Woher kommt der Pfeffer?
Da wo der Pfeffer wächst: Woher kommt eigentlich der Pfeffer?
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Denn in der Regel geht es uns darum, dass der Gemeinte möglichst weit weg geht – nämlich dahin, wo der Pfeffer herkommt.
Und das ist tatsächlich ziemlich weit weg: Die Herkunft des Pfeffers liegt in Indien. Von dort, genauer gesagt von der im südwestlichen Indien gelegenen Küstenregion Malabar aus, nahm die weite Siegesreise des Pfeffers ihren Anfang.
Tief verwurzelt in Indien: Der meiste Pfeffer stammt noch heute von dort
Seine Wurzeln hat der Pfeffer also in Indien. Schon seit rund 3000 Jahren werden die getrockneten Beeren des Pfefferstrauchs als Gewürz genutzt. Nach Europa brachte ihn Alexander der Große, angebaut wird er hier jedoch kaum. Denn da er das subtropische Klima liebt, gedeihen die Pfefferbäume in Ländern wie Indien ideal.
Doch mitteile wird auch in vielen weiteren Ländern Pfeffer angebaut, darunter etwa Malaysia, Indonesien, Thailand, China oder Vietnam. Dort wachsen die Pfefferpflanzen bis zu zehn Meter hoch und gedeihen in hoher Luftfeuchtigkeit und gepflanzt in nährstoffhaltigem Boden am besten.
Die Pfefferpflanze ist im Allgemeinen recht anspruchsvoll und bevorzugt halbschattige Plantagen auf 800 bis 1000 Metern Höhe. Dort wachsen die Pfefferbeeren, die wir später getrocknet in unseren Küchen verwenden, ähnlich wie Johannisbeeren in Rispen an der Pfefferpflanze.
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Arten von Pfeffer
Je nach Herkunftsland und Anbaubedingungen entscheidet sich, ob der Pfeffer später beißend, scharf, fruchtig oder aromatisch schmeckt. Auch der Zeitpunkt der Ernte ist dafür entscheidend.Übrigens: Schwarzer, weißer, grüner und roter Pfeffer stammen nicht etwa von verschiedenen Pflanzen.
Entscheidend für diese optischen Unterschiede sind sowohl der Erntezeitpunkt als auch die genaue Weiterverarbeitung. Den charakteristischen Pfeffergeschmack, den alle Sorten aufweisen, haben wir dem Inhaltsstoff Peperin zu verdanken.