Erfahrungsbericht Flyerverteiler - dasinternet.net
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Erfahrungsbericht Flyerverteiler


Lesen Sie hier die Erfahrungen einer jungen Frau, die für ein Möbelhaus Flyer verteilt hat.

Während meiner drei Jährigen Ausbildung als Imobilienkauffrau habe ich natürlich private Bedürfnisse gehabt, die gestillt werden wollten. Aufgrund dessen, dass das Gehalt für mich als Azubi noch recht niedrig war, habe ich mich zu einem Nebenjob entschlossen. Dieser sollte mir meinen Wunsch Führerschein Klasse B finanzieren.

Somit entschloss ich mich, für ein Möbelhaus Flyer zu verteilen. Ich war noch recht jung und habe mich aber leider ziemlich über den Tisch hauen lassen. Während man heutzutage einen Job als Flyer-Verteilerin für üblich auf 400,- Basis erhält wurde ich vor guten 12 Jahren noch pro Prospekt bezahlt. Daher war der Lohn mit ca 120,- Euro - 150,- was ca. 1 Cent pro Prospekt bedeutet und das war damals wirklich nicht die Welt. Ich habe ca 10.000 - 15.000 Flyer monatlich verteilen müssen. Die Arbeitszeiten beliefen sich auf mittwochs, freitags, sonntags und eventuell auch Mal samstags. Feiertage waren ebenfalls immer ausgebucht, sodass meine Freizeit durchaus auf der Strecke blieb.

Die Lohnzahlungen des bekannten Möbelhauses waren immer sehr pünktlich, sodass ich immer zum 15ten des Monats meinen Lohn auf das Konto meiner Eltern bekam. Freundlichkeit war jedoch beim Chef immer fehl am Platze und Verständnis für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die natürlich gleichermaßen meine Ausbildung betraf, gab es niemals. Stattdessen wurde ich kontrolliert auf Schritt und Tritt, teilweise wurden die Kunden auch persönlich angesprochen, ob sie die von mir verteilten Flyer auch wirklich erhalten haben.

Mein Aufgabenbereich lag darin, jedem Briefkasten mit einem Flyer des Möbelhauses zu bestücken. Weiterhin musste ich bei Briefkästen die sich innerhalb des Hauses befanden an schellen und mich als Postbote oder Telegrammzustellerin ausgeben, damit ich die Briefkästen beliefern konnte. Das Tragische an dem Anschellen war dies, dass ich mittwochs erst ab 19:00 Uhr anfangen durfte, wegen meiner Ausbildung. Somit konnte ich die Lüge als Postbotin oder Telegrammzustellerin sehr schwer aufrecht halten und habe mir den einen oder anderen Ärger einfangen müssen.

Ich habe diesen Job nach gerade ein Mal 6 Monaten gekündigt, da ich die Anforderungen vor allem abends nicht mehr tragen konnte. Die verständlicherweise verärgerten Anwohner waren abends weniger begeistert, wenn jemand wegen Flyer verteilen, im Haus schellt und somit sie aus dem ruhigen Abend schellte. Mein Arbeitgeber war jedoch auf keinen Kompromiss bereit.

Grundsätzlich ist das Verteilen von Flyern heutzutage ein wenig einfacher, da es teilweise ein Festgehalt gibt. Die Anforderungen sind jedoch nicht großartig anders zu den Meinigen von damals. Zum nebenbei Geld verdienen vor allem für Jugendliche ist es wirklich zu empfehlen, sich für einen Pizzadienst oder ein anderes Unternehmen als Flyer Verteiler/in zu bewerben. Da Geld ja bekanntlich nicht an den Bäumen wächst, kann man auch heutzutage 400,- gut gebrauchen. Doch damals war eben einiges anders.

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Letztes Update dieser Seite: 13.08.2013 - 01:20:24