte natürlich auch bezahlt, was sehr kulant war.

Putzmittel, Bügeleisen, Bügelbrett und der Einkauf wurde natürlich von der Dame des Hauses beglichen. Wenn ich einkaufen sollte, durfte ich sogar das Auto der Dame nehmen und das war sehr klasse, denn es handelte sich um einen schicken 3er BMW, den ich mir nicht leisten konnte. Morgens um 08:00 Uhr traf ich die Dame des Hauses noch und dann waren auch Mal zwischenmenschliche Gespräche drin, denn die Dame war zwar arrogant, aber dennoch herzlich und freundlich. Sie teilte mir täglich mit, was sie gerne von mir wünscht und ich habe die Aufgaben nach Liste bearbeitet. Zunächst war immer das Spülen, Putzen, Bügeln und Waschen dran. Danach bin ich meistens für den Tag einkaufen gegangen und habe das Mittagessen für die Kinder zubereitet. Hierbei durfte ich nur Geflügelfleisch nutzen, wenig Kohlenhydrate und viel Salat. Dies war jedoch kein Problem,weil ich Rezepte gestellt bekam.

Die Gartenarbeit hat mich wiederum mehr gefordert, denn ich musste mich erst mal einarbeiten lassen von eines der Kinder, weil ich absolut keine Ahnung von dem Garten hatte. Doch die Kinder waren sehr gut erzogen und halfen mir auch aus. Es entwickelte sich auch eine kleine Art von Freundschaft, die mir bei der Mama einige Türen ebnete, denn sie empfahl mich weiter und auch für Feste wurde ich engagiert, was mir zusätzlich Geld brachte. Zur Winterzeit musste ich den Garten natürlich auch schützen und vor allem auch typische Winterdienste zu erledigen. Schnee entfernen, Salzstreuen, Auto abdecken. Später musste ich auch den neu gewonnenen Hund ausführen, dabei handelte es sich um einen Husky, welcher mir aber viel Freude bereitet hat.

Netterweise wurde sogar an meinem Geburtstag gedacht und ich habe auch oftmals ein wenig mehr Geld bekommen, weil man mit meiner Arbeit sehr zufrieden war. Alles in einem habe ich heute noch mit der Dame Kontakt und eher freundschaftlich. Ich denke ich habe den Glücksgriff meines Lebens getroffen und bin froh den Weg gegangen zu sein.

Ich kann somit nur sagen, dass ich als Dienstmädchen absolut positive Erfahrungen sammeln konnte. Dies muss zwar natürlich nicht zwangsläufig bei jedem Menschen so sein, aber man kann sich die Familie, wo man arbeiten, soll noch immer selber aussuchen und manchmal reicht ein wenig Menschenkenntnis um sein Leben selber in die Hand zu nehmen.

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Letztes Update dieser Seite: 13.08.2013 - 01:19:39