Ursachen und Gegenmittel gegen Gelenkschmerzen
Ursachen von Gelenkschmerzen
Schmerzen, die als Begleiterscheinung während einer Grippe oder einer Erkältung auftreten, verbessern sich automatisch mit der Abnahme der Krankheitssymptome. Sollten die Beschwerden jedoch länger als eine Woche andauern und ohne ersichtlichen Grund das Wohlbefinden und die Beweglichkeit beeinträchtigen, kann es sich um eine gesundheitliche Störung, wie Morbus Bechterew, Gicht oder Rheuma handeln. Gerade bei “rheumatischen Erkrankungen” gibt es eine Vielzahl an Auslösern für Gelenkschmerzen.
Eine der häufigsten Erkrankungen für schmerzhafte Gelenke ist die “Rheumatoide Arthritis". Da diese Krankheit durch erbliche Vorbelastungen begünstigt wird, sind nicht nur ältere Menschen betroffen. Außerdem können umweltbedingte Einflüsse und eine ungesunde Lebensführung, insbesondere der Genuss von Nikotin, das Erkrankungsrisiko steigern.
Dabei leidet der Betroffene unter ständigen Entzündungen wie der Fuß- und Handgelenke oder auch der Wirbelsäule. Eine weitere Form der Gelenkschmerzen ist unter dem Namen Arthrose bekannt, wobei die Verbindung der einzelnen Knochen nicht wie bei der Arthritis durch Entzündungen zerstört wird, sondern aufgrund von einer Überbeanspruchung sowie durch Altersabnutzung entsteht. Allerdings kann auch ein ständiger Bewegungsmangel genauso zu Gelenkbeschwerden führen wie Übergewicht und Langzeitschäden, die auf einem Unfall zurückzuführen sind.
So vielfältig, wie die Ursachen sind, sollte zur Abklärung der Schmerzen immer ärztlicher Rat eingeholt werden, damit die richtige Therapie zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden kann.
Was hilft bei Gelenkschmerzen?
- Bewegung
Schonende körperliche Aktivitäten, die die Gelenke zwar fordern, aber nicht überlasten, wie Schwimmen oder Wandern genauso wie Spaziergänge sind gut, um Gelenkschmerzen vorzubeugen oder ihnen entgegen zu wirken. - Physiotherapie
Hier werden Behandlungsmöglichkeiten von der Massage zu krankengymnastischen Übungen bis hin zu Thermoanwendungen, die aus Wärmebestrahlungen oder Kältebehandlungen bestehen, angeboten. - Gesunde Lebensführung
Mit einer gesunden Ernährung lässt sich das Übergewicht reduzieren und die Gelenke werden entlastet. Des Weiteren kann der Verzicht auf Nikotin, gerade bei der Arthritis, für eine Eindämmung der Entzündungsherde sorgen. - Schnelle Helfer
Salben mit Kräuterzusätzen wie Arnika, ein Eisgeelkissen, kalte Umschläge oder auch die Wärme einer Rotlichtlampe sowie ein Heizkissen und warme Bäder, wirken je nach Erkrankungsart wohltuend gegen Gelenkschmerzen. Mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin E und den Wirkstoffen Chondroitin und Glucosamin kann der Knorpelaufbau der Gelenke unterstützt werden. - Medikamente
Schmerzmittel, in Form von Tabletten, Salben oder Tinkturen, helfen bei der Behandlung genauso wie gelenkschonende Bandagen, die vom Arzt verschrieben werden beziehungsweise in der Apotheke oder bei Online-Apotheken wie DocMorris erhältlich sind. - Operation
In der modernen Medizin ist das Ersetzen von Gelenken wie bei Hüft- oder Fußgelenken, durch künstliche Verbindungen zwischen den Knochen, relativ unproblematisch und kann dem Patienten ein schmerzfreies Leben zurückgeben.
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Autor: Lilly Brandt
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