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Wie werde ich Journalist/Journalistin?


Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über den Beruf des Journalisten und über Möglichkeiten wie Sie selbst ein solcher werden können.

Journalismus: Ein moderner Traumberuf

Journalist
Altmodischer Journalist
© Ryan Jorgensen | Dreamstime.com
Der Umbruch, den die Medienbranche in den letzten Jahren erlebte, und der nicht von allen positiv bewertet wird, hat dazu beigetragen, den Beruf des Journalisten zu modernisieren.
Heute wird von Journalisten neben einer flotten Schreibe und einem guten Gespür für Themen auch crossmediale Kompetenz und der routinierte Umgang mit der Technik erwartet.

Die Edelfeder ist nicht mehr an den Redaktionssessel gekettet oder schreibt im stillen Kämmerlein. Stattdessen holt sie sich Inspiration an einem hippen Hotspot irgendwo auf der Welt. Texte, Bilder, Videos werden per WLAN an die Redaktion übermittelt oder direkt über ein CMS auf der Internetseite online gestellt.

Nicht vergessen werden darf, dass der Beruf des Journalisten einen hohen Berufsethos verlangt, der sich aus historischen Erfahrungen und der grundgesetzlich verankerten Pressefreiheit ableitet.
Journalisten sind mehr denn je gefordert, dieser Aufgabe in einer sich immer schneller ändernden Welt gerecht zu werden und müssen sich daher sorgsam auf ihre berufliche Aufgabe vorbereiten.

Die Ausbildungswege im Überblick

Im Wesentlichen gibt es vier Ausbildungswege, die zum Beruf des Journalisten führen.

Der klassische Weg ist nach wie vor das zweijährige Volontariat. Grundsätzlich ist es möglich, sich direkt nach dem Abitur bei einer Zeitung, einem Radio- oder einem Fernsehsender um ein Volontariat zu bewerben. Es ist inhaltlich klar geregelt und bietet die beste Möglichkeit, sich umfassend mit der beruflichen Alltagspraxis des Journalismus vertraut zu machen.

Die Alternative dazu ist, sich an einer privaten Journalistenschule, wie etwa der renommierten Berliner Axel Springer Akademie, für eine ebenfalls zweijährige Ausbildung zum Redakteur zu bewerben. Um es überhaupt in das Auswahlverfahren für einen der wenigen Plätze zu schaffen, müssen bereits bei der Bewerbung Nachweise für journalistische Tätigkeiten erbracht und Textproben eingereicht werden.

Die beiden anderen Wege führen über ein klassisches Hochschulstudium. An verschiedenen deutschen Universitäten kann der Studiengang Journalistik belegt werden. Sinnvoll ist eine Kombination mit Fächern wie Medienwissenschaft, Politik und Geschichte.

Auch Sport oder naturwissenschaftliche Fächer können je nach Neigung eine ideale Ergänzung sein, um später die journalistische Karriere darauf aufzubauen.

Aber auch wer nicht Journalismus, sondern andere Fächer studiert, hat die Chance etwa durch ein Praktikum bei einer Zeitung oder über ein anschließendes Volontariat eine journalistische Karriere zu starten.

Breitgefächerte Aufgabenfelder

Die Ausprägungen der beruflichen Tätigkeiten im Journalismus sind vielgestaltig. Sie reichen vom festangestellten Redakteur in der lokalen Tageszeitung über die Korrespondententätigkeit im Ausland bis hin zur freiberuflichen Tätigkeit.
Auch in den Pressestellen von Unternehmen, Institutionen und Non-Profit-Organisationen sind viele ausgebildete Journalisten beschäftigt.

Fazit

Das anspruchsvolle Berufsbild und die Vielfalt der möglichen Betätigungsfelder machen den Journalismus zu einem modernen Traumberuf, der mehr als andere Berufe auch das Potential zur Selbstentfaltung bietet.

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Autor: Christina Häußer
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Letztes Update dieser Seite: 30.03.2014 - 11:33:00