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Wie entsteht weiße Schokolade?

Manche lieben sie, manche können den Geschmack nicht ausstehen: Weiße Schokolade. Doch wie entsteht sie eigentlich? Hier erfahren Sie mehr dazu!
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Weiße Schokolade

Weiße Schokolade
Weiße Schokoladenstücke
Africa Studio - stock.adobe.com
Ist weiße Schokolade eigentlich richtige Schokolade, obwohl sie nicht die typische braune bis schwarze Farbe der klassischen Schokolade hat?
Diese Frage stellen sich viele. Wie also entsteht weiße Schokolade und was unterscheidet sie von der klassischen, dunklen Variante?

Gleicher Herstellungsprozess, doch eine Zutat fehlt

Die weiße Schokolade wird, genau wie jede andere Schokoladensorte, aus der Kakaobohne hergestellt. Diese wird geröstet, danach geschält und schlussendlich gemahlen. Aus diesem Mehl wird dann die Kakaomasse gepresst.

Was sie jedoch von den anderen Schokoladenvarianten unterscheidet und ihre Farbe ausmacht ist die Tatsache, dass zwar auch bei der Herstellung von weißer Schokolade Kakaobutter verwendet wird, dabei jedoch auf die Zugabe von Kakaopulver verzichtet wird.

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Entsprechende EU-Richtlinien sehen allerdings spezielle Regelungen dazu vor, was in weißer Schokolade enthalten sein muss. So ist zum Beispiel klar festgelegt, dass weiße Schokolade mindestens 20 Prozent Kakaobutter enthalten muss.

Abgesehen davon, dass bei der Herstellung von weißer Schokolade gänzlich auf den Zusatz von Kakaopulver verzichtet wird, unterscheidet sich die Produktion jedoch nicht von der Herstellung dunkler Schokolade. Statt Kakaopulver wird der Kakaobutter bei der weißen Variante Zucker und Milchtrockenmasse zugesetzt, gründlich vermischt und schlussendlich conchiert.
Während des Conchierens wird die Masse über einen längeren Zeitraum (meist mehrere Stunden) erhitzt und ständig gerührt, so dass sie ihr volles Aroma entfalten kann.

Danach folgen das Abkühlen, Formen und Verpacken der Schokolade.

Doch ist weiße Schokolade denn nun wirklich Schokolade?

Sie unterscheidet sich in Zutaten und Geschmack von der dunklen Variante und doch ist sie ganz klar Schokolade – das legt die sogenannte Kakaoverordnung fest: Weiße Schokolade muss mindestens 20 Prozent Kakaobutter enthalten.

In der Regel übersteigt der Kakaobuttergehalt der weißen Variante jedoch nicht die 25 Prozent, was dazu führt, dass sie nicht als „Schokolade“, sondern als „weiße Schokolade“ bezeichnet wird. Übrigens: Weiße Schokolade ist keineswegs gesünder als ihre dunklen Verwandten, auch wenn sich dieses Gerücht hartnäckig hält. Ihr hoher Zucker- und Fettgehalt sprechen stattdessen eher dafür, auch die „weiße Sünde“ nur in Maßen zu genießen.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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