Ananas - Königin der Früchte

Veröffentlicht: 16. Mai 2023 Aktualisiert: 14. August 2023 von
Hier erfahren Sie mehr zur Ananas, wie lange sie wächst und von wo sie zu uns in den Supermarkt transportiert wird.

Ananas
Ananas

Das müssen Sie über die Ananas wissen

Fast jeder liebt sie – wenn auch nicht unbedingt auf der Pizza, dann doch mindestens im Obstsalat: Die Ananas. Die wenigsten wissen jedoch, dass die Pflanze ganz schön lange an ihren Früchten „arbeitet“, ehe wir sie ernten können. Wir sollten die exotische Schönheit also bewusst genießen – und mehr über sie erfahren.

Die wichtigsten Details zur Ananas:

Die Ananaspflanze gehört zu den Bromeliengewächsen. Unter den Bromeliengewächsen jedoch stellt die Ananaspflanze eine Ausnahme dar: Während Bromeliengewächse üblicherweise als sogenannte „Aufsitzer“ auf anderen Pflanzen wachsen, bevorzugt es die Ananas, im Boden zu wurzeln. Die Blätter, die auch noch nach der Ernte an der Frucht verbleiben und einer Krone ähneln, haben der Frucht den Beinamen „Königin der Früchte“ eingebracht.

Wie lange wächst die Ananas?

Bis zu drei Jahre vergehen, ehe aus dem Stamm, der sich in der Mitte der Blätter bildet, eine Frucht gewachsen ist, die wir ernten und verzehren können.

Tatsächlich handelt es sich bei der Frucht der Ananas aus botanischer Sicht um eine Beere. Genauer gesagt sogar um die Ansammlung vieler kleiner Beeren. Diese wachsen, während sich die Frucht entwickelt, zusammen. Wilde Ananassorten verfügen nach wie vor über Kerne.
Die bei uns erhältlichen Sorten jedoch wurden mittlerweile so gezüchtet, dass sie keine Samen mehr entwickeln, was sie einfacher zu essen und bekömmlicher macht, ähnlich wie bei der Wassermelone.

Weit gereist, um uns mit köstlichen Vitaminen zu versorgen

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südamerika. Schon vor vielen tausend Jahren bauten die Menschen in diesen subtropischen Gebieten die Ananas an. Im 15. Jahrhundert landete Columbus in Südamerika an.
Inmitten der Willkommensleckereien für die Seefahrer entdeckte er mitunter ein Stück Ananas, was der Frucht der Weg nach Europa ebnete.

Auf dieser Reise entstand auch der heute geläufige Name Ananas. Zunächst hatte die Frucht lediglich den südamerikanischen Namen „nan’a“, was so viel wie „leckere Frucht“ bedeutet. Während ihrer Reise nach Europa kamen die restlichen Buchstaben dazu – das „a“ als Artikel und das „s“ für die Mehrzahl.
Daraufhin galt die Ananas zunächst als Luxusgut, bis im 20. Jahrhundert Möglichkeiten zur Konservierung gefunden wurden.

Mittlerweile werden die Ananas, die wir in unseren Supermärkten finden, ganzjährig hauptsächlich in Indien, Thailand, Ghana und auf den Philippinen angebaut. In den Supermärkten werden die Anans in den Sommermonaten meist etwas teurer, da während dieser Zeit die Ernten in den Anbaugebieten etwas schmaler ausfallen.

Ananas richtig lagern

Die Anans reift nach der Ernte nicht nach. Die Frucht sollte daher möglichst bald nach dem Kauf verarbeitet werden. Solange die Schale intakt ist, kann sie allerdings bei Zimmertemperatur einige Tage gelagert werden.

Die gekrönte Vitaminbombe

Ananas gehören zu den vitaminreichsten Früchten. Sie bringt eine Vielzahl wichtiger Vitamine mit und versorgt uns zudem mit Mineralstoffen wie Zink, Eisen und Magnesium. Zudem liefert die Anans ein besonderes Enzym (Bromelain), das Eiweiße im Körper spaltet und so unterstützend für die Verdauung wirkt.

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