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Fünf brennende Fragen zu Stechmücken

In diesem Artikel werden fünf Fragen zu Stechmücken genauer untersucht - wie zum Beispiel warum Mücken stechen und ob sie tödliche Krankheiten übertragen können.
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Übersicht und Fragen ...

Stechmücken

Stechmücke
Stechmücke sitzt auf einem Bein und sticht
Es ist jedes Jahr ein störendes Übel in der Sommerzeit bis hin in die ersten Herbstwochen. Man möchte nur draußen sitzen oder zumindest im Haus oder der Wohnung abends ein Fenster öffnen. Aber schon nach wenigen Minuten hat man unerwünschte Besucher in Form von Stechmücken um sich herum. Rund um die kleinen Plagegeister gibt es einige Fragen, die sich jeder schon einmal gestellt hat.

Den wichtigsten fünf Fragen gehen wir in diesem Text auf den Grund.

Warum stechen Mücken überhaupt?

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Fälschlicherweise hält sich die Meinung, dass Stechmücken zustechen, um sich vom Blut ihrer Opfer zu ernähren. Das stimmt nicht.
Wäre das der Fall, würden alle Mücken zustechen.

Tatsächlich sind Mückenmännchen aber völlig harmlos. Lediglich die Mückenweibchen stechen zu und saugen Menschen oder Tieren kleine Blutmengen aus. Aber auch das machen sie nicht, um sich zu ernähren.
Sie brauchen lediglich ein einziges Eiweiß aus dem Blut, das nach der Befruchtung dazu benötigt wird, damit die Weibchen Eier bilden können.

Bevorzugen Stechmücken bestimmte Menschen?

Das kann man so sagen. Früher wurde behauptet, dass die Menschen, die besonders häufig von Stechmücken gestochen werden, besonders süßes Blut haben. Heutzutage weiß man aber, dass es nicht das Blut ist, das die Mücken anlockt. Vielmehr ist es der Geruch, den Menschen produzieren. Geruchsnoten aus Ammoniak, Harnstoffen und Milchsäure begünstigen es, dass eine Stechmücke zusticht.
Diese Ausscheidungen produzieren Menschen automatisch, wenn sie schwitzen und der Schweiß auf der Haut trocknet.

Weil sich von Mensch zu Mensch stark unterscheidet, wie viel Schweiß produziert wird und wie die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist, gibt es Menschen, die häufiger gestochen werden, während andere Menschen nahezu verschont bleiben.

Übertragen Stechmücken Krankheiten?

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Ja, weil Stechmücken bei der Wahl ihrer Opfer nicht wählerisch sind. Eine Mücke kann erst einen Hund oder eine Katze stechen, bevor das nächste Ziel ein Mensch ist.
Allerdings übertragen heimische Mückenarten eher seltener Krankheiten.

In Afrika und im asiatischen Raum gibt es dagegen Mückenarten, die schwere Krankheiten übertragen können. Ein bekanntes Beispiel ist die Asiatische Tigermücke, deren Stich die Erreger des Denguefiebers oder Zika-Viren übertragen können.

Es gab auch schon Fälle des Denguefiebers in Südeuropa. Der Grund hierfür ist die Ausbreitung der Tigermücke durch den voranschreitenden Klimawandel. Darum steigt auch das Risiko, dass sich das Denguefieber in ein paar Jahren in Europa stärker ausbreiten wird.

Wie lange gibt es Stechmücken bereits?

Stechmücken lassen sich auf eine Zeit zurückführen, die lange vor dem Aufkommen der ersten Menschen liegt. Es gibt archäologische Funde, die belegen, dass es verschiedene Mückenarten bereits zur Zeit der Dinosaurier gegeben hat. In eingeschlossene Fossilien von Mücken ließen sich auf einen groben Zeitraum zurückdatieren, der 90 Millionen Jahre bis 100 Millionen Jahre zurückliegt. Ein der Familie der Stechmücken zugehöriges Fossil soll 79 Millionen Jahre alt gewesen sein und wurde durch den Einschluss in Bernstein konserviert.

Wie kann man sich gegen Stechmücken schützen?

Um zu verhindern, dass die Mücken auf Beutezug gehen, ist das einfachste Mittel die Bedeckung der Haut. Außerdem helfen helle Kleidungsstücke, um sich die fliegenden Blutsauger im Freien etwas vom Leib zu halten.

Allerdings bieten Stoffe keinen umfassenden Schutz, weil Stechmücken auch durch Stoff durchstechen können oder notfalls nach Öffnung wie Ärmel oder Hosenbeine suchen, um von dort zur Haut vorzudringen.

Parfümfreie Präparate zur Mückenabwehr sind ein ausgeglichener Schutz gegen Stechmücken. Allerdings stehen sie in der Kritik, schlecht für die Umwelt zu sein, sodass man ihren Einsatz auch nur bedingt nutzen sollte.
Alternative Produkte wie beispielsweise Zitrus- oder Lavendeldüfte haben dagegen kaum einen abwehrenden Effekt. Die Mücken können den Geruch des menschlichen Schweißes trotzdem wahrnehmen.

Um zumindest im Haus Ruhe zu haben, helfen dünn-maschige Mückengitter vor den Fenstern und Eingangstüren. Alternativ kann man sich auch ein Mückengitter kaufen, das sich direkt über das Bett spannen lässt. Außerdem hilft es, wenn man abends vor dem Schlafen mit parfümfreien Mitteln duscht, um den Schweißgeruch abzuwaschen.

Im Garten sollte man unbedingt darauf achten, dass dunkle Wasserstellen wie Regentonnen oder ein Pool abgedeckt werden. Solche Orte werden von Stechmücken bevorzugt genutzt, um ihre Eier abzulegen, wodurch sich die Plagegeister unkontrolliert vermehren können.
Aber auch andere Orte, an denen sich stehende Wasserflächen bilden können, sollte man unbedingt abdecken oder trockenlegen, um es den Stechmücken deutlich schwerer zu machen.

Autor: Timo Hansen
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