Steinmännchen

Beim Wandern oder Spazieren gehen sind sie bestimmt schon jedem aufgefallen: Aufgestapelte Steine. Doch was steckt hinter diesem Trend und wer macht sowas? Hier erfahren Sie mehr dazu!
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Steinestapel
Beispiel großer Steinestapel

Umstrittene Kunst: Warum das Steinestapeln ein fragwürdiger Trend ist

Bewegt man sich in der Natur, stolpert man früher oder später mehr oder weniger unweigerlich über akkurat gestapelte Steintürme, die keinesfalls von der Natur in diese Position gebracht wurden.
Ob Touristen, die mit den kleinen und großen Kunstwerken ihr nächstes Instagram-Foto vorbereiten oder auch spirituelle Naturfreunde, die auf die positive Energie der Steinhügel hoffen – das Steinestapeln ist in Mode.

Die Gründe für das mehr oder weniger dekorative übereinanderstapeln der Steine sind unterschiedlich, doch woher das jetzt moderne, in früheren Zeiten jedoch lebenswichtige Hügelbauen tatsächlich kommt, weiß wohl kaum jemand.

Einst ging es nämlich nicht etwa um tolle Fotos, künstlerische Ausführungen (wie etwa beim Kunsttrend „Steinbalance“) oder meditative Übungen, wenn die Menschen derartige Hügel bauten, sondern oft ums blanke Überleben.

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Steinestapel
weiteres Beispiel für Steinestapel

Woher das Steinestapeln wirklich kommt und warum die „Steinmännchen“ Leben retten

Die Geschichte der sogenannten Steinmännchen ist alt – hat aber nach wie vor Bedeutung. Die aufgetürmten Steine dienten vor allem in vergangenen Zeiten, jedoch auch noch heute, vor allem als Wegzeichen.
Als eine Art Markierung wiesen sie etwa Wanderern den Weg oder dienten zum Beispiel als Warnung vor besonders gefährlichen Stellen. Sowohl im Gebirge als auch in der Steppe und in Wüsten, dienen sie den Menschen weltweit als Orientierungshilfen – bis heute.

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In manchen Kulturen dienen die gestapelten Steine auch esoterischen oder religiösen Zwecken – etwa in Norwegen, wo sie Trolle fernhalten sollen. Bei den Eskimos dienen sie als Markierungen für besondere Orte. In Nordamerika werden die Steinhaufen errichtet, um einerseits unwegsame Routen und andererseits wichtige Orte zum Gebet zu markieren.

Experten raten vom Steinestapeln ab

Die Steintürme sind zu einem umstrittenen Trend geworden. Experten sehen das Stapeln kritisch, befürchten vor allem die Auswirkungen des scheinbar harmlosen Trends auf die Natur.
Steine bieten vielen Tieren und Pflanzen wichtige Lebensräume.

Beim Stapeln der Steine greifen wir in das empfindliche Ökosystem der Natur ein und zerstören im schlimmsten Fall sogar Brutstätten und Nahrung vieler kleiner Tiere wie Eidechsen, Spinnen und Insekten.
Die Auswirkungen sind enorm, was vor allem an den Hotspots des fragwürdigen Trends durchaus zu spüren ist.

Steinige Küste auf Mallorca
Steinige Küste auf Mallorca: Hier könnte man wirklich viele Steinmännchen bauen

So etwa auf Mallorca oder Teneriffa, wo die steinigen Küstenabschnitte immer wieder unzählige Touristen anlocken und zum Steinestapeln verführen.
Zudem schätzen Wanderfreunde den Trend der Steinestapelei als durchaus gefährlich ein. Denn noch heute dienen die von Menschenhand erbauten Türme eigentlich der Orientierung, so dass es durchaus schon vorkam, dass sich Wanderer, welche die Orientierung verloren hatten, noch weiter in die Irre führen ließen – weil die vermeintliche Orientierungshilfe nicht weiterhalf.

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Autorin: Alexandra Ingenpaß
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