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Gruselorte in Nordeutschland

Der Norden von Deutschland steht nicht nur für malerische Küsten und schöne Hansestädte. Auch gibt es einige Orte zum Gruseln und Angst haben. Hier stellen wir Ihnen beispielhaft drei dieser Gruselorte vor.
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Gänsehaut gefällig? Spannende Gruselorte in Norddeutschland

Strandkörbe an der Küste
So kennt man Norddeutschland: Strandkörbe an der Küste
DirkR - stock.adobe.com / 251970433
Denken wir an Norddeutschland, wandern unsere Gedanken zu schönen Nord- und Ostseestränden, der Elbe, interessanten Städten wie Hamburg oder Flensburg oder auch zum klassischen Fischbrötchen. Doch so mancher sucht im Norden Deutschlands nicht nur nach Entspannung, Ruhe, guter Seeluft und großartigen kulinarischen Erlebnissen.

Auch Gruselfans kommen an den deutschen Küsten nicht zu kurz. Denn auch hier finden sich, wie wohl überall auf der Welt, Geschichten und Orte, die uns eine Gänsehaut verpassen.

Tot oder nicht tot – das ist in Ohlsdorf die Frage

Statue am Ohlsdorfer Friedhof
Statue am Ohlsdorfer Friedhof
Clarini - stock.adobe.com / 435247574
Ist er wirklich tot oder spukt er nach wie vor durch die Hansestadt? Diese Frage stellt man sich unweigerlich auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg – zumindest, wenn man zu mystischen und unheimlichen Thesen neigt. Seit 1906 steht auf dem Ohlsdorfer Friedhof ein Mausoleum, in dem Baron von Schröder ruhen soll.

Gestorben ist dieser jedoch schon im Jahr 1883 – ruht seine Seele also wirklich oder treffen wir bei einem Besuch seiner, leider mittlerweile dem Verfall überlassenen, Unterkunft auf seinen Geist? So mancher ist sich sicher, dem Baron begegnet zu sein.

Diese und viele weitere mysteriöse Geschichten ranken sich um den Friedhof, denn unwirkliche Begegnungen gehören hier zur Tages- oder vielmehr Nachtordnung.

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Moorleichen in Windeby

Moore ziehen viele Menschen magisch an. Denn sie haben nicht nur eine wunderbare Natur zu bieten, sondern oftmals auch etwas Mystisches an sich. Nebelschwaden, die über die Moorgebiete wabern und Bäume wie gruselige Wächter erscheinen lassen, machen die Moore auch für Freunde spannender Gruselgeschichten zu einem Highlight. Doch es sind nicht nur die, in der Regel eher ausgedachten, Geschichten um die Moore, die ihnen einen gewissen Ruf verleihen.

Denn überaus real ist beispielsweise der Fund zweier Leichen im Jahr 1952 im Domslandmoor bei Eckernförde. Es wurde vermutet, dass es sich bei den beiden Leichen um ein ermordetes Liebespaar handelte.
Besonders unheimlich: Die Frau trug eine Augenbinde und ihr Kopf wurde kahlgeschoren, während der Mann mit einem Strick um den Hals gefunden wurde.
Genau auf diese Art und Weise wurden zu früheren Zeiten Ehebrecher hingerichtet – doch was steckt wirklich hinter der tragischen Geschichte des liebenden Paares? Die Geschichten, die sich im Laufe der Zeit um die beiden Liebenden entspannen, sorgen mitunter für überaus mulmige Gefühle.

Erst 40 Jahre später wurde klar: Es handelte sich bei den beiden nicht um ein Liebespaar – denn die beiden können sich nie begegnet sein: Die männliche Leiche war mehr als 300 Jahre älter als die der Frau. Die Frauenleiche entpuppte sich später zudem als Jungenleiche.
Dieser etwa 15-jährige Junge wurde daraufhin auch als „Das Kind von Windeby“ bekannt – gestorben soll er bereits etwa im Zeitraum zwischen 40 und 110 nach Christus sein. Und auch der vermutete Mord wurde ausgeschlossen – stattdessen soll der Junge an einer Kieferinfektion gelitten haben, die ihn schlussendlich umbrachte.

Die überaus gut erhaltene Moorleiche ist übrigens im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf zu besichtigen. Seine Seele jedoch könnte nach wie vor durch die Nebel streifen – da sind sich Gruselexperten sicher.
Die Mythen, die das Domslandmoor nach wie vor umwabern wie der Nebel, ranken trotz all der Fakten nach wie vor weiter und bescheren den Besuchern häufig eine Gänsehaut.

Geisterbegegnungen? Kein Problem in Nienhagen

Salziger Seewind der Ostsee hat den teilweise 120 Jahre alten Bäumen im Wald der ansonsten beschaulichen Gegend um Nienhagen an der Ostsee ein besonderes Flair verliehen. Der mehr oder weniger ständig präsente leichte Wind und ein oftmals dichter, unheimlicher Nebel verleihen dem Gebiet vor allem eines: Das Potenzial, uns eine ordentliche Gänsehaut zu verpassen.

Unheimliche Geistersichtungen im Wald gehören hier scheinbar zum Alltag – denn nicht selten berichten Spaziergänger von Begegnungen, die sie ihn Angst und Schrecken versetzten. Dunkle Magie und Hexenzusammenkünfte sollen hier in der Vergangenheit stattgefunden haben – doch wer weiß schon, ob diese tatsächlich der Vergangenheit angehören?

Zusammenfassung

Wer also nicht nur nach Erholung sucht, sondern auch den einen oder anderen Gruselmoment nicht scheut, kann auch in Norddeutschland auf die eine oder andere unheimliche Geschichte treffen.

Gerade die Moore und Wälder erzählen – teils wahre, oft jedoch sicherlich auch eher fantasievolle – Geschichten, die auch den tapfersten eiskalt erwischen können, gibt auch in dieser Idylle.
Denn auch um die Steilklippen, etwa auf der Insel Rügen, ranken sich Legenden und Geschichten, die uns nicht nur in ihren Bann ziehen, sondern die oftmals auch auf einer realen Basis beruhen. Denn Piraten, Freibeuter und Meerjungfrauen, die unsere Seemänner verführten, gehören hier ebenso dazu, wie ein Krabbenbrötchen zu einem Besuch der Küste.

Und gerade die Moore und Klippen zeigen: Gruselig, unheimlich und wunderschön liegen oft nah beieinander und Geschichten, ob nun wahr oder ausgeschmückt, machen einen Ort zu etwas Besonderem – vielleicht auch für Sie, wenn eine Gänsehaut die nächste jagt.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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