Erfahrungsbericht Vertreter Versatel - dasinternet.net
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Erfahrungsbericht Vertreter Versatel


Auf dieser Seite lesen Sie mehr zu den Erfahrungen einer jungen Frau als Vertreterin für den Telekommunikationsanbieter Versatel.

Durch einen Türvertreter, der mir einen Vertrag auf das Auge schmatzen wollte, habe ich erfahren, dass der Job gar nicht so schlecht bezahlt werden sollte. Daher habe ich mich für diesen Job als Vertreterin für Versatel Produkte entschieden und diesen Job gerade ein Mal drei Monate gemacht. Wieso nur drei Monate? Das möchte ich hier erklären.

Die erste Zeit für ca. 2 Wochen war ich eher das zweite Bindeglied in der Vermittler Kette und war dabei, während die erfahrenen die Leute bequatschen sollten. Ich durfte lediglich die Verträge ausfüllen. Als ich dann nach ca. 3 Wochen selber ran musste, fing das ganze Debakel erst an. Es war nahezu unmöglich die Kunden von Versatel zu überzeugen, denn alleine die preislichen Unterschiede zu Anbieter wie 1&1 war zu groß. Es handelte sich für eine Flatrate zu diesem Zeitpunkt um nahezu 50 % mehr als bei allen Flatrateanbieter auf den Markt, sodass die Leute natürlich nicht gerne wechseln wollten. Weiterhin fanden die Leute uns unseriös, weil wir eben an die Tür kamen, statt einfach ein Ladenlokal zu besitzen. Wahlweise wurde uns die Türe vor der Nase zugeschlagen, die Polizei wegen Belästigung gerufen oder erst gar nicht aufgemacht, wenn sich herumgesprochen hat, dass wir Vertreter waren. Wir bekamen ein gewissen Stundensatz der gerade Mal bei 4,90€ lag und dann eine minimale Provision pro Vertragsabschluss. Dieser kam bei mir jedoch nur ganze zwei Mal zustande und eher bei Familienmitglieder. Dafür erhielt ich auch schon nach kurzer Zeit die Retourkutsche, denn sie waren mit dem Service von Versatel nicht zufrieden. Ich war natürlich die schuldige.

Die Arbeitszeiten waren ein absoluter Witz, denn wir haben schon morgens um 08:00 Uhr angefangen und sind bis 19:00 Uhr durch die Gegend gefahren. Dabei kam so gut wie nie ein Vertrag rum und wenn dann wurde nur kurzzeitiges Interesse vorgegaukelt, damit wir nämlich gehen. Bei jedem Widerspruch wurde natürlich auch keine Provision bezahlt und ich hatte sicherlich an die 20 Widersprüche und daher nie einen wirklichen Vertrag. Den anderen Neulingen ging es auch so. Lediglich die zwei Vorsprecher waren der Hammer und verdienten dicke Kohle, aber eher mit Lügen, weil sie den Leuten nur Mist erzählt hatten. Doch das konnte ich mit mir selber nicht vereinbaren.

Im Grunde genommen war dieser Job ein Schuss in den Ofen. Diese Lügen um einen Abschluss des Vertrages zu erhalten waren mir ehrlich gesagt zu bieder. Weiterhin war das Gehalt ein reinster Witz und die Arbeitszeit war dagegen echt nur noch hart. Mein ganzer Tag war kaputt und dann musste man sich mit verständlicherweise unfreundlichen Kunden herumschlagen, sodass ich hier absolut schnell die Kurve gekratzt habe. Der Ruf den die meisten Türvertreter haben ist somit nicht ohne Grund so, wie er ist, dass habe ich selber als Nebenjob erfahren müssen und ein zweites Mal passiert mir das nie wieder.

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Letztes Update dieser Seite: 13.08.2013 - 01:27:26