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Was weiße Flecken im Olivenöl bedeuten

In diesem Artikel erfahren Sie, ob weiße Punkte im Olivenöl schädlich sind und was die Ursache für derartige Flecken sind.
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Weiße Flocken im Olivenöl: Das muss nicht schädlich sein!

weiße Flecken Olivenöl
Flasche Olivenöl mit weißen Flecken bzw. kleinen Pünktchen.
Olivenöl ist eines der beliebtesten Nahrungsmittel, das sich in vielen Küchen findet. Nicht zu Unrecht, denn Olivenöl ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch gesund. Hin und wieder jedoch tauchen in Olivenölflaschen auffällige Flocken auf, die den Eindruck erwecken, das Öl könnte verdorben sein.

Was hat es mit diesen Flocken auf sich, wie entstehen sie und sind sollte das Olivenöl dann noch benutzt werden?

Flocken im Öl – lieber entsorgen?

Ganz klar: Nein. Helle Flocken im Öl entstehen vor allem, wenn es zu kühl gelagert wird – etwa im Kühlschrank. Schon ab Temperaturen unter etwa 7 °C kann Olivenöl flockig werden. Dabei kommt es sehr auf die Sorte an. Die Qualität des Öls wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

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Bei diesen Flocken handelt es sich um Wachse und Fette, die natürliche Bestandteile des Olivenöls sind. Diese können bei niedrigen Temperaturen fest werden, so dass die sichtbaren Flocken entstehen.
Das flockige Öl wird recht zügig wieder klar, wenn es bei Raumtemperatur gelagert wird. Um den Vorgang zu beschleunigen kann die Flasche auch mit lauwarmem Wasser übergossen werden.

Öl richtig lagern und Flocken verhindern

Die richtige Lagerung ist bei Lebensmitteln prinzipiell ein wichtiger Faktor – so auch bei Olivenöl. Dieses sollte idealerweise lichtgeschützt aufbewahrt werden, denn Tageslicht und Sonne können nicht nur die typische Farbe des Öls verblassen lassen, sondern auch Aromen.
Zudem wird der in der Flasche enthaltene Sauerstoff durch Tageslicht aktiviert, woraufhin der Zersetzungsprozess beginnt und Inhaltsstoffe verloren gehen. Daher sollte auch stets darauf geachtet werden, dass die Flasche ordentlich verschlossen ist, damit nicht noch weiterer Sauerstoff hineingelangt. Denn in diesem Fall dauert es unter Umständen nicht lange, bis das Öl tatsächlich ranzig schmeckt und verdirbt.

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Die ideale Lagerung von Olivenöl bedeutet also, einen lichtgeschützten Platz zu wählen, der zudem nicht zu kühl ist, um die unerwünschte (wenn auch ungefährliche) Flockenbildung im Öl zu vermeiden.
Zu hohe Temperaturen sollten allerdings ebenso vermieden werden, da diese dem gesunden Olivenöl ebenfalls schaden, indem der natürliche Zerfallprozess beschleunigt wird. Ideal sind daher etwa Schränke, in denen die Flaschen lichtgeschützt bei etwa 10 bis 20 °C lagern.

Haltbarkeit: So lange bleibt Ihr Olivenöl frisch

Bei guter Lagerung kann Olivenöl jahrelang haltbar sein. Den Unterschied macht dabei vor allem die Herstellungsweise. Hier wird zwischen raffiniertem Olivenöl, nativem (also naturbelassenem) Olivenöl und naturtrübem Olivenöl unterschieden. Beim Raffinieren werden Inhaltsstoffe entfernt, die für eine lange Haltbarkeit wichtig sind. Ungeöffnet ist eine Flasche etwa zwei Jahre haltbar. Angebrochene Flaschen sollten nach etwa acht Monaten aufgebraucht sein.

Natives Olivenöl enthält besonders viele schmackhafte und gesunde Aromen und Inhaltsstoffe, die jedoch die Haltbarkeit heruntersetzen. Ungeöffnet hält das Öl etwa 18 Monate, während geöffnete Flaschen nach etwa zwei Monaten verbraucht werden sollten.

Naturtrübes Olivenöl enthält besonders viele Enzyme. Diese sorgen leider dafür, dass es schneller ranzig wird. In der geschlossenen Flasche hält es sich daher nur etwa zwei Monate, offene Flaschen sollten bereits nach zwei Wochen geleert sein.

Fazit: Weiße Flocken im Olivenöl sind weder gefährlich noch geschmacklich ein Problem. Sie lassen sich leicht vermeiden, indem das Öl vernünftig gelagert wird, was zudem seiner Haltbarkeit und dem Erhalt der Inhaltsstoffe und Aromen zugutekommt.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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