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Wenn der Hund hustet - was zu tun ist:

Gründe für Husten und natürlich auch Gegenmaßnahmen gegen Hundehusten, finden Sie hier.
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Husten bei Hunden und Menschen

Hund beim Tierarzt
Husky beim beim Tierarzt
© Pressmaster | Dreamstime.com
Genau wie wir Menschen leiden auch Hunde an Husten. Wenn der Vierbeiner hustet bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass er erkältet ist.
Denn das Husten ist, sowohl beim Menschen als auch beim Tier, vor allem eines: Ein Schutzreflex des Körpers, der die Atemwege von Fremdkörpern, Sekreten und reizenden Substanzen schützt.

Einmaliges Husten tritt oftmals auf und ist nicht automatisch ein Grund zur Sorge. Abhusten wird beispielsweise notwendig, wenn der Hund zu hastig trinkt oder frisst.

Bei starkem Husten zum Tierarzt

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Tritt jedoch ein langanhaltender Husten auf, der nicht mehr auf das Trinken oder Fressen zurück zu führen ist, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, um die Ursache zu finden und beispielsweise einen verschluckten Fremdkörper auszuschließen.

Die Ursachen, die einen Husten auslösen können, sind überaus unterschiedlich. Mögliche Faktoren können auch Allergien sowie Wassereinlagerungen oder Fremdkörper in der Lunge sein. Eine Bronchitis oder eine bakterielle Infektion kommen ebenso in Frage.
Auch Viren, Pilze oder Parasiten können den Husten als Symptom hervorrufen.

Daher ist ein Besuch beim Tierarzt bei langanhaltendem Husten unumgänglich.
Weitere Informationen zum Tierarztbesuch mit Ihrem Hund, finden Sie hier.

Würgen und Erbrechen

Wenn der vierbeinige Liebling unter starkem Husten leidet, kann es vorkommen, dass er während einer Hustenattacke anfängt zu würgen.
Dabei erbrechen die Fellnasen häufig etwas Magensekret.

Dieses Würgen an sich ist kein Grund zur Beunruhigung, sondern lediglich ein weiterer Reflex, durch den der Hundekörper versucht, auch tiefer sitzende Fremdkörper los zu werden.
Jedoch sollte spätestens wenn der Hund längere Zeit darunter leidet ein Veterinär aufgesucht werden, denn diese Attacken sind für den Hund sehr erschöpfend.

Zwingerhusten

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Auch wenn es der Name suggeriert leiden nicht nur Hunde in Zwingerhaltung unter dem sogenannten Zwingerhusten. Werden mehrere Hunde zusammen gehalten, verbreitet sich der Husten, der auf eine Infektion der oberen Atemwege zurück zu führen ist, sehr schnell.

Daher wird diese Erkrankung „Zwingerhusten“ genannt. Dabei werden durch eine Tröpfchenübertragung, also husten oder niesen, Viren oder Bakterien, welche die Erkrankung auslösen, übertragen. Auf engem Raum geschieht dies schnell und beinah unkontrollierbar. Darum sind Hunde in gemeinsamer Haltung eher betroffen.

Die Symptome des Zwingerhustens halten über mehrere Tage an, in denen der Hund hustet und niest. Dabei kommt es zu häufigem Würgen. Schleimiger Auswurf ist ebenso typisch.

Betroffene Tiere werden von Tierärzten meist mit Antibiotika behandelt. Dieser hartnäckige Husten kann sich bis zu zwei Wochen halten.

Ruhe und Wärme für schnelle Genesung

Damit sich der Hund schnell und schonend erholen kann, sollte er möglichst ruhig gehalten werden.
Auf lange Spaziergänge muss in dieser Zeit verzichtet werden. Auch das Toben mit Artgenossen muss hinten anstehen, um einerseits eine Ansteckung zu verhindern und dem Hundekörper andererseits die Möglichkeit zu geben, sich zu regenerieren.

Unterstützende Hausmittel

Bei den ersten Anzeichen eines Hustens können Halter ihren Hund mit einfachen Hausmitteln dabei unterstützen, die Erkrankung einzudämmen. Eine tierärztliche Behandlung kann dadurch nicht ersetzt, aber durchaus unterstützt werden.

Die Aufnahme von viel Flüssigkeit, sowie Wärme und Vitamine können dem Hund diese Zeit der Erkältung erleichtern. Eine lauwarme Wärmeflasche wird der Vierbeiner sicher dankend entgegennehmen.
Auch eine kleine „Vitaminbombe“ in Form von Naturjoghurt, mit etwas Honig und Apfel verrührt, kann das Immunsystem bei der Gesundung unterstützen.

Falls der Hund es mag, kann etwas Fenchelhonig im Trinkwasser aufgelöst, direkt aufgeschleckt oder mit etwas Hüttenkäse gemischt werden. Magenschonendes Futter kann vor allem wenn der Hund viel Würgen muss helfen.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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