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Wie werde ich mit eBay selbstständig?


Auf dieser Seite erfahren Sie wie man sich als professioneller eBay-Händler selbstständig machen kann und damit Geld verdienen kann.

Bei eBay kann man nicht nur privat, sondern auch gewerblich verkaufen. Erfüllt man dann gewisse Erfolgskriterien ("ein kontinuierlich hohes Handelsvolumen") kann man sogenannter Powerseller werden.

Schuhverkäufer
Auch Schuhe lassen sich auf eBay verkaufen
© Showface | Dreamstime.com

Beim gewerblichen Onlinestores auf eBay werden in der Regel keine Waren versteigert (außer höchstens zu Werbezwecken), sondern im Grunde ist es ein normaler Onlineshop, den man wegen der großen potentiellen Reichweite eben über eBay laufen lässt.
Allerdings muss man sich dann natürlich voll und ganz den Bedingungen von eBay überlassen. Um hinterher nicht zu klagen, sollte man sich über diese genau im Klaren sein.

Waren und Konkurrenz

Natürlich ist die Konkurrenz bei eBay groß und weltweit.
Daher sollte man einige Punkte beachten bei der Entscheidung, was man denn verkaufen will. Entweder man bietet beliebte Waren billiger an oder man entdeckt eine Marktnische und hat Produkte, die es woanders nicht zu kaufen gibt, wie z.B. selbst Hergestelltes oder Waren, die es eigentlich nur in einer bestimmten Region gibt.

Eine gewisse Vertrautheit mit dem Produkt sollte schon vorhanden sein. Es empfiehlt sich nicht, einfach blindlings ein Geschäft starten, denn man muss sich vorher genau überlegen, von wem man seine Waren zu welchem Preis bekommt und welche Gewinnspanne man hinterher hat.

Will man Neuware oder gebrauchte Waren verkaufen? Bei Neuware muss der Lieferant auch zuverlässig sein, damit immer alle angebotenen Waren erhältlich sind. Darauf sollte man sich aber nicht zu sehr verlassen und eine gewisse Menge lagern.

Gebühren

Bei eBay fallen dreifache Gebühren an.

Zunächst einmal kostet es Geld, bei eBay Waren einzustellen (Angebotsgebühr). Da gibt es verschiedene Shop-Kategorien und man zahlt entweder eine Shopgebühr und dann jeweils pro Ware oder man wählt für 299,95 Euro monatlich den Premiumshop und dann ist jede für 30 Tage eingestellte Ware kostenlos (Stand 2013).

Das lohnt sich natürlich nur, wenn man ein großes Angebot hat. Verkauft man etwas, ist die zweite Gebühr (Verkaufsprovision) fällig.

Und da inzwischen fast der gesamte Finanzverkehr über Paypal abgewickelt wird, kommt hier die dritte Gebühr.
Paypal hat übrigens noch einen zweiten Haken. Es hält das Geld an den Verkäufer für 21 Tage zurück. Das ist besonders ärgerlich, wenn man gerade neu begonnen hat. Man sollte das mit einkalkulieren. Eine gewisse Kapitalreserve wäre nicht schlecht.

Verwaltung

Außerdem ist es wichtig, pünktlich und zuverlässig zu liefern. Schlechte Bewertungen der Käufer sind Gift, da der Powerseller-Status von mindestens 98% positiven Bewertungen abhängt. Durch das ausgeklügelte Bewertungssystem, in dem der Käufer auch Qualität der Ware, Lieferzeit und Kommunikation bewerten soll, muss man hier viele Kleinigkeiten beachten, um nicht in ein schlechtes Ranking zu geraten.

Auch sollte man wegen Abmahnungsgefahr sehr vorsichtig sein beim Benutzen von Fotos und Texten für die Warenbeschreibung.
Bei dasinternet.net finden Sie dazu passend Hinweise zur rechtlich korrekten Gestaltung einer Website, die sich in ähnlicher Weise auch auf eBay-Auktionen übertragen lassen.

Fazit

Trotz all dieser sich schwierig anhörenden Gesichtspunkte ist eBay immer noch den Versuch der Selbstständigkeit wert, wenn man gute Waren billig anbieten kann.

flag Doch gerade bei eBay reicht die gute Ware allein nicht: Das gesamte Serviceangebot muss stimmen.

Daher gehören viel Energie und Durchhaltevermögen dazu. Es ist eine Vollzeitarbeit, die man nicht so leicht mal eben so nebenher machen kann. Gerade in der Anfangszeit wird das nicht leicht sein.

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Autor: A-173092
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Letztes Update dieser Seite: 03.12.2013 - 23:34:35