Wem gehört das Internet?
Das Internet wird oftmals als "das Netz der Netze" bezeichnet. Es handelt sich als um "nichts" weiter als ein Computernetzwerk bestehend aus Servern und Clients. Ein Client ist dabei ein ganz normaler Surfer, der von einem Server eine Website anfordert.
Grundlegend gesagt gibt es keinen dem dieses Computernetzwerk gehört, weil die Millionen von Servern aus denen das Internet besteht natürlich verschiedenen Unternehmen, staatlichen Behörden oder privaten Personen gehören.
Jedoch gibt es eine US-Behörde (die ICANN Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), die über die Grundlagen der Verwaltung der Top-Level-Domains (z.B. .de) entscheidet und damit grundlegenden technischen Aspekte des Internets koordiniert, da ohne die Domain- bzw. IP-Adressenvergabe kein Server im Internet erreicht werden könnte.
Die ICANN untersteht dem amerikanischem Handelsministerium und damit auch der US-Regierung. Vielfach wird kritisiert, dass die US-Regierung damit einen zu großen Einfluss auf das Internet hat und es sozusagen kontrolliert.
Dieses Argument wird noch weiter dadurch unterstützt, dass andere Regierungen der Welt bei der ICANN nur einen Beraterstatus einnehmen und keinen Kontroll- und Bestimmungsstatus wie die US-Regierung. Diese herausragende Rolle der US-Regierung gründet sich wohl auch im wahrem Ursprung des Internets, der militärisch geprägt ist und als Produkt des Kalten Krieges gilt.
Insgesamt betrachtet hat die ICANN und damit die US-Regierung einen großen Einfluss auf die Kontrolle des Internets, da sie die Vergabe von Domainnamen und IP-Adressen entscheidend mitkontrolliert.
Jedoch kann man nicht sagen, dass das Internet jemandem gehört, da die Server wie schon erwähnt von verschiedenen Unternehmen, Behörden und Privatpersonen betrieben werden!
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