Fünf Tipps zur Selbstständigkeit - dasinternet.net
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Fünf Tipps zur Selbstständigkeit


Diese Seite gibt Selbstständigen bzw. Freiberuflern fünf wertvolle Tipps zum Gründen und Führen einer eigenen Firma.
Daumen hoch
© Ladysuzi | Dreamstime.com

1. Vor der Gründung die Rechtsform der Firma bestimmen.

Wenn Sie eine Firma gründen, dann sollten Sie sich vorher intensiv mit den möglichen Rechtsformen beschäftigen. Sofern es geplant ist, nur alleine zu arbeiten und keine Angestellten zu beschäftigen, dann kann die Gründung als Einzelunternehmen sinnvoll sein. Der Verwaltungsaufwand ist minimal und Sie können Ihre Buchhaltung und Steuererklärung selber erledigen.

Bis zu einem bestimmten Umsatz profitieren Sie von der Kleinunternehmerregelung. Als Kleinunternehmer müssen Sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen, können jedoch auch keine Vorsteuer geltend machen. Den Antrag auf steuerliche Behandlung als Kleinunternehmer stellen Sie bei Ihrem Finanzamt.

Mit einer GmbH das Risiko beschränken.
Um die Haftung zu begrenzen ist die Firmierung als GmbH eine gute Lösung. Beachten Sie hierbei, dass das Gesellschaftskapital hinterlegt werden muss. Wer nur über sehr wenig Eigenkapital verfügt, kann auch eine Unternehmergesellschaft (sogenannte UG) gründen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Steuerberater oder Gründungscoach und klären Sie alle offenen Fragen, bevor Sie mit dem Unternehmen starten.

2. Zur Mitarbeitersuche das Jobcenter beauftragen.

Der einfachste Weg zur Mitarbeitersuche ist der Gang zum Jobcenter. Hier sind alle Arbeitssuchenden gemeldet und die Berater helfen Ihnen gern bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. Für Arbeitgeber stehen speziell geschulte Mitarbeiter bereit, welche Ihnen diese Aufgabe wesentlich erleichtern. Sie können auch selber aktiv werden und eine Offerte zu den Stellen im Online-System eintragen. Auch die Arbeitsuchenden inserieren auf den Seiten der Jobcenter.

Anzeigen schalten und Arbeitsvermittler hinzuziehen.
Eine weitere Möglichkeit ist das Schalten von Anzeigen in der Presse und im Internet. Job-Portale bieten hier ein großes Einzugsgebiet. Die ist gerade beim Anwerben von hoch spezialisierten Fachkräften von großem Nutzen. Professionelle Arbeitsvermittler erledigen die Vorauswahl und erste Gespräche für Sie. So sparen Sie wertvolle Zeit und können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

3. Bereiten Sie Ihre Verkaufsgespräche gründlich vor.

Beantworten Sie vor jedem Verkaufsgespräch für sich folgende Fragen:
  • Was wollen Sie verkaufen?
  • Welchen Nutzen hat der Käufer durch das Produkt?
  • Wie hebt sich das Produkt von ähnlichen Waren ab?
  • Welchen Preis wollen Sie erzielen?
  • Können Sie eventuell Rabatt geben und unter welchen Umständen?
  • Kennen Sie alle Eigenschaften Ihres Produktes zur Genüge?
  • Wie sind die Liederbedingungen?
  • Gibt es Herstellungsfristen?
  • Muss der Käufer etwas vorbereiten, um das Produkt nutzen zu können?

Bestimmt fallen Ihnen selbst noch weitere wichtige Punkte ein.

Nicht nur sprechen, auch zuhören.
Ein guter Verkäufer spricht nicht unentwegt auf seinen Kunden ein. Lassen Sie sich genügend Zeit, um die Argumente und Fragen Ihres Kunden anzuhören und darauf einzugehen.
Zu Beginn des Gesprächs kann ein wenig Small Talk zum Auflockern nicht schaden. Sorgen Sie dafür, ungestört zu sein. Telefon und Internet sollten Sie nicht von Ihrem Ziel ablenken. Für größere Projekte ist ein schriftlicher Vertrag sinnvoll. Hier müssen Sie gegebenenfalls auch mehrmals verhandeln, bis eine für alle annehmbare Lösung gefunden ist.

4. Buchführung und Kontrolle Ihrer Geschäftsergebnisse.

Gewöhnen Sie sich von Anfang an eine regelmäßige Erfassung Ihrer Einnahmen und Ausgaben an. Das kann ganz simpel mit einer Tabellenkalkulation erledigt werden. Wenn Sie Ihre Steuererklärung selbst abgeben, dann kann die Buchführung gleich mit Hilfe des Steuerprogramms am Computer erfasst werden. Heben Sie alle Belege gut auf und sortieren Sie diese am besten in einen extra Ordner!

Immer den Überblick behalten.
Kontrollieren Sie, ob Ihre Firma gewinnbringend arbeitet. In welchen Abständen Sie das machen, kommt auf das Geschäft an. Anfangs sollte man monatlich nach seinen Zahlen schauen, das kann später auf quartalsweise oder jährliche Kontrollen umgestellt werden.

Viel Arbeit kann Ihnen ein Steuerberater abnehmen. Sprechen Sie mit ihm ab, ob er auch die Buchhaltung für Sie erledigen soll. Wenn ja, dann reichen Sie nur alle Belege bei ihm ein und bekommen in kurzer Zeit Ihre Auswertungen zurück.

5. Werbung im Internet mit eigener Website.

Nutzen Sie das Internet, um Ihre Firma bekannter zu machen. Eine eigene Webseite sollte so selbstverständlich sein wie ein Telefon oder der Eintrag im Branchenbuch.
Dieser Eintrag kann auch genutzt werden, wenn Sie keinen Onlinehandel betreiben. Präsentieren Sie sich von Ihrer besten Seite. Zeigen Sie Ihre Produkte und beschreiben Sie deren Vorteil für Ihre Kunden. Falls ein Ladengeschäft besteht, dann sind Wegbeschreibung und die Öffnungszeiten wichtige Informationen.

Eigenen Onlineshop betreiben.
Wenn Sie Waren über das Internet verkaufen wollen, das ist eine Website noch wichtiger. Sie können hier alle wichtigen Informationen hinterlegen und eventuell sogar einen eigenen Onlineshop betreiben. Wenn Sie sich mit Webtechniken nicht so gut auskennen, dann ziehen Sie Profis zur Einrichtung und Gestaltung hinzu.

Entsprechende Anleitungen zum Erstellen einer Website bzw. eines Onlineshops, finden Sie selbstverständlich auch hier bei dasinternet.net:

Lesen Sie weiter!

Diese Tipps sind natürlich nur ein Ausschnitt dessen, was man bei der Existenzgründung oder beim Führen eines eigenen Unternehmens beachten sollte. So finden Sie zum Beispiel weitere Tipps aus der Unternehmerbranche auf der Website von Lexware oder auch hier bei dasinternet.net.

Autor: Catrin Mansel
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Letztes Update dieser Seite: 29.03.2014 - 22:05:38