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Wein als alternative Geldanlage?

Hier erfahren Sie mehr zu Wein als Geldanlage: Kann das gut gehen? Was man wissen soll? Für wen ist es geeignet?
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große Weinflaschen
Weinflaschen (mit Inhalt) als Geldanlage

Wein als alternative Geldanlage, vielleicht besonders in Krisenzeiten?

In Zeiten der Nullzinspolitik suchen mehr Anleger nach sinnvollen und langfristen Alternativen. Hier kann Wein eine echte alternative Geldanlage darstellen. Im Gegensatz zur Anlage in Aktien oder auf einem Sparbuch, kann der Anleger bei Wein seine Anlage in den Händen halten und ist nicht unmittelbar von täglich schwankenden Kursen oder der nationalen Zinspolitik betroffen.

Dennoch gibt es einige wesentliche Dinge bei dieser Anlageform zu beachten. So ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Anleger gewisse Fachkenntnisse über den nationalen und internationalen Weinmarkt besitzt. Ebenfalls muss sich der Anleger zwingend mit typischen Qualitätsmarkmalen auseinandersetzen, um die richtige Auswahl für seine Wertanlage treffen zu können.

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Anlagekriterien

Entscheidende Kriterien zur Auswahl des Anlageobjektes sind:
  • Ein namhafter, wenn möglich sogar prämierter Winzer,
  • ein besonders begehrtes Anbaugebiet mit entsprechendem Terroir,
  • die auszuwählende Rebsorte,
  • der Jahrgang des Weines und damit die Ernte im betreffenden Zeitraum.

Wer etwas tiefer in die Beurteilung der Weinqualität einsteigen möchte wird sich zwangsläufig mit drei wesentlichen Faktoren, welche einen Wein u. a. hinsichtlich der Lagerfähigkeit beurteilen lassen, auseinandersetzen müssen. Diese sind Säuregehalt, Alkohol und Restzucker.
Hierbei muss das jeweilige Verhältnis zueinander im Einklang stehen, um langfristig lagern zu können und zugleich einen schmackhaften Tropfen im Glas zu haben.

Vereinfacht kann man sagen, wer vernünftig lagerfähige Weine haben möchte, sollte nachfolgende Wertkombinationen im Blick haben:

  • Hoher Säuregehalt und hoher Alkoholgehalt erlaubt wenig Restzucker
  • Viel Restzucker und entsprechender Säuregehalt erlauben einen geringeren Alkoholgehalt

Bei der Auswahl des Weinanbaugebietes und der passenden Rebsorte sollten Markttrends sowie Bewertungen einschlägiger Fachkreise wie z. B. Falstaff oder Robert Parker verfolgt werden.

Grundsätzlich sind traditionelle und seit langen Jahren für hohe Qualität bekannte Gebiete wie z. B. das Bordeaux nie eine schlechte Wahl.
Wer es dennoch etwas spekulativer möchte, sollte sich nach Gebieten, Rebsorten und deren Winzern umsehen, welche besondere Trends verfolgen und bisher noch nicht zu den einschlägigen Top 20 Weingütern gehören, jedoch täglich dafür harte arbeiten, um es zu werden.

Auf den Jahrgang kommt es an

Um einen guten Jahrgang auszuwählen ist es notwendig sich das entsprechende Winzerjahr der betreffenden Region genauer anzusehen. Haben die Wettereinflüsse in diesem Jahr den Weinbau begünstigt oder waren die Reben eher ungünstigen Wetterverhältnissen ausgesetzt.

Ebenfalls ist wichtig, dass bei der Weinlese optimalen Wetterbedingungen vorherrschten. Denn grundsätzlich gilt, je besser das Traubengut, welches in den Keller kommt, desto besser das Ergebnis, welches abschließend in der Flasche ist.

Passen alle genannten Voraussetzungen und hat der Anleger das gewünschte Anlageobjekt ausgewählt, sind die vorhandenen Lagermöglichkeiten von zentraler Bedeutung. Hier gilt es ebenfalls einige Kriterien zu erfüllen.

Die Temperatur sollte konstant 12-13 °C betragen, die Luftfeuchtigkeit soll zwischen 50% und 75% liegen, ein Schutz vor UV-Strahlung und Erschütterung sollte gegeben sein. Erreicht kann dies z. B. durch einen speziellen Weinklimaschrank werden.  

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Fazit:

Bereits Kleinanlegern ist es möglich diese alternative Geldanlage zu wählen, dennoch kann mit Spitzenweinen auch im hohen vierstelligen Bereich pro Flasche investiert werden. Der Anleger sollte jedoch eine gewisse Fachexpertise haben, wenn diese nicht vorhanden ist, dann doch lieber auf Aktien oder ein Sparbuch setzen.

Auch wichtig zu beachten, diese Anlageform ist eine langfristige Anlage. Es muss zwingend die richtige Rebsorte in Verbindung mit einem begehrten Anbaugebiet und einem guten Jahrgang ausgewählt werden. Um den Wert seiner Anlage zu erhalten ist die fachgerechte Lagerung von entscheidender Bedeutung. Sollte der Marktpreis wiedererwartend dennoch fallen, hat der Anleger immer noch die Möglichkeit seinen edlen Tropfen selbst zu genießen.

Autor: Emanuel Aprill
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