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Hornissen – wie gefährlich sind die dicken Brummer wirklich?

Sind die großen Hornissen wirklich gefährlich oder sind sie in der Regel ganz harmlos? Eine spannende Frage, auf die Sie hier eine Antwort finden!
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Hornissen

Sie sind groß, sie sind laut und sie sind beeindruckend: Hornissen. Doch entgegen einem Irrglauben sind die Tiere nicht aggressiv – ganz im Gegenteil.
Zudem haben sie einen wichtigen Stellenwert in unserem Ökosystem.

Auch wenn Hornissen gerade durch ihre Größe durchaus furchteinflößend sind, müssen wir keine Angst vor ihnen haben. Denn sie haben nur sehr wenig Interesse daran uns zu stechen, wenn wir ihnen keinen Grund dazu liefern.
Im Vergleich zur Deutschen Wespe etwa sind Hornissen überaus friedliebende Tiere, die erst dann auf den Gedanken kommen zu stechen, wenn sie das Gefühl haben, bedroht zu werden.

Besondere Vorsicht ist allerdings in der Nähe ihres Nestes geboten, denn dieses wird von den fleißigen Brummern massiv verteidigt.

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„Tust Du mir nichts, tu ich Dir nichts“ – friedliches Miteinander statt Angst

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Hornissen vermeiden prinzipiell möglichst jede Auseinandersetzung, wenn sie sich nicht in unmittelbarer Nähe zu ihrem Nest befinden. Anstatt zu stechen würde die Hornisse die Flucht jederzeit vorziehen.
Außerdem werden Hornissen beispielsweise kaum von süßen Speisen oder Getränken angelockt, ganz im Gegensatz zu Wespen.
Und auch Menschen werden nur sehr selten, eher aus Versehen, angeflogen. Zu näherem Kontakt kommt es daher nur selten.

So zum Beispiel, wenn die Hornisse in der Dämmerung unterwegs ist und von einer Lichtquelle ins Haus gelockt wird. Hier ist es am einfachsten, das Licht auszuschalten und abzuwarten. Denn Hornissen orientieren sich schnell in der Dämmerung und finden so meist von allein den Weg nach draußen.

Hornissennest im Garten? Bitte in Ruhe lassen!

Hornissennest
Hornissennest auf einem Baum
Wirestock - stock.adobe.com / 391633141
Ein Hornissennest auf dem eigenen Grundstück ist nicht pauschal eine Gefahr, jedoch sollten gewisse Verhaltensregeln beachtet werden.
  • Dem Nest möglichst nicht auf weniger als vier Meter nähern. Ab hier steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Hornisse den ungebetenen Besuch als Gefahr wahrnimmt und durchaus angriffslustig reagiert.
  • Flugbahnen nicht blockieren. In unmittelbarer Nähe zum Nest herrscht ein reger Verkehr. Hier gilt es, aus dem Weg zu gehen, um die Tiere möglichst nicht zu stören.
  • Das Nest sollte in Ruhe gelassen werden. Hin und wieder kommt es natürlich vor, dass sich die Hornissen einen vollkommen ungünstigen Platz für ihr Zuhause aussuchen und das Nest an dieser Stelle nicht bleiben kann.
    Hier muss unbedingt die Unterstützung eines Experten herangezogen werden. In keinem Fall darf das Nest einfach zerstört werden.

Wie gefährlich ist ein Hornissenstich?

Kommt es trotz aller Vorsicht doch zu einem Hornissenstich, gilt es Ruhe zu bewahren. Auch wenn die Tiere durch ihre einschüchternde Größe gefährlich wirken, muss ein Hornissenstich nicht unbedingt zu großen Problemen führen. Die allermeisten Menschen reagieren auf den Stich einer Hornisse ähnlich, wie auf einen Wespenstich.
Das Gift der Hornisse ist nicht gefährlicher, als das der Wespe oder der Biene.

Menschen, die prinzipiell empfindlich auf Stiche reagieren, sollten natürlich dementsprechend handeln und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen.

Besondere Vorsicht und schnelles Handeln ist zudem auch bei Stichen im Mund- und Rachenbereich angesagt – ebenfalls ähnlich einem Wespenstich. Hier können Schwellungen zu ernsthaften Problemen führen, so dass es in jedem Fall angeraten ist, einen Arzt aufzusuchen.

Autorin: Alexandra Ingenpaß
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