Erfahrungsbericht Zeitungsausträger - dasinternet.net
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Erfahrungsbericht Zeitungsausträger


Diese Seite beschreibt die Erfahrungen einer jungen Frau als Zustellerin für Tageszeitungen (hier WAZ) in den frühen Morgenstunden.

Eine ganze Zeit lang war ich leider aufgrund des Arbeitsmarktes arbeitslos und habe verzweifelt nach einem Job gesucht, wo ich zumindest ein Stück weit meine finanzielle Lage verbessern kann. Es bot sich somit an bei der WAZ als Zeitungsausträgerin zu arbeiten, da ich öfters einen Flyer mit Bewerbungsinformationen im Briefkasten fand, kam mir das persönlich gerade sehr gelegen.

Nach dem sehr freundlichen Vorstellungsgespräch wurde ich direkt nach meiner Mobilität gefragt. Die WAZ verlangt am liebsten ein Auto, da ein Fahrrad auch nicht wirklich in ihrer Auffassung als Mobil galt. Ich besaß glücklicherweise ein Auto und konnte den Job dann täglich zwischen 03:00 Uhr - 06:00 Uhr ausführen. Bis spätestens 06:00 Uhr morgens mussten die Zeitungen der WAZ jedoch im Briefkasten, vor der Tür oder dem Haus des jeweiligen Abonnenten liegen. Es handelte sich täglich nahezu um geschätzte über 100 Zeitungen, die alleine schon deutlich in das Gewicht gingen. Einen Zeitungskarren hätte ich gar nicht mehr ziehen können und ein Fahrrad hätte ich kaum vorwärts bekommen, sodass das Auto wirklich die bessere Alternative gewesen war.

Das Gute an dem Job war ganz klar, dass ich ca. 400,- € erhalten habe, da es ein Minijob gewesen war. Weiterhin erhielt ich sofort und ohne weitere Probleme einen mir bekannten Bezirk, denn es handelte sich um mein Wohnbezirk in Essen. Leider wurde ich aber nicht eingearbeitet, sondern habe eine Liste bekommen, wo ich wie viel verteilen muss und das war leider alles. Glücklicherweise kannte ich den vorherigen Auslieferungsfahrer aus dem Bereich und konnte mich mit diesem kurzschließen.

Das Schwierige an diesen Job war, dass ein zeitlicher Druck bestand die Zeitungen bis morgens um 06:00 Uhr an ihren Ort zu bringen, denn dadurch waren Pausen kaum möglich und es handelte sich eher um eine Art Akkordarbeit als um ein gemütliches Zeitungsverteilen in dem Sinne. Eine Kontrolle fand meines Wissens nach nicht statt, aber das lag klar daran, dass die Zeitungsabonnenten sich beschwert hätten, wenn diese nicht angekommen wären, sodass eine Nachkontrolle von der WAZ nicht wirklich nötig war.

Als Nebenjob oder auch als arbeitslosen Ersatz ist der Job als Zeitungssauteilerin sicherlich gut geeignet, aber die Anforderungen werden häufig unterschätzt. Die Zeitungen pünktlich und vor allem sorgfältig zu verteilen ist kein Kinderspiel. Durch die frühen Arbeitszeiten geht der ganze Schlafrhythmus häufig kaputt und Schüler können diesen Job nicht ausüben, da die Zeiten dafür zu früh sind. Ein Job, den man somit in keinster Weise unterschätzen sollte, sondern gut überlegt sein sollte. Geld ist jedoch Geld und dies kann man immer gebrauchen und so dachte ich leider auch. Ich werde jedoch kein zweites Mal diesen Job annehmen!

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Letztes Update dieser Seite: 13.08.2013 - 01:25:29