Erfahrungsbericht Kellnerin - dasinternet.net
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Erfahrungsbericht Kellnerin


Lesen Sie hier die langjährigen Erfahrungen einer jungen Frau als Kellnerin in einem nachmittags geöffnetem Bistro.

Ich arbeite nun schon seit 5 Jahren als Kellnerin und bin nach wie vor total glücklich mit diesem Job. Ich fing im Alter von 16 Jahren damit an und war von Anfang an begeistert, da die Leute einfach so freundlich und herzlich sind, was die Arbeit sehr erleichtert. Diesen Job sollte man jedoch nur ausführen, wenn man den Kontakt zu Menschen wirklich liebt. Es kann schon sein, dass es einmal stressig wird und 10 Gäste auf einmal etwas von einem wollen. Man sollte alles schön nacheinander abarbeiten und die Ruhe bewahren. Wer in Stress gerät, der vergisst womöglich die Hälfte und dann sind die Gäste unzufrieden und nörgeln eventuell ein wenig. Aber selbst dann muss man stets freundlich bleiben und ihnen jeden Wunsch erfüllen. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass man einen kleineren Faux-Pas auch mit einem Lächeln und einer Entschuldigung schnell wieder gut machen kann. Die meisten Menschen bringen Verständnis mit, gerade wenn Hektik einkehrt und man sich überfordert fühlt.

Bei mir ist es so, dass gerade zwischen 12:00 und 14:00 Uhr extrem viel los ist, da zu dieser Zeit die meisten Menschen Mittagspause haben. Dann muss es besonders schnell gehen, weil die Gäste ja auch wieder pünktlich auf ihrem Arbeitsplatz erscheinen möchten und daher nicht ewig auf ihr Essen und Trinken warten können. In einem solchen Fall sollte man den Gästen immer Essen empfehlen, welches nicht sehr lange dauert. In dem Bistro, in dem ich arbeite, wird beispielsweise immer ein Tagesmenü angeboten, das innerhalb von 5 Minuten auf dem Tisch des Gastes steht. Die Gäste sind meistens sehr zufrieden damit, besonders weil es so schnell geht und trotzdem gut schmeckt. Und wenn die Gäste zufrieden sind, dann gibt es auch immer ein schönes kleines Trinkgeld.

Natürlich muss man auch freundlich bleiben, wenn Gäste kein Trinkgeld geben. Ich habe zum Beispiel einen Gast, der jeden Tag zum Essen kommt aber nie Trinkgeld gibt, obwohl ich immer freundlich bin und ihm alles schnell bringe, was er möchte. Ich bleibe trotzdem immer freundlich und behandele ihn wie jeden anderen Gast auch.

Darüber hinaus sollte man sich nicht schnell reizen lassen. Manche Gäste haben leider keine Manieren, sodass sie sich über Dinge beschweren, für die man gar nichts kann. Wenn das gezapfte Bier beispielsweise länger als eine Minute dauert erhält man schon die ersten Beschwerden. Dann versuche ich dem Gast natürlich zu erklären, dass gerade sehr viel los ist und das Bier innerhalb kürzester Zeit fertig sein wird. In den meisten Fällen nörgeln sie dann noch etwas in sich rein. Ich kenne viele Bedienungen, die in solchen Fällen etwas unangebracht regiert haben. Daher braucht man viel Geduld und Verständnis für jeden Charakter, da der Kunde nun mal König ist.

Fazit ist also, dass der Beruf des Kellners wirklich einer der tollsten überhaupt sein kann. Man hat während der Arbeitszeit immer nette Gespräche und ich persönlich erhalte immer noch das leckerste Essen, welches ich mir täglich selbst aussuchen darf. Wer also gerne mit Menschen zu tun hat, ein wenig Geduld mitbringt und immer freundlich sein kann, auch wenn man sich mit persönlichen Problemen plagt, der sollte einfach einmal in diesen Beruf hinein schnuppern und ein paar Probeschichten einlegen.

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Letztes Update dieser Seite: 13.08.2013 - 01:21:05