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Wie funktioniert Sonnencreme?


Auf dieser Seite wird Ihnen die Funktionsweise von Sonnencreme anschaulich erklärt, sodass Sie genau wissen, wie Sie sich im Sommer optimal schützen können.

Allgemeines zur Sonnencreme

Sonnenbaden ohne Reue - das funktioniert nur mit Sonnencreme.

Sie verlängert - je nach gewähltem Lichtschutzfaktor - den natürlichen Eigenschutz der Haut und schützt vor hautschädigenden UV-Strahlen.

UV-B-Strahlen zeichnen verantwortlich für Sonnenbrand und die Entstehung von Hautkrebs. UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und lassen diese schneller altern. Da sie auch die Erbinformation der Hautzellen schädigen, erhöhen sie ebenfalls das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Daher sollte man sich nicht nur vor dem Sonnenbaden, sondern grundsätzlich bei allen Aufenthalten in der Sonne eincremen. Besonders guten Schutz benötigt die Haut in der Mittagszeit, direkt am Wasser oder in den Bergen. Gerade bei Babys und Kleinkindern spielt Sonnenschutz eine wichtige Rolle, da ihre Haut über besonders geringen natürlichen Sonnenschutz verfügt.

Man unterscheidet Sonnencremes mit chemischer und physikalischer Funktionsweise. Moderne Sonnencremes kombinieren beide Filtertypen und bieten so einen sehr guten Schutz.
Ganz unten auf der Seite finden Sie eine Grafik, die die Funktionsweise nochmals grafisch zusammenfasst.

1. Chemische UV-Filter

Chemische oder organische Filter dringen nach dem Auftragen in die Haut ein. Dort verteilen sich sich molekular und bilden zusammen mit der Hornhautschicht einen inneren Schutzfilm.
Trifft nun Licht auf die Elektronenhülle der Filterstoffe, so lockert sich die Bindung der Elektronen untereinander. Die Elektronen kehren zwar sofort in den Ausgangszustand zurück, wobei während dieses Prozesses Energie umgewandelt wird. Konkret werden die UV-Strahlen in gesundheitlich unbedenkliches Infrarotlicht und damit letztlich in Wärme transformiert.

Die fotochemische Reaktion, welche den Schutz aktiviert, benötigt etwa 30 Minuten. Deshalb werden chemische Sonnenschutzmittel stets mit dem Warnhinweis versehen, die Sonnencreme bereits eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne aufzutragen.

Ein häufig in Sonnencremes verwendeter UV-A-Filter ist beispielsweise Butyl-Methoxdibenzolmethan, als UV-B-Filter fungiert z. B. Thylbenzyliden Camphor. Diese synthetischen Wirkstoffe sind teilweise eng mit natürlichen Substanzen verwandt, so ähnelt Salicylsäure etwa einem Weidenextrakt.

Durch das Eindringen der chemischen UV-Filter in die Haut besteht die Gefahr von Unverträglichkeiten. Auch stehen sie unter Verdacht, dass dadurch Allergien ausgelöst werden.
Um umfassende Sicherheit zu erhalten, sollte man darauf achten, dass die Sonnencreme ein breites Spektrum besitzt, welches sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützt.

2. Physikalische UV-Filter

Physikalische Filter funktionieren meist auf der Basis von mineralischen Pigmentfiltern (häufig enthalten Sie Titandioxid oder Zinkoxid).
Die Partikel dringen nicht in die Haut ein, sondern bilden einen äußeren Schutzfilm. So wird die UV-Strahlung von der Haut abgeschirmt und wie von einem Spiegel reflektiert. Physikalische Filter wirken sofort nach dem Auftragen, hinterlassen aber einen weißen Film auf der Haut.

Da bei mineralischen UV-Filtern keine Wechselwirkungen und Nebenwirkungen bekannt sind, werden sie besonders für Babys und Kleinkinder sowie für Allergiker empfohlen.

Bildliche Zusammenfassung

Nach dieser ausführlichen Erklärung, wie Sonnencreme funktioniert, fasst das folgende Bild nochmals zusammen wie chemische und physikalische UV-Filter genau arbeiten:
Funktionsweise Sonnencreme

Bildliche Zusammenfassung: So funktioniert Sonnencreme

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Autor: Hanna Schulte
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Letztes Update dieser Seite: 30.05.2014 - 23:09:17