Meine Erfahrungen: Wurzelbehandlungen - langwierig, aber notwendig

In diesem Artikel stellt eine Autorin von dasinternet.net Ihre Erfahrungen zu Ihren teils langwierigen Wurzelbehandlungen vor.
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Symbolbild Frau bei Zahnarzt Behandlung
Wurzelbehandlung: Symbolbild
RomanR - stock.adobe.com / 489855754

Angst vor der Wurzelbehandlung?

Das Wort Wurzelbehandlung hat auf die meisten Menschen den gleichen Effekt:
Gänsehaut und Unwillen. Denn Wurzelbehandlungen sind nicht nur relativ langwierig, sondern stehen auch in dem Ruf, schmerzhaft zu sein.

Über dreißig Jahre lang blieb ich, absolute Angstpatientin, von diesem Albtraum verschont. Doch irgendwann war es auch bei mir so weit: Die Wurzeln zweier Backenzähne waren nicht mehr zu retten.
Wenn die Zähne irgendwie erhalten bleiben sollten, mussten wir handeln. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und stand, wenn auch in Angstschweiß gebadet (relativ grundlos übrigens) die langwierigen Behandlungen durch.

In drei Terminen kümmerte sich eine erfahrene Zahnärztin Stück für Stück um meine Problemwurzeln. In einem Anflug von Mut und dem Willen, das alles so schnell wie möglich erledigt zu wissen, verordnete ich, beide betroffenen Zähne gleichzeitig zu behandeln, da diese direkt nebeneinander liegen. Das hat zwar meine Geduld während der Behandlung zusätzlich strapaziert, doch immerhin war ich dann mit einem „Aufwasch“ mit der Angelegenheit im reinen.

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Warum macht eine Wurzelbehandlung Sinn?

Eine Wurzelbehandlung ermöglicht es, den Zahn langfristig zu erhalten, auch wenn dessen Wurzel oder Nerv beschädigt ist. Eine beschädigter Zahnnerv macht früher oder später mehr oder weniger große Probleme – von Schmerzen bis hin zu Entzündungen. Das kann vermieden werden, wenn der Wurzelkanal, indem der Nerv liegt, rechtzeitig therapiert wird.

Ursächlich für die meisten Probleme mit den Zahnnerven ist Karies. Durch die entstehenden Löcher geraten Bakterien in das Innere des Zahnes, die sich vermehren und zu Entzündungen führen. Das verursacht Scherzen oder wird, wie in meinem Fall, „zufällig“ während einer Routineuntersuchung festgestellt.
In den meisten Fällen kann der Zahn nach einer Wurzelbehandlung erhalten werden, nur selten muss er schlussendlich doch gezogen werden. Grund genug für mich, das durchzustehen. Denn das „Zähneziehen“ steht eindeutig noch weiter oben auf der „Gänsehautliste“ als die Wurzelbehandlung.

Langwierig aber in der Regel erfolgreich: Wie läuft die Wurzelbehandlung ab?

Wurzelbehandlungen sind sicherlich auch immer individuell. In meinem Fall jedoch wurden beide Zähne zunächst von ihren Amalgamfüllungen befreit und gesäubert. Dazu wurde, grob gesagt, alles weggeschliffen, das nicht mehr „gesund“ war. Im nächsten Schritt wird der Wurzelkanal gereinigt und desinfiziert. Dazu werden der entzündete Zahnnerv sowie Bakterien beseitigt.
Das ist unangenehm, dank Betäubung jedoch an sich nicht schmerzhaft.

Sollte doch etwas spürbar sein, durfte ich jederzeit bemerkbar machen, so dass gegebenenfalls das Schmerzmittel erhöht wurde. In die sauberen Kanäle wird nun ein Medikament eingegeben, das bis zum nächsten Termin darin verbleibt.

Es folgt ein weiterer Termin, bei dem die ganze Angelegenheit langfristig verschlossen wird und entweder Kunststofffüllungen oder, wie in meinem Fall, Gussabdrücke für die sogenannten Inlays angefertigt werden. Diese werden dann, sobald sie im Labor hergestellt wurden, bei einem weiteren Termin eingesetzt und idealerweise hat man es dann hinter sich.

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Persönliches Fazit - wie geht es danach weiter:

In meinem Fall kann ich sagen, dass ich etwa eine Woche nach dem Einsetzen der Inlays kaum noch Probleme hatte. Mittlerweile ist das Ganze über ein Jahr her und ich bin absolut schmerzfrei.

Zudem sehen die Zähne sehr gut aus – auch wenn das in meinem Fall gar nicht so wichtig ist, da es sich um die hintersten Backenzähne handelt. Ich kann daher nur empfehlen, Zahnschmerzen nicht allzu lange vor sich her zu schieben, denn eine Wurzelentzündung kann sonst zu enormen Schmerzen und Entzündungen führen – und eine notwendige Wurzelbehandlung noch unangenehmer machen.

Nach der Wurzelbehandlung steht noch die Frage im Raum, ob Füllung oder Inlay. Wurde der Wurzelkanal erfolgreich behandelt, kann dieser mit Amalgam (wovon ich dringend abraten möchte) oder Kunststoff verschlossen werden. Dabei handelt es sich um die zügigere Methode, für die nur ein Termin notwendig ist.

Inlays dagegen sind sogenannte „Gussfüllungen“ aus Keramik, die speziell an den jeweiligen Zahn angefertigt und in einer weiteren Sitzung eingesetzt werden. Ich gebe es zu: Von Inlays hatte ich keine Ahnung. Also habe ich mir die Unterschiede erklären lassen und mich für die zwar teurere, jedoch auch haltbarere Variante der Inlays entschieden.

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Hinweise zu Artikeln rund Gesundheitsthemen
Beachten Sie, dass jegliche Haftung für die hier veröffentlichten Ratschläge ausgeschlossen ist. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
Weitere Informationen zur Urheberschaft von Artikeln bei dasinternet.net finden Sie hier.

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