Erfahrungsbericht Kellnerin Disco - dasinternet.net
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Erfahrungsbericht Kellnerin Disco


Lesen Sie hier die Erfahrungen einer jungen Frau als Kellnerin in einer großen Disco.

Bei meinen Nebenjob als Kellnerin in einer großen Diskothek im Ruhrgebiet ging es absolut heiß her. Dieser Job erforderte harte Nerven, starkes Selbstbewusstsein, Konzentration und vor allem Freundlichkeit. An einem Wochenende waren über 10.000 Besucher meistens in der Diskothek, sodass wir mit etlichen anderen Kellnern, Barkeepern und Aushilfskräften zu tun hatten. Wirklich etwas von der Umgebung und Musik haben wir nahezu nie mitbekommen und ich schon gar nicht.

Dadurch das viele Partys in der Diskothek gefeiert wurden wie z.B Beach Party, Schaum-Party und Ü-Partys hatte ich immer eine ganze Menge zu tun. Jedes Wochenende war ich arbeiten und hatte alleine an Trinkgeld oftmals schon mehr als 200,- am Wochenende. Mein Verdienst durch meinen Arbeitgeber war dagegen eher ein Witz mit ca. 500,- netto. Jedes Wochenende begann meine Schicht um 20:00 Uhr und endete, bis der Laden leer war. Dies konnte häufig bedeuten, dass ich bis morgens um vier Uhr im Laden war, aber manchmal durfte ich auch früher gehen, dies lag immer an der Besetzung, die vor Ort war. Anfänglich waren die hauptsächlich jugendlichen bzw. heranwachsende Gäste immer freundlich, da sie noch recht nüchtern waren. Doch nach bereits 2-3 Stunden wurde der Abend für uns Kellnerinnen eher eine reine Qual, denn uns wurde gerne Mal an den Busen oder Hintern gefasst. Dumme Anmachsprüche waren an der Tagesordnung, doch dafür hatten wir Securitys.

Im Laufe des Abends und der Nacht wurden die Bestellungen immer mehr und man lief im Akkord bestimmt an die 30 Kilometer. Ein Wodka-Lemon hier, ein Sambuca dort oder auch einfach direkt ganze Flaschen. An einem Wochenende gingen bestimmt 100 Liter Alkohol raus, wenn nicht noch weit aus mehr, denn im Schätzen bin ich nicht so gut. Jedenfalls musste der Chef am Montag bereits immer nachkaufen, damit für das nächste Wochenende die Palette an reichhaltigen alkoholischen und unalkoholischen Getränken gefüllt war.

Das Trinkgeld war ohne Frage einfach super. Dadurch waren die minimalen 500,- für den harten Nebenjob wieder interessant, denn im Monat kam ich auch manchmal auf einen vierstelligen Betrag. Dies lag jedoch immer daran, wie knapp mein Rock war und wie weit meine Bluse ausgeschnitten war, denn gerade dann lief es mit dem Trinkgeld besonders gut. Der Job war jedoch extrem anstrengend und mein ganzes Wochenende war immer kaputt durch den Job.
Auf die Dauer erden betrunkene Gäste auch etwas forsch und anhänglich, sodass den Job wirklich nicht jede Frau machen sollte. Er ist einfach anstrengend und erfordert viel von einem selbst. Dies konnte ich dauerhaft nicht mehr tragen und habe nach nicht ein Mal 4 Monaten bereits gekündigt.

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Letztes Update dieser Seite: 13.08.2013 - 01:21:16