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Als Altenpfleger in Ostdeutschland arbeiten


In diesem Artikel geht es um Jobchancen insbesondere in Ostdeutschland, die sich als Altenpfleger/Altenpflegerin bieten. Diesen Job kann man entsprechend erlernen oder sich umschulen lassen.

Altenpflegerin und ältere Frau
© Robert Kneschke | Dreamstime.com

Als Altenpfleger in Ostdeutschland arbeiten

Verglichen mit dem Westen Deutschlands ist die Arbeitslosenquote der östlichen Bundesländer noch immer haarsträubend.
Trotz aller Bemühungen sind junge Menschen nach wie vor gezwungen, für einen guten Arbeitsplatz ihre Zelte abzubrechen. In vielen ostdeutschen Gegenden hat der Zustand des Arbeitsmarktes auch heute noch zur Folge, dass die jungen Generationen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen.
Denn im direkten Vergleich zu den westdeutschen Bundesländern verfügen diese Landesteilen auch heute, lange Zeit nach der „Wende“, über zu wenig Jobangebote und nur wenige Ausbildungsbetriebe.

Doch gewisse Dienste werden in jeder Gegend und zu jeder Zeit gebraucht. Zu ihnen zählen vor allem Dienstleistungen des sozialen Sektors wie etwa die Altenpflege. Der Altersdurchschnitt der Deutschen steigt ständig an, so dass die Pflege unserer Senioren immer wichtiger wird.

Vor Ausbildung/Umschulung...

... ist es sinnvoll sich zum Beispiel hier bei dasinternet.net über die Aufgaben eines Altenpflegers etwas genauer zu informieren.

Pflegeberufe gehören daher eindeutig zu den Berufen mit Zukunft und professionelle Kräfte werden noch stärker gebraucht als bisher. Ob direkt nach der Schule oder als Quereinsteiger durch eine Umschulung – wer sich für den Beruf des Altenpflegers oder der Altenpflegerin entscheidet, kann in jedem Fall sicher sein, dass sein Aufgabengebiet niemals „aussterben wird“.
Denn älter werden wir alle, früher oder später.

Direkte Ausbildung zum Altenpfleger nach dem Schulabschluss

Die Voraussetzung für eine Ausbildung in der Altenpflege ist der Realschul- oder ein gleichwertiger Abschluss. Möglich ist auch eine anderweitige 10-jährige Schulausbildung. Für junge Menschen mit Hauptschulabschluss gehört entweder eine bereits abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der Alten- oder Krankenpflegehilfe zu den Voraussetzungen.

Die Umschulung

Menschen, die sich ein neues Betätigungsfeld suchen müssen, weil sie ihren bisherigen Job nicht mehr ausführen können oder möchten, haben die Möglichkeit eine Umschulung in Anspruch zunehmen.
Dies ist möglich, sofern bereits eine anderweitige Ausbildung absolviert wurde. Ob aus gesundheitlichen Gründen oder weil man sich umorientieren möchte – der Beruf der Altenpflege gehört zu den beliebtesten Umschulungsberufen, denn er bietet Perspektiven, die vielen Interessierten in ihren „alten“ Jobs fehlen.

Während dieser zweiten Ausbildung durchläuft der Azubi eine vollwertige Schulung. Werden gewisse Voraussetzungen erfüllt, kann die Umschulung von der Agentur für Arbeit finanziell unterstützt werden. Weitere Informationen zur „Umschulung Altenpflege“ gibt es auch bei den WBS Berufsfachschulen.

Tipp: Vorausschauend entscheiden

Wer an seiner Heimat hängt und diese nicht unbedingt verlassen möchte, sollte sich bereits vor der Entscheidung für eine Ausbildung auf dem örtlichen Arbeitsmarkt umsehen. Ebenso wichtig ist es, sich vorab genau zu überlegen, ob der gewählte Beruf tatsächlich zu den Wünschen, Vorstellungen und Voraussetzungen passt.
Daher bieten viele Ausbildungsstätten die Möglichkeit zu einem Praktikum, während dem der interessierte Bewerber in die Branche hineinschnuppern kann.

Fazit

Soziale Berufe gehören einer der wenigen Branchen an, die sowohl heute als auch in Zukunft gebraucht werden. Der Bedarf steigt ständig und auch wenn der Arbeitsmarkt vor allem in den östlichen Bundesländern bislang noch schwächelt, bietet der Beruf des Altenpflegers oder der Altenpflegerin gute Perspektiven.

Denn in Zukunft will die Politik auch im Osten Deutschlands dieser vergleichsweise hohe Arbeitslosenquote vermehrt entgegenwirken. Jobs mit Perspektive werden immer seltener. Nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Automatisierung vieler Branchen fallen immer mehr Arbeitsbereiche weg, die von Maschinen statt von Menschenhand erledigt werden.

Eines hat der Mensch einer Maschine jedoch auch in Zukunft voraus: die soziale „Ader“.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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Letztes Update dieser Seite: 25.08.2014 - 10:48:17