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Der süchtig machende Snack: Warum man bei Chips nicht aufhören kann zu essen...

Jeder kennt es - bei nur einer Handvoll Chips bleibt es einfach nicht, da man sich so schwer tut einfach wieder aufzuhören. Doch warum ist das eigentlich so?
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„Nur eine Hand voll Chips und dann ist es genug“.

Frau freut sich über Chips
Ganz nach dem Motto: Nur eine Hand voll Chips, ok...?
Krakenimages.com - stock.adobe.com / 343320597
Wohl jeder kennt den guten Vorsatz. Doch in aller Regel wird aus diesem kleinen Snack schnell ein „na gut, eins noch“ und plötzlich ist die Tüte leer. Gerade Chips haben nicht umsonst den Ruf, uns regelmäßig zum Weiteressen zu verführen. Doch wie kommt es, dass dieses Phänomen gerade bei Chips so deutlich auftritt?
Sogar die Wissenschaft hat sich mit dieser Frage bereits beschäftigt und Antworten gefunden.

Die „Naschformel“ für Glücksmomente

Gewisse Eigenschaften machen bestimmte Nahrungsmittel für uns sozusagen unwiderstehlich. Chips erfüllen zwei dieser Eigenschaften: Sie bestehen zu einem hohen Prozentsatz aus Fett (ca. 35%) und aus Kohlenhydraten (etwa 45 %).
Diese Kriterien, die Nahrungsmittel für uns quasi instinktiv zu einem „Must have“ machen, sind übrigens nicht nur bei Chips zu finden, sondern beispielsweise auch bei Nuss-Nougat-Creme oder Erdnussflips.

Forscher der Universität Erlangen haben mitunter herausgefunden, dass unser Gehirn erstaunliche Reaktionen zeigt, wenn wir Lebensmittel mit dieser besonderen Zusammensetzung konsumieren. Die Erkenntnisse zusammengefasst:
Fette und Kohlenhydrate in dieser Konstellation erzeugen eine besonders starke Belohnungsantwort im Gehirn. Essen wir Chips, wird der sogenannte Nucleus accumbens im Vordergehirn aktiviert – das Belohnungszentrum unseres Gehirns.
Wird dieser stimuliert, wie etwa beim Essen von Chips oder Schokolade, sind wir demnach überaus zufrieden. Wir können dem Drang, mehr davon zu essen, nur schwer widerstehen, um dieses Gefühl aufrecht zu erhalten.

So lecker Chips und Co. als Snack auch sind, dieser Vorgang hat einen Nachteil, der Chips vor allem zu einer Gefahr für die Bikinifigur, leider jedoch auch für unsere Gesundheit macht: Beim Genuss von Chips und ähnlich zusammengesetzten Lebensmitteln, wird das Belohnungszentrum in unserem Gehirn derart stark stimuliert, dass die für unser Sättigungsgefühl verantwortlichen Hormone kaum noch gegen diesen Effekt ankommen.
Also essen wir weiter, ohne zu bemerken, dass wir eigentlich längst genug haben.

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Was tun, um die Kontrolle über den Chipskonsum zu behalten?

Am effektivsten ist es, direkt nur kleinere Portionen mit aufs Sofa zu nehmen. Was sich nicht in greifbarer Nähe befindet, kann uns nicht so leicht zum Weiteressen verführen.
Konsequent zu bleiben und es bei einem Stück Schokolade oder einer Portion Chips zu belassen, kann schwer sein – doch auf Dauer sollte die Gesundheit im Fokus stehen.

Denn, auch wenn es nicht immer leicht ist, den Chipskonsum in einem für die Gesundheit unbedenklichen Rahmen zu halten, sollten wir uns diesen Gelüsten nicht allzu regelmäßig hingeben. Denn ihre verlockende Zusammensetzung ist zwar für unser Belohnungszentrum ein Argument, für die körperliche Gesundheit auf Dauer jedoch unter Umständen ein Problem.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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