Die Bauwerke auf unseren Banknoten: Was bedeuten sie und wo sind sie zu finden?

Die meisten von uns kommen täglich mit Euroscheinen in Berührung und jeder hat sich schon mal gewundert: Wo stehen eigentlich die abgebildeten Bauwerke auf den Euroscheinen? Hier erfahren Sie mehr dazu!
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Bauwerke auf den Euroscheinen

Vorderseite der Banknoten 10, 20, 50
Vorderseite der Banknoten 50, 20, 10 Euro
Euroscheine begleiten uns Tag für Tag. Ständig haben wir sie in der Hand, doch nur selten achten wir auf die abgebildeten Motive – abgesehen natürlich von der Zahl, die ihren Wert bestimmt. Doch schauen wir einmal genauer hin zeigt sich, dass bei der Gestaltung der Euroscheine nichts dem Zufall überlassen wurde. Auf unseren Euro-Banknoten finden wir unterschiedliche Motive, die allesamt Bauwerke zeigen, die uns vage bekannt vorkommen.

Wer jedoch darüber nachdenkt, beim nächsten Kurzurlaub mal eines dieser Bauwerke zu besichtigen, dürfte es schwer haben.

Denn diese mögen uns zwar an das eine oder andere bekannte Gebäude erinnern, tatsächlich existieren die auf den Scheinen abgedruckten Bauwerke jedoch nicht.

Doch mit welchem Ansinnen entschied man sich bei der Gestaltung für genau diese Exemplare und warum hat man nicht einfach Bauwerke, Denkmäler oder ähnliche Motive ausgewählt, die entsprechend populär sind?
Die Erklärung ist simpel: Modern und aussagekräftig, dabei jedoch nicht für ein einzelnes Mitgliedsland Europas sinnbildlich sollten die Motive sein – entsprechend durchdacht ist das Konzept, nachdem die verschiedenen Motive ausgewählt wurden.

Banknoten mit cleveren Kompromissen: Klug gewählt, symbolisch und ohne Eifersüchteleien

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Für die Rückseiten unserer Banknoten ist die Wahl auf die Abbildung unterschiedlicher Bauwerke gefallen. Bei der Gestaltung wurde aus Prinzip darauf verzichtet, das Antlitz prominenter Personen oder spezieller Bauwerke abzubilden, um keinerlei Raum für Eifersüchteleien oder Bevorzugung zu bieten.

Diese ausgewählten Bauwerke erinnern zwar nicht selten an bekannte Sehenswürdigkeiten, stellen allerdings tatsächlich kein reales Gebäude dar.

Vielmehr war das Ziel, die Stilelemente aus sieben Epochen abzubilden. Dazu zählen neben der Klassik, der Romantik und der Gotik auch die Renaissance, Barock, Rokoko sowie die Eisen- und Glasarchitektur und die moderne Architektur des 20. Jahrhunderts.

Rückseite der Banknoten 10, 20, 50
Rückseite der Banknoten 50, 20, 10 Euro

Die ebenfalls auf der Rückseite abgebildeten Brücken ergänzen die verschiedenen Banknoten. Diese wurden den jeweiligen Epochen entsprechend ausgewählt – so finden sich hier beispielsweise Hängebrücken der Gegenwart ebenso wie Konstruktionen aus der Zeit der Antike.
Auch die Brücke hat symbolischen Charakter: Sie steht für das Versöhnen und Zusammenwachsen von Ländern, Völkern, Kulturen und Menschen.

Die Vorderseite unserer Geldscheine: Fenster und Tore als Symbol

Ohne jeden Zweifel ist die Gestaltung der Euro-Banknoten gut durchdacht. Während auf der Rückseite der Geldscheine Bauwerke zu sehen sind, finden sich auf der Vorderseite unterschiedliche Varianten von Fenstern und Toren. Doch wie kam man auf die Idee, ausgeregnet solche Motive auszuwählen?

Tore und Fenster in verschiedenen Stilen sollen den Geist der Offenheit sowie der Zusammenarbeit Europas symbolisieren. Ebenfalls auf der Vorderseite zu finden sind außerdem die zwölf Sterne der Europäischen Union.
Allerdings hat die Zahl zwölf nichts mit der Anzahl der EU-Staaten zu tun, wie häufig fälschlicherweise angenommen wird. Tatsächlich beruht die Anzahl der Sterne auf den Euroscheinen auf der griechischen Mythologie, der zufolge die zwölf für „Vollkommenheit“ steht.

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Ebenfalls prägnant fällt bei der Betrachtung der Banknoten eine Dame auf, die auch als Namensgeberin Europas gilt und einen Platz auf verschiedenen Euroscheinen bekam. Auch die Wahl eines Abbilds der griechischen Sagenfigur Europa wurde mit dem Gedanken an den europäischen Zusammenhalt gewählt. Mehr dazu haben wir in einem der Europa auf unseren Eurobanknoten gewidmeten Beitrag zusammengefasst.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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