Die Big 5 kurz vorgestellt

Die fünf Tiere, die zu jeder Safari bzw. allgemein zu Afrika dazugehören, nennt man die Big Five. Hier stellen wir Ihnen diese fünf Tiere genauer vor!
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Die „Big 5“ – der große Traum absolut tierischer Natur

Big 5
Die Big Five: Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe, Leopard
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Es steht bei vielen Menschen auf der Wunschliste der Dinge, die sie erleben möchten: Einmal die „Big 5“ sehen – und oft am liebsten in ihrer natürlichen Umgebung. Groß, wild und ungezähmt sind
  • Elefant,
  • Nashorn,
  • Löwe,
  • Leopard
  • und Büffel
in dieser Kombination in Afrika anzutreffen und jeder Nationalpark kann sich glücklich schätzen, wenn er diesen „Big 5“ einen gemeinsamen und natürlichen Lebensraum bieten kann.

Der Begriff „Big 5“ ist den meisten Menschen geläufig, allerdings stammt er nicht etwa, wie meist zunächst angenommen, daher, dass es sich um die größten Wildtiere handelt.
Vielmehr stammt er aus einer Zeit, in der die Jagd auf die Tiere noch ohne die Unterstützung von Jeeps und Hubschraubern stattfand und eben diese Tiere somit am schwersten und gefährlichsten zu erlegen waren.

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Der „König“ der „Big 5“ – der Löwe (Panthera Leo)

Bis zu 20 Tiere leben in einem Rudel, das beeindruckender kaum sein könnte – darunter in der Regel etwa zwei bis drei männliche Tiere, zehn bis fünfzehn Weibchen und ihre Jungen. Am ehesten aktiv zu erleben sind die tagsüber eher verschlafenen Tiere in der frühen Morgendämmerung. Sie sind bekannt für ihre ausgefeilten Jagdtechniken, denen in der Regel vor allem Huftiere wie Gnus zum Opfer fallen.

Nicht umsonst stehen die stolzen Tiere an der Spitze der Nahrungskette. Sie werden bis zu 15 Jahre alt, erreichen ein stolzes Gewicht von bis zu 240 kg und eine Höhe von imposanten 2,3 Metern.

Leopard beim Fressen
Der Leopard ist ein guter Kletterer und kann auch auf Bäumen seine Beute zerlegen.
Wirestock - stock.adobe.com / 390931557

Wunderschöner Einzelgänger – der Leopard (Panthera pardus)

Schlank, elegant und gern für sich allein ist der Leopard mit am schwersten zu entdecken. Weltweit leben etwa 25.000 der bis zu 18 Jahre erreichenden Fleischfresser. Wer dennoch das Glück hat, eine der bis zu 60 km/h schnellen Raubkatzen live und in freier Wildbahn anzutreffen, vergisst diese Begegnung sicherlich nicht mehr so schnell.

Leoparden sind auch Meister des Kletterns und der Tarnung und verharren daher vor allem während der mittäglichen Hitze gerne in hohen Bäumen, die hervorragende Aussicht auf mögliche Beute bieten.

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Imposant und gefährlich zugleich – der Büffel (Syncerus caffer)

Neben den Flusspferden zählt der Büffel, genauer der Kaffernbüffel, zu den gefährlichsten Tieren Afrikas. Als besonders aggressiv gelten dabei die sogenannten Lonley Buffalos, die meist älter sind und von ihrer Herde verstoßen ein Leben als Einzelgänger führen.

Selbst begnadete Jäger wie Löwen wagen es nicht, Büffel allein anzugreifen, denn dieser bis zu 1,70 hohe und bis zu 900 kg schwere Pflanzenfresser weiß seine Waffen, die imposanten Hörner, gut einzusetzen und erreicht immerhin eine Geschwindigkeit von bis zu 55 km/h.

Besonders in Herden werden die Tiere daher eher selten angegriffen. In verschiedenen Gegenden Afrikas kann man enorm große Herden mit bis zu 800 Tieren antreffen, so zum Beispiel im Queen Elisabeth Nationalpark in Uganda.

Ruhig und beeindruckend – der Elefant (Loxodonta africana)

Der Elefant fällt den meisten Menschen als erstes ein, wenn es um die „Big 5“ geht. Bis zu sieben Tonnen, verteilt auf bis zu vier Metern Höhe, machen den afrikanischen Elefanten zum größten und schwersten Landtier. Er gilt nicht nur als sehr stark, er ist vor allem für seine Intelligenz und sein außerordentliches Gedächtnis bekannt. Sie werden bis zu 70 Jahre alt und ernähren sich von Pflanzen.

Etwa 500.000 Elefanten haben ihre Heimat in den afrikanischen Nationalparks, werden jedoch noch heute illegal gejagt. Ein ausgewachsener Elefant hat auch gewisse Ansprüche: Mehr als 150 Liter Wasser und etwa 250 kg pflanzliche Kost stehen auf dem täglichen Speiseplan der Tiere.

Kilometerweite Wanderungen bringen die Tiere daher immer wieder in neue Gefilde. Am ehesten anzutreffen sind die Herden an Flüssen und Seen, etwa im Murchison Nationalpark in Uganda.

Zweitgrößter Riese unter den Landsäugetieren – das Nashorn (Rhinocerotidae)

Das Nashorn ist das zweitgrößte Landsäugetier der Welt und wird bis zu 25 Jahre alt. Weltweit leben nur noch ungefähr 300.000 Nashörner. Entgegen dem ersten Eindruck, der die zwischen 1500 und 3000 kg schweren Pflanzenfresser eher plump wirken lässt, können Nashörner bis zu 40 km/ schnell werden – auch wenn sie eher für den Sprint als den Langlauf geeignet sind.

Auch bekannt als Rhinozeros, kurz Rhino, unterscheiden wir Breit- und Spitzmaulnashörner – in Afrika zwischen den Rassen Black Rhino und White Rhino.
Farblich unterscheiden sich die beiden Rassen jedoch nicht – stattdessen handelt es sich beim White Rhino tatsächlich um das Breitmaulnashorn: Aus dem englischen „wide“ (breit) wurde lediglich die umgangssprachliche Abwandlung „white“, wodurch aus dem Spitzmalnashorn schlussendlich das „Black“ Rhino wurde.
Das Spitzmaulnashorn gilt als deutlich aggressiver und ist vor allem in Namibia anzutreffen. Im Krüger Nationalpark kann man auf eine Begegnung mit dem Breitmaulnashorn hoffen, genau wie in der Sabi-Sand-Region, in Simbabwe oder Botswana.

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Der große Traum von den Big 5 – Safaris mit professioneller Führung machen es möglich

Wer sich aufmacht, um die Big 5 in Afrika persönlich, live und in ihrer natürlichen Umgebung zu treffen, sollte unbedingt auf eine professionelle Führung bauen. Denn alle fünf Tiere anzutreffen, erfordert nicht nur Sachverstand in Bezug auf Sicherheit und Naturschutz, sondern auch ein wenig Glück.

Die erfahrenen Führer afrikanischer Safaris kennen nicht nur die sichersten Wege, sondern auch die „Hotspots“ der Big 5, an denen diese am ehesten anzutreffen sind. Zudem ist immer zu bedenken: Es handelt sich hier nicht um an Menschen gewöhnte Zootiere, sondern um äußerst instinktiv gelenkte Jäger und Dickhäuter. Sicherheit steht daher immer an erster Stelle und sollte auch dann nicht hintenangestellt werden, wenn ein besonders imposantes Foto mit einem der Tiere lockt.

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Rüsselspringer
Rüsselspringer als Vertreter der Little Five
Nadine - stock.adobe.com / 310137148

Schon gewusst? Die „Little Five“ von Afrika

Jedes der fünf imposanten Tiere der „Big 5“ hat zudem einen tierischen Vertreter in kleinster Form – die sogenannten „Litte 5 von Afrika“. Analog zu den beeindruckenden großen Tieren werden hier vor allem namentliche Zusammenhänge gewählt, um auch den kleinsten Vertretern Afrikas Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Dies ist vor allem in Sachen Artenschutz wichtig, um die Menschen auf die Tiere aufmerksam zu machen und auch hier darauf hin zu weisen, dass viele kleine Tiere Afrikas bedroht sind. So wird etwa das Nagetier „Rüsselspringer“ (auch „Elefantenspitzmaus“) als Pedant zum Elefanten genannt, der Nashornkäfer tritt in den Little 5 an die Stelle des Nashorns.
Der Büffelweber steht für den Büffel, die Ameisenjungfern mit dem passenden Namen „Ameisenlöwe“ stehen für den Löwen und die Leopardenschildkröte für ihren deutlich agileren tierischen Namensvetter, den Leopard.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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