Auch wir verwenden diese Cookies!
dasinternet.net verwendet sogenannte Cookies, um das Benutzererlebnis zu optimieren. Daneben können Cookies von Drittanbietern zwecks personalisierter Werbung und zu Statistik-Zwecken gesetzt werden. dasinternet.net versucht die Zahl der gesetzten Cookies so gering wie möglich zu halten. Sie können hier die Kategorien der akzeptierten Cookies selbst wählen! Weitere Informationen zum Datenschutz und Cookies.


Impressum | Nutzungsbedingungen, Datenschutz, Cookie-Policy

Martinstag

Hier erfahren Sie mehr zum Heiligen St. Martin, seinem Namenstag und was an diesem Tag eigentlich gefeiert wird.
Unterstützen Sie dasinternet.net - Lassen Sie Werbecookies zu!

Schauspiel vom Heiligen Martin mit Kindern und ihren Laternen im Hintergrund
Schauspiel vom Heiligen Martin mit Kindern und ihren Laternen im Hintergrund.
© Rainer Klotz | Dreamstime.com
Dann, wenn die Kinder um den 11. November herum mit leuchtenden Lampions und Laternen durch die Straßen ziehen, wissen wir: Es ist wieder so weit. Mit Kreativität und freundlicher Hingabe haben die Kinder Lampions gebastelt, der Legende vom Heiligen Martin gelauscht und freuen sich auf den Martinsumzug.

Von heute aus (22.01.2022) sind es noch 293 Tage bis zum nächsten Martinstag.

Wer war der Heilige Martin? Gab es ihn wirklich?

Es gibt geschichtliche Belege, dass es den besagten Martin wirklich gab!
Als Reiter im römischen Heer kam Martin auf seinen Feldzügen mit dem christlichen Glauben in Berührung. Weil er sich zunehmend mehr als Soldat Christi fühlte, bat er um Entlassung aus dem Dienst des römischen Kaisers.

Als diese ihm endlich gewährt worden war, zog sich Martin als inzwischen getaufter Christ zurück und lebte als Eremit. Später gründete er ein Kloster in Ligugè nahe der französischen Stadt Poitiers als erstes Kloster im Abendland.
Wer dem heiligen Martin heute ganz nahe sein will, kann der Abtei Saint-Martin de Ligugé einen Besuch abstatten.

Die Legende

Der in großer Bescheidenheit lebende Martin war im Volk für seine uneigennützige Hilfsbereitschaft und seine Ratschläge bekannt. Die Menschen von Tours schätzten Martin so sehr, dass sie sich wünschten, er möge der Nachfolger Bischof Lidorius von Tours sein.
In seiner Bescheidenheit lehnte Martin das ab und versteckte sich im Gänsestall. Da der Lärm der schnatternden Gänse ihn verraten hatten, wurde Martin im Jahre 371 zum Bischof von Toures ernannt.

Wegen seiner Wohltaten und demütigen Lebensweise auch als Bischof von Tours liebten und verehrten ihn die Menschen so sehr, dass sie ihn in Lebzeiten als Heiligen sahen.

Sankt Martin heute

Martin von Tours gilt heute vielerorts als Schutzheiliger in Regionen Deutschlands, Frankreichs, der Schweiz, der Slowakei und Österreichs und vieler Berufsgruppen.
Der 11. November jeden Jahres ist in der römisch-katholischen, aber auch in der evangelischen Kirche ein Gedenktag und der Namenstag des Heiligen Martins, aber kein gesetzlicher Feiertag.

Unterstützen Sie dasinternet.net - Lassen Sie Werbecookies zu!

Das Symbol des Mantels

Unterschiedlich stark werden die Traditionen des Martinstages gepflegt. Aber wer ist nicht empfänglich für die Botschaft des geteilten Mantels? Jeder der die Legende kennt, fragt sich früher oder später: Warum hat Martin seinen Mantel zerschnitten?

Den geteilten Mantel als Symbol der Teilung, der Hilfsbereitschaft, der Uneigennützigkeit und des Mitgefühls verstehen bereits Kinder im Vorschulalter.

Traditionen und Bräuche

Mit dem Backen von Martinsgebäck und dem Singen von Martinsliedern rundet sich die Zeit als Ganzes ab.

Während die Kinder mit ihren Laternen im Martinsumzug singend durch die Orte gehen, tragen sie den Glauben an Gott und den Glauben an das Gute von Haus zu Haus.
Vom Rheinland aus hat sich die Tradition im 19. Jahrhundert in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich verbreitet.

Wenn am Ende das Martinsfeuer brennt, werden oft Gebäckstücke wie „Martinsbrötchen“, „Weckmänner“ oder „Stutenkerle“ geteilt und gemeinsam gegessen.

Ob Anlass für die Schlachtung das laute Geschnatter der Gänse der Legende nach ist, weiß man nicht so genau. Tatsache aber ist, dass Bauern in früheren Zeiten fällige Zinsen und Steuern am Ende des Wirtschaftsjahres mit Naturalien beglichen haben. Da kam es gelegen, die Gänse dafür zu schlachten und damit das Futter für die Tiere über das Winterhalbjahr zu sparen. Vor Beginn der strengen Fastenzeit im Advent schmeckt die Martinsgans besonders gut.

Autor: Connie B.
Weitere Informationen zur Urheberschaft von Artikeln bei dasinternet.net finden Sie hier.

Unterstützen Sie dasinternet.net - Lassen Sie Werbecookies zu!
Christoph Neumüller 2002-2022 - dasinternet.net - Alles was das Internet kann...
Die Haftung für den Inhalt verlinkter Websites ist ausgeschlossen. Die Seite enthält ggf. Werbung in Form von Links und Bannern.
Kennzeichnung externer Links mit: | Kennzeichnung Werbelinks mit: | Letztes Update dieser Seite: 17.01.2022 - 22:57:35