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Ameisen – kleine Insekten mit großen Aufgaben

Ameisen sind für viele einfach nur Ungeziefer. Aber das stimmt nur bedingt - hier erfahren Sie, warum Ameisen auch nützlich sein können.
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Waldameise und seine Beute
Eine Waldameise schleppt seine Beute
Jürgen Kottmann - stock.adobe.com / 322546231

Die Ameise - wichtig für das Ökosystem

Jeder Lebensraum bietet einer Gemeinschaft aus Pflanzen und Tieren ein Zuhause. Sie sind Bestandteile des sogenannten Ökosystems und unweigerlich miteinander vernetzt, erfüllen wichtige Aufgaben und sind voneinander abhängig. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass die Natur im Gleichgewicht bleibt und all ihre Bewohner nicht nur ihren Anteil am Erhalt dieses Systems leisten, sondern auch davon profitieren.
Die Ameise ist ein sehr wichtigen Faktor des Ökosystems in Gärten und Wäldern, denn sie mitunter Pflanzen und Böden gesund hält.

Rund 12.000 Ameisenarten weltweit, davon 180 Arten in Europa, leisten einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu, das Ökosystem unserer Böden intakt zu halten. Sie leben in großen Kolonien, in denen jede einzelne Ameise ihre Aufgabe hat. Ein durchstrukturiertes Netzwerk an Arbeiterinnen, männlichen Drohnen und Königinnen machen die kleinen Garten- und Waldbewohner zu einem Paradebeispiel für Teamarbeit und Organisation.

Ohne die Ameise käme das Ökosystem ins Schwanken

Ameisen unterstützen das Ökosystem des Waldes auf vielfältige Weise. Nicht zuletzt nehmen sie einen wichtigen Platz in der Nahrungskette ein – denn sie sind Räuber und zugleich wertvolle Nahrung für viele verschiedene Bewohner unserer Wälder und Gärten, wie etwa Igel, Spinnen oder Mäuse.

Ameisen tragen so beispielsweise dazu bei, dass Insekten, die etwa Bäumen schaden können, nicht überhand nehmen – denn diese stehen oft auf dem Speiseplan der Ameise.
Auf diese Weise leistet die Ameise ihren Beitrag zur Gesunderhaltung des Waldes oder Gartens, indem sie die Population von Schädlingen im Zaum hält.

Ameisen pflegen Böden in Wäldern und Gärten

Auch die Böden unserer Gärten und Wälder profitieren von den kleinen Tierchen, die nicht ohne Grund gerne „Gesundheitspolizei der Wälder“ genannt werden. So sorgen die Ameisen beispielsweise dafür, dass Holzstämme, Äste oder auch Laub sowie die Überreste verendeter Tiere zügiger verrotten, wenn diese auf den Böden liegen. Auf diese Weise werden diese schneller zu neuer, wertvoller Erde.

Zudem sind Ameisen ständig dabei ihre umfangreichen Nester und Bauten umzubauen oder zu erweitern. Ein nützlicher Nebeneffekt dabei ist, dass die Böden auf diese Weise stets durchlüftet und durchgemischt werden, so dass Pflanzen besser wachsen können.

Manche Pflanzen verbreiten sich allein mit Hilfe der Ameise

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Die Vielfalt der Natur aufrecht zu erhalten ist ein wichtiger Aspekt. Ameisen tragen auch hier einen wichtigen Teil zu dieser Pflanzenvielfalt bei, denn sie verbreiten die Samen verschiedener Pflanzen.

Damit die Ameise den Samen dieser Pflanzen verteilt, sind diese mit kleinen Anhängseln ausgestattet, den sogenannten Elaiosomen, die mit Nährstoffen gefüllt sind. Um an diese Nährstoffe zu kommen, trägt die Ameise den Samen in ihr Nest, wo sie sich über die Nahrung hermacht, den Samen dabei jedoch verschmäht.
Dieser wird wiederum von Arbeiterinnen aus dem Nest geräumt und gelangt so in die Umgebung, wo er zu einer Pflanze heranwächst.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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