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Die Bedeutung der vier Adventssonntage

Der Advent ist die besinnliche Zeit vor Weihnachten. Vier Sonntage bestimmen das Warten auf Weihnachten. Doch für was steht der Advent eigentlich und was bedeuten die vier Adventssonntage eigentlich genau. Hier erfahren Sie es.
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Der Advent: Die Hintergründe

Schneemann Plätzchen
Weihnachtliche Deko und Weihnachtliche Plätzchen
Wenn es draußen zunehmend dunkler und kälter wird, kündigt sich nicht nur der erste Schnee an, sondern auch die von vielen freudig erwartete Vorweihnachtszeit.
Die Adventszeit steht für die Vorfreude auf die Ankunft Jesu Christi, dessen Geburt an Weihnachten gefeiert wird.

Übersetzt bedeutet das Wort „Advent“ so viel wie „Ankunft“. Gemeint ist hier die Ankunft, also die Geburt, Jesu Christi. Adventszeit steht demnach für Christen vor allem im Zeichen der Vorbereitung auf das hohe Fest der Geburt des Jesus von Nazareth.

Auch wenn in der heutigen Adventszeit Leckereien wie Plätzchen und Nüsse kaum noch wegzudenken sind, standen in früheren Zeiten das Fasten und die Buße im Vordergrund dieser Zeit. Die Vorbereitungszeit auf das Fest zu Ehren der Geburt Christi hat vor allem für die Kirche eine große Bedeutung. Während der Adventszeit soll der Fokus auf Besinnung und dem Glauben liegen. Viele Bräuche und Traditionen zur Adventszeit sollen dabei helfen, sich auf den Glauben zu konzentrieren. Andere Traditionen stehen zum Beispiel symbolisch für das Licht, das uns der Sohn Gottes bringen soll - so zum Beispiel der Adventskranz und das Entzünden der vier Adventskerzen.

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Seit dem vierten Jahrhundert kennt man die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Die damals noch drei Wochen andauernde Adventszeit stand vor allem im Zeichen des Fastens und des Betens. Ab dem sechsten Jahrhundert lässt sich nachweisen, dass in Rom die Adventszeit begangen wurde, die damals jedoch ganze sechs Wochen andauerte, ehe Papst Gregor der Erste (auch genannt der Große) die Adventszeit auf die heute üblichen vier Wochen verkürzte. Erst das Konzil von Trient (1545-1563) setzte diese vier Wochen Adventszeit gesamtkirchlich und gesetzlich fest.
In orthodoxen Kirchen werden jedoch vereinzelt bis heute sechs Adventssonntage gefeiert und auch in Mailand ist dies bis heute üblich. Den Beginn der Adventszeit markiert die Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntags.

Während die Adventszeit genau wie das Weihnachtsfest an sich für einige Menschen vor allem ein Fest der Familienzusammenkünfte ist, sind die vier Adventssonntage noch immer vor allem für die Kirche ein Highlight. Auch wenn sich die genauen Hintergründe der verschiedenen Adventsgottesdienste bei den protestantischen, katholischen und orthodoxen Kirchen unterscheiden, eint sie alle, dass die Gottesdienste zu den Adventssonntagen in aller Regel gut besucht sind und sich in dieser Zeit vor allem stark mit der Vorfreude auf die Geburt Christi, der Buße und der Besinnung beschäftigen.

1. Advent

1. Advent
1. Advent: erste Kerze brennt
Der erste Adventssonntag steht in der katholischen Kirche für das Warten und die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi am letzten Tage – also dem Jüngsten Gericht und der Apokalypse.
Inhaltlich wird in vielen Gottesdiensten der evangelischen Kirche besonders dem Einzug Jesu in Jerusalem gedacht. Zugleich steht der erste Sonntag des Advents für den Beginn des neuen Kirchenjahres. Für Christen beginnt mit diesem Tag die Zeit des Wartens, der Vorbereitung und der Hoffnung.

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2. Advent

Am zweiten Adventssonntag steht vor allem bei den Katholiken der Prophet Johannes der Täufer sowie das Thema Erlösung im Vordergrund. So gedenken Christen an diesem Sonntag, vor allem der Erlösung der Menschen von allen irdischen Leiden, die durch den Opfertod Jesu am Kreuz ermöglicht wird.
Der Bußprediger und Prophet Johannes der Täufer, der die Menschen auf die Ankunft des Erlösers vorbereiten soll, spielt eine Schlüsselrolle in den Gottesdiensten und Predigten. Er versucht die Menschen zur Umkehr und zur Buße zu bewegen. Auf diese Weise bereitet er die Menschen und die Welt auf die erwartete Ankunft des Herrn vor und wird deshalb auch „Wegbereiter des Herrn“ genannt.

3. Advent

Am dritten Adventssonntag, auch bekannt unter dem Namen „Gaudete“ (was so viel bedeutet wie „Freut euch!“), steht erneut Johannes der Täufer im Mittelpunkt. An diesem Tag werden die Gläubigen erneut von Johannes zur Buße aufgerufen. Die Bezeichnung „Gaudetet“ steht für „freudig“ und soll vor allem an auf das freudig erwartet Weihnachtsfest beziehungsweise die Geburt Christi hinweisen, das nicht mehr lange auf sich warten lässt. Dieser Tag ist für Christen ein Freudentag, der jedoch gleichermaßen dazu ermahnen soll, Buße zu tun und bereit zu sein, für die Ankunft des Herrn.

4. Advent

4.Advent
4, Advent: vier Kerzen brennen
Den vierten Adventssonntag widmen wir der Gottesmutter Maria. Kurz vor Weihnachten rückt die Mutter Jesu in den Fokus. An diesem letzten Sonntag vor Weihnachten wird nicht nur die Vorfreude auf das Weihnachtsfest geschürt, sondern auch die Dankbarkeit, welche die Christen Maria entgegen bringt, in den Mittelpunkt gestellt.
Dazu wird in der katholischen Kirche vor allem der Verkündigung an Maria und Josef gedacht, zu welcher der Erzengel Gabriel der jungfräulichen Maria erschien und mitteilte, dass sie schon bald dem Sohn Gottes das Leben schenken werde. Ihr zu Ehren begehen die Christen während der Adventszeit, am 8. Dezember, den Feiertag Mariä Empfängnis.

Wann die vier Adventsonntage stattfinden?

Der Advent beginnt am Sonntag nach dem 26.11. Genauere Informationen warum dies so ist und wann dann der Advent in den letzten Jahren stattgefunden hat bzw. in Zukunft stattfinden wird, erfahren Sie hier.

Abschließende Worte

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Im Gegensatz zu Fastenzeiten, die immer zu festen Daten begonnen und beendet werden, fallen die Adventssonntage nicht immer auf das gleiche Datum. So kann es beispielsweise auch passieren, dass der erste Advent bereits im November stattfindet. Grund ist, dass die vier Adventssonntage prinzipiell am 4. Sonntag vor Weihnachten beginnen, unabhängig von deren Datum.

Die Adventszeit ist für viele Menschen vor allem der Besinnlichkeit, Nachdenklichkeit und Demut gewidmet. Diese letzten Wochen vor dem Freudenfest zu Jesu Geburt nutzen daher nicht nur gläubige Menschen, um zu sich zu kommen, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Dankbarkeit zu zeigen – für Gesundheit, Freude und all die guten Momente.
Auch wenn die Adventszeit oftmals vor allem an Hektik und Vorbereitungsstress denken lässt, steht sie doch vor allem für Vorfreude, Dankbarkeit und Geselligkeit. Die Adventszeit eint uns daher, ob gläubig oder nicht, indem sie uns an das Gute denken lässt und für Hoffnung steht.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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