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Was feiern wir am Nikolaustag?

Was wird am Nikolaustag eigentlich gefeiert und wann ist Nikolaustag eigentlich. Hier erfahren Sie mehr dazu!
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Bild im Fenster vom Heiligen Nikolaus
Kirchenbild vom Heiligen Nikolaus
© Jorisvo | Dreamstime.com
Jahr für Jahr feiern viele von uns den Nikolaustag. Doch warum wir diesen Tag festlich begehen, ist oftmals in Vergessenheit geraten. Denn tatsächlich geht es eigentlich nicht um Geschenke, sondern darum, einen Heiligen, der vor allem für Güte und Barmherzigkeit steht, zu ehren: Nikolaus von Myra.

Warum feiern wir am 6. Dezember Nikolaus?

Auch wenn es sich beim 6. Dezember nicht um einen gesetzlichen Feiertag handelt, ist er ein christlicher Gedenktag und sicherlich jedermann ein Begriff. Dabei handelt es sich beim 6. Dezember jedoch nicht etwa um den Geburtstag des heiligen Nikolaus oder ein Datum, an dem er etwas Besonderes vollbracht hat, sondern um seinen Todestag.

Nikolaus wurde etwa 280 n. Chr. in Myra geboren, einer Stadt, die in der heutigen Türkei liegt. Das genaue Todesjahr ist nicht bekannt (es wird allerdings von 365 n. Chr. ausgegangen), doch das Datum konnte auf den 6. Dezember festgelegt werden.

Schon mit 19 Jahren wurde Nikolaus zum Priester geweiht und stieg später zum Abt des Klosters Sion und Bischof von Myra auf. Seine wohlhabenden Eltern vererbten ihm ein beträchtliches Vermögen, das er jedoch mit den armen und bedürftigen Menschen teilte – sogar dann noch, als er selbst etwa 310 n. Chr., während der Verfolgung der Christen, in Gefangenschaft geriet.
So ging der Heilige Nikolaus als barmherziger und selbstloser Mensch in die Geschichte ein, der vor allem für seine Nächstenliebe bekannt und verehrt wurde. Seine Heiligsprechung erfolgte im Jahr 1222 im Konzil von Oxford, so dass er zum Schutzpatron der Kinder und Armen ernannt wurde.

Während der Nikolaustag heute ein fester Bestandteil der Adventszeit ist, wurde er auch schon im 4. Jahrhundert als Feiertag begangen und hat somit eine lange Geschichte vorzuweisen.

Genaugenommen handelt es sich beim Nikolausabend allerdings um den Abend des 5. Dezember – also den Vorabend des Nikolaustages. An diesem Abend stellen Kinder (und auch der eine oder andere hoffnungsvolle Erwachsene) ihre geputzten Stiefel vor die Türe oder hängen ihre Strümpfe an den Kamin. Am nächsten Morgen, so die Hoffnung, wird der heilige Nikolaus diese mit Leckereien gefüllt haben.

Übrigens: Ursprünglich fand die Weihnachtsbescherung am Nikolaustag statt. Erst mit der Reformation erfuhr die Heiligenverehrung immer mehr Ablehnung, so dass die Bescherung auf den Weihnachtstag verlegt wurde.

Woher kommt der Brauch um die Socken am Kamin?

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Eine Geschichte, die wie keine andere für die Bedeutung des Nikolaustages steht und zugleich erklärt, weshalb noch heute Socken an den Kaminen darauf warten, am 6. Dezember gefüllt zu werden, ist heute nur noch den wenigsten geläufig:

Einst soll ein armer Vater zweier Töchter in Not geraten sein, denn er konnte seine Töchter kaum noch ernähren und es gelang ihm nicht, sie zu verheiraten – denn es fehlte das Geld für die Mitgift, die damals unumgänglich war. Dem Vater blieb nur ein Ausweg: Er haderte mit sich, doch ihm blieb kein anderer Weg, als seine Töchter in die Prostitution zu schicken.
Nikolaus erfuhr von der misslichen Lage des liebenden Vaters und seiner guterzogenen Töchter und beschloss, ihnen zur Hilfe zu eilen. Ein Teil seines beträchtlichen Erbes würde die Probleme der Familie lösen. Um dieser den Geldsegen möglichst unauffällig und inkognito zukommen zu lassen, warf Nikolaus an drei aufeinanderfolgenden Nächten Gold durch den Kamin des kleinen Hauses der Familie.
Dieses landete in den Socken der jungen Frauen, die wie damals üblich, am Kamin über Nacht trocknen sollten. Auf diese Weise rettete der junge Nikolaus die Ehre der jungen Frauen und sicherte ihre Zukunft.

Was blieb ist ein Brauch, der bis heute Bestand hat: Am Nikolausabend werden die Strümpfe artiger Kinder über Nacht und wie durch Zauberhand gefüllt – allerdings heutzutage eher mit Süßem, statt Gold.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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